„Girls‘ & Boys‘ Day“ bei Gira
Radevormwald, 18. Mai 2026. Dass sich junge Männer für eine kaufmännische Ausbildung entscheiden, ist inzwischen keine Seltenheit mehr. Frauen in bislang männlich dominierten technischen Ausbildungsberufen sind hingegen nach wie vor eher die Ausnahme. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass Geschlechterklischees immer noch zu einem guten Teil die Berufsorientierung bestimmen. Dies zu ändern und die Berufswahl stärker an Interessen und Fähigkeiten statt an klassischen Rollenbildern auszurichten, hatte sich Gebäudetechnikspezialist und Smart-Building-Pionier Gira (www.gira.de) aus Radevormwald für seine Beteiligung am diesjährigen „Girls‘ & Boys‘ Day“ vorgenommen. Den bundesweiten Aktionstag, der 2026 bereits zum 25. bzw. 15. Mal stattgefunden hat, nutzte der Bergische Technologiemittelständler daher, um 15 Mädchen und Jungen im Alter zwischen elf und 18 Jahren aus der Region Einblicke vor allem in solche Berufe zu vermitteln, in denen ihr jeweiliges Geschlecht bislang unterrepräsentiert ist.
Authentische Einblicke
Auf dem Programm standen geführte Rundgänge durch beide Standorte des Familienunternehmens in Radevormwald. In den einzelnen Fachabteilungen erzählten Mitarbeitende aus erster Hand von ihrem Arbeitsalltag. „Ganz ohne Folie, dafür mit echter Erfahrung, nahbar und konkret“, berichtet Denise Herbach aus dem Personalbereich von Gira, die gemeinsam mit der Auszubildenden Denise Paasch den Aktionstag organsiert hat. „Solch authentische Eindrücke helfen dabei, möglichweise vorhandene Vorurteile und Hemmschwellen abzubauen.“ So teilte etwa die gelernte Mechatronikerin Annika Gärtner, die seit 2015 im Service Center Team Technik tätig ist, mit den 15 jungen Gästen, warum sie sich für einen technischen Beruf entschieden hat, welche Herausforderungen ihre Berufswahl für sie mit sich gebracht hat, welche Aufgaben sie in ihrem Job hat und warum sie an ihrer Tätigkeit große Freude hat. „Es ist abwechslungsreich, denn durch die Entwicklung und neue Produkte lernt man immer wieder Neues hinzu. Mich reizten damals beim Berufsstart die vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung“, betont Annika Gärtner im Gespräch mit den Teilnehmenden.
Insgesamt fünf Stunden waren Denise Herbach und Denise Paasch gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern unterwegs. In zwei ausführlichen Gesprächsrunden hatten die „Girls & Boys“ zudem Gelegenheit, das Erlebte gemeinsam zu reflektieren, detailliert nachzufragen, sich auszutauschen und Eindrücke zu vertiefen. „Unsere Gäste haben sich nach anfänglicher Zurückhaltung eingebracht, nachgehakt, mitgedacht“, freut sich Denise Herbach. „Insgesamt konnten wir so viele erste Impulse für die eigenen beruflichen Fragen geben – ganz frei von geschlechterspezifischen Klischees.“ Dass dies langsam, aber sicher Wirkung entfaltet, zeigt sich auch daran, dass Gira für das im August beginnende neue Ausbildungsjahr erstmals eine Auszubildende für den Beruf der Fachkraft für Lagerlogistik und erneut einen angehenden Industriekaufmann begrüßen kann.
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