Gira begrüßt fünf neue Auszubildende
Radevormwald, 22. August 2025. 1,12 Bewerberinnen und Bewerber kamen durchschnittlich im Oberbergischen Kreis nach Angaben der zuständigen Arbeitsagentur Bergisch-Gladbach Ende Juli auf einen Ausbildungsplatz. 533 der insgesamt 1.408 Ausbildungs- und dualen Studienplätze, die Unternehmen im Landkreis gemeldet hatten, waren demnach kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahrs am 1. August noch nicht besetzt. Zugleich waren 550 Frauen und Männer weiter aktiv auf der Suche nach einer Ausbildung oder einem Platz in einem dualen Studiengang. Die aktuellen Zahlen spiegeln wider, wie schwierig es inzwischen geworden ist, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für eine Ausbildung zu finden. Auch der Gebäudetechnikspezialist und Smart-Building-Pionier Gira (www.gira.de) mit Stammsitz in Radevormwald macht hier keine Ausnahme. 250 Anfragen um einen der sechs ausgeschriebenen Stellen hat das Technologieunternehmen erhalten. Das sind 53 oder 17,4 Prozent weniger als im Vorjahr, obwohl 2024 ein Ausbildungsplatz weniger angeboten worden war. Vor allem an den drei ausgeschriebenen gewerblich-technischen Ausbildungsberufen hielt sich dieses Jahr das Interesse in Grenzen. In der Folge ist es dem international tätigen Technologiemittelständler in diesem Jahr erstmals nicht gelungen, alle Ausbildungsplätze zu vergeben. „Um den Ausbildungsberuf ‚Elektroniker für Geräte und Systeme‘ haben sich zwar 45 Personen beworben, jedoch gab es aus unterschiedlichen Gründen mit niemandem ein ‚Perfect Match‘“, berichtet Kim Brandenberg, die beim Bergischen Familienunternehmen seit Anfang 2024 die Ausbildung leitet. „Umso mehr freut uns, dass wir die weiteren fünf Ausbildungsstellen mit qualifizierten Kandidaten besetzen konnten. Dafür müssen wir jedoch zunehmend mehr Aufwand betreiben.“ Ein kleiner Wermutstropfen sei dabei gewesen, dass dieses Jahr keine einzige Frau unter den Berufsstartern sei. „Mit knapp 22 Prozent war der Anteil der Bewerberinnen dieses Jahr erstaunlich niedrig“, so die Gira Ausbildungsleiterin.
Start ins Berufsleben
Aufgenommen haben ihre Ausbildung bei Gira zu Beginn dieser Woche Fynn Hache (Fachkraft für Lagerlogistik), Elias Hackenberg (Industriekaufmann), Luca Nickl (Werkzeugmechaniker), Xander Jeremy Silva Corrales (Mechatroniker) und Michel Wasserfuhr (Industriekaufmann) mit der traditionellen Starterwoche. Begleitet werden die fünf Berufsstarter auf ihren ersten Schritten im Unternehmen von jeweils einer bzw. einem Gira Auszubildenden aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr, die eine Patenschaft für ihre neuen Kollegen übernommen haben. „Es gehört zu unserem Ausbildungsansatz, unseren Nachwuchskräften frühzeitig Verantwortung zu übertragen. Solche Patenschaften tragen genauso wie eigene Projekte dazu bei, eigene Kompetenzen zu stärken, die Selbständigkeit, aber auch die Teamfähigkeit zu fördern, Praxiserfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiterzuentwickeln“, erklärt Kim Brandenberg. Mit einem überarbeiteten Ausbildungskonzept, das das Familienunternehmen mit dem Start des Ausbildungsjahrs 2025 schrittweise umsetzen wird, soll dieser Ansatz noch weiter verstärkt werden. Dazu sollen sowohl längere Praxisphasen in den Abteilungen und internationalen Einheiten des Mittelständlers als auch eine Vielzahl an Workshops mit anschließenden Projekten, die soziale Fähigkeiten und Softskills vermitteln, einen Beitrag leisten.
Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb – zum 13. Mal in Folge
Da kann es fast nicht verwundern, dass Gira 2025 bereits zum 13. Mal in Folge das „Azubi-geprüfte“ Gütesiegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ erhält. Die nach eigenen Angaben „größte unabhängige und neutrale Zertifizierung für Ausbildungsbetriebe in Deutschland“ lobt beim Bergischen Gebäudetechnikspezialisten ein „hohes Engagement in der beruflichen Ausbildung“ und eine „hohe Zufriedenheit der Auszubildenden“. Grundlage für die Vergabe des Siegels ist eine umfassende anonyme Befragung der Auszubildenden selbst.
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„Wir sind die mit den Schaltern …, aber auch noch so viel mehr“ – über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten Smartbuilding-Systemen und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira als Smartbuilding-Pionier der ersten Stunde mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im Stephansdom in Wien und im Banyan Tree Hotel in Shanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Burgwindheim und seit 2022 das britische Unternehmen Wandsworth in Woking sowie die Beteiligungen am Elektronikspezialisten Insta in Lüdenscheid und am Softwareunternehmen ISE in Oldenburg. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 370 Millionen Euro (2024).
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