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Mehr Energieeffizienz durch das intelligente Haus

Vom intelligenten Gebäude spricht heute jeder. Doch was damit gemeint ist und welcher Nutzen darin liegt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Aber wer jetzt baut oder renoviert, ist gut beraten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wer früher vom intelligenten Haus sprach, meinte damit vor allem mehr Sicherheit und höheren Komfort. Mittlerweile ist eine weitere Komponente dazugekommen, und die muss hellhörig machen: Energieeffizienz.

Tatsache ist, dass eine leistungsfähige Gebäudetechnik den Energieverbrauch in Gebäuden spürbar senkt – und damit den Bewohnern und Betreibern bares Geld spart. Doch nicht nur Wirtschaftlichkeit treibt das Thema voran, auch die Politik mischt hier kräftig mit. Denn die Energieeinsparverordnung (EnEV) wird 2014 erstmals die Leistungen der Gebäudeautomation kategorisieren – und somit künftig vorschreiben. An der EnEV 2014 mit ihren Bestimmungen rund um die intelligente Gebäudetechnik wird künftig niemand mehr vorbeiplanen können.

Den Forderungen der EnEV ist ein leistungsstarkes dynamisches Gebäudemanagementsystem locker gewachsen. Auf der Basis eines KNX Systems werden die einzelnen Gewerke im Gebäude miteinander vernetzt und aufeinander abgestimmt: Sie kommunizieren untereinander und ermitteln in jeder Situation die optimale bedarfsgerechte Lösung für Energieverbrauch und Energieverteilung. Derart komplexe Systeme lassen sich über den Gira HomeServer realisieren. Er ist das „Gehirn“ eines fein verästelten elektronischen Nervensystems, das alle eingehenden Informationen sammelt, auswertet und dann entsprechende Befehle wieder hinausschickt und somit Heizung und Kühlung, Lüftung und Beleuchtung regelt. Gira verbindet Welten – unter diesem Motto lässt sich die gewerkeübergreifende und zukunftsorientierte Technologie zusammenfassen.

Dazu ein Beispiel: Wenn alle Gewerke untereinander vernetzt sind und logisch miteinander agieren können, registriert die Gebäudetechnik über Tür- und Fensterkontakte, wenn diese geöffnet werden. Geschieht dies, regelt die Heizung automatisch herunter. Werden Fenster und Tür wieder geschlossen, fährt sie wieder auf die Soll-Temperatur hoch. Mit einem KNX System können zudem für jeden einzelnen Raum unterschiedliche Anforderungen an die Heizleistung gestellt werden – geheizt wird nur, wo und wenn Wärme gerade benötigt wird. Energie wird damit bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt: durch eine intelligente Steuerung, die hilft, Energie einzusparen. In Bürokomplexen, Kliniken oder Schulen und Kindergärten lassen sich so erhebliche Summen einsparen – und das überzeugt die Planer und künftigen Betreiber von Gebäuden!

Mindestens ebenso wichtig wie die weitestgehend automatisierte Energieeinsparung ist die Visualisierung und Überwachung des Energieverbrauchs. Über die Touchscreens Gira Control 9 Client und Gira Control 19 Client lassen sich alle Betriebs- und Verbrauchsdaten ablesen und auswerten – übersichtlich dargestellt in Diagrammen oder anderen Schaubildern. Das geht natürlich auch über Smartphones und Tablets, sogar außerhalb des Gebäudes und von unterwegs aus. Strom, Wasser, Gas, Heizöl: durch Vergleichswerte zum Vorjahr lassen sich Entwicklungen aufzeigen und anhand einer Energieampel sofort bewerten. Nur wer den Energieverbrauch direkt vor Augen hat und Einsparungen wirklich sieht, geht mit der knappen und teuren Ressource Energie verantwortungsvoll um.

Voraussetzung für die Bewältigung solch komplexer Aufgaben im Gebäude ist ein KNX System, weltweit der Standard für intelligente Gebäudetechnik – derzeit sind fast 300 Unternehmen aus über 30 Ländern in der KNX Association zusammengeschlossen. Große Zukunft hat das leitungsgebundene, also fest installierte System im Privatbau ebenso wie im Gewerbe- und Industriebau. Zwei Vorteile sind klar erkennbar: Zum einen erfüllt es die Anforderungen an komplexe, anspruchsvolle und zuverlässige Lösungen am besten. Zum anderen erkennen immer mehr Bauherren, Investoren, Planer und Entscheider, dass energieeffizientes und nachhaltiges Bauen nur mit intelligenter Gebäudetechnik – und also mit einem KNX System – realisiert werden kann. Dämmen allein genügt nicht mehr, hier sind die Grenzen, was Effektivität und vor allem Wirtschaftlichkeit betrifft, inzwischen erreicht. Deshalb gilt der Satz: Wer heute einen Neubau ohne ein Gebäudemanagementsystem plant, plant im Grunde einen Altbau.

Wer sich über die Möglichkeiten des intelligenten Hauses informieren will, wendet sich am besten an einen der über 150 Gira System-Integratoren – KNX-Spezialisten mit speziellem Know-how und einer besonderen Kompetenz für Beratung, Projektierung und Inbetriebnahme von Produkten der Gebäudesteuerungstechnik. System-Integratoren sind nachgewiesen qualifizierte Experten, die von Gira regelmäßig geschult und zertifiziert werden. Wer einen solchen Spezialisten in seiner Region sucht, findet ihn über www.gira.de/bezugsquellen.

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