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Intelligente Gebäudetechnik im Patientenzimmer der Zukunft: Gewinn für Patienten und Personal

In einem übergreifenden Forschungsprojekt untersucht „Green Hospital“, wie in Zukunft ein Patientenzimmer aussehen wird, das die Erwartungen an Sicherheit, Individualität, Schutz der Privatsphäre, Serviceleistungen, Komfort und Wohlbefinden erfüllen kann. Und das gleichzeitig den Anforderungen an medizinisch-pflegerische Prozesse gerecht wird. Die Antworten auf diese Frage sind vielfältig – eine davon ist die Intelligente Gebäudetechnik von Gira, die das Personal im Krankenhaus gleich in mehrfacher Hinsicht entlastet und zugleich den Aufenthalt für Patienten spürbar angenehmer gestaltet. Darüber berichten verschiedene Experten in einem eigenen Themenblock während des Fachkongresses.

Mit einem sogenannten KNX System kann der Patient viele Funktionen selbst vom Bett aus steuern, ohne dafür Personal bemühen zu müssen. Licht schalten oder dimmen, die Jalousie herauf- und herabfahren, die Heizung höher oder niedriger stellen, die Klimaanlage regeln – all das geht bequem vom Patientenzimmer aus. Oder zentral vom Dienstzimmer, ohne dass sich das Personal dazu in jedes Zimmer begeben müsste. Manches lässt sich sogar vollautomatisch regeln, etwa mehr Licht bei einsetzender Dämmerung oder volle Verschattung bei gleißender Mittagssonne.

Voraussetzung dafür ist eine KNX Steuerleitung, die parallel zur Stromleitung verlegt wird. Sie übermittelt die Befehle an die jeweiligen Aktoren. Bedient wird das System entweder über die Gira Tastsensoren – die die herkömmlichen Schalter ersetzen –, oder zentral über das Wandpanel Gira Control 9. Und natürlich geht das auch mobil über ein iPad, ein iPhone oder über Android basierte Mobilgeräte – und damit direkt vom Bett aus. So sorgt Gira dafür, dass im Krankenhaus Komfort und Sicherheit an erster Stelle stehen: beste Bedingungen für eine gute und schnelle Besserung.

Vom Bett aus alles im Griff

Abgesehen von Licht, Heizung und Jalousie können Patienten über das Gira Rufsystem 834 Plus Kontakt mit dem Pflegepersonal aufnehmen, also um Hilfe rufen oder Gespräche führen. Das System erfüllt die Anforderungen der DIN VDE 0834 und eignet sich für den Einsatz in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Senioren-Wohnanlagen. Die exzellente Sprachqualität erlaubt die Nutzung selbst in Sanitärbereichen. Durch seinen modularen Aufbau lässt sich das System zudem für alle Größen realisieren – vom einzelnen Patientenzimmer bis hin zu ganzen Gebäudekomplexen. Das Besondere bei diesem Rufsystem: Es lässt sich mit den Rahmen der Gira Schalterprogramme kombinieren. Damit passt das Rufsystem nicht nur zur Gira Schalterwelt, sondern im gesamten Gebäude ist die Elektroinstallation durchgängig in ein und demselben Design realisierbar. Die eingesetzte LED-Technik garantiert eine hohe Wirtschaftlichkeit und einen geringen Energieverbrauch, die großen Tasten erlauben eine einfache und sichere Bedienung.

Wohlfühlatmosphäre im Patientenzimmer

Gesundes Raumklima und frische Luft sind dem Genesungsprozess durchaus zuträglich. Mit dem Gira Tastsensor 3 lässt sich unter anderem die Raumtemperatur nach Bedarf regeln und auch automatisch voreinstellen. Der Gira Raumluft-Sensor CO2 mit integriertem Luftfeuchte- und Raumtemperatur-Regler überwacht die Güte der Raumluft und zugleich Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Patientenzimmer. Über das KNX System kann er außerdem verschiedene Funktionen steuern, die dem Erhalt oder der Verbesserung des Raumklimas dienen. Beim Überschreiten definierter Grenzwerte können beispielsweise Fenster automatisch geöffnet, Lüfter eingeschaltet oder die Heizungs- und Klimaanlage reguliert werden.

Treffsicher auch ohne Berührung

Automatisch mehr Sicherheit und Orientierung bei Dunkelheit: Der Gira Sensotec schaltet das Raumlicht gedimmt ein, sobald das Gerät eine Bewegung erkennt. Im Nahbereich wird die volle Raumbeleuchtung eingeschaltet, wenn der Patient sich dem Gira Sensotec auf ca. 5 cm nähert. Damit können auch ganze Lichtszenen aktiviert werden, die größere Räume beleuchten und/oder bestimmte Lichtstimmungen erzeugen. Lichtschalten wird dadurch besonders einfach und komfortabel – vor allem für Menschen mit taktilen Einschränkungen, denn sie müssen den Schalter nicht mehr genau „treffen“, eine Handbewegung in der Nähe reicht. Und Lichtschalten wird so besonders hygienisch, weil berührungslos – eine Kontaminierung des Schalters oder des Patienten mit Viren und Bakterien ist ausgeschlossen.

Sehen, wer vor der Tür steht

Das Gira Türkommunikations-System erlaubt audiovisuelle Türkommunikation überall – auch im Patientenzimmer. Über das besonders leicht bedienbare Terminal Gira Control 9 Client hat man im Zimmer stets im Blick, wer draußen vor der Tür steht, und kann mit ihm sprechen – oder auch nicht. Das geht selbstverständlich auch über mobile Endgeräte wie iPhone und iPad. Das Gira Türkommunikations-System erlaubt dem Patienten ebenfalls, sicher und selbstständig zu leben – ohne das Pflegepersonal unnötig zu beanspruchen.

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