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Solarenergie

24. Jul 2019

Zum Smart Home richtig beraten
Energiesparen

Der Elektromeister muss zum Thema Smart Home beraten können – und zwar kompetent. Wenn von den Vorzügen der intelligenten Haustechnik die Rede ist, fallen fast immer drei Begriffe: Komfort, Sicherheit und Energieeinsparung. Die ersten beiden sind selbstverständlich, weil selbsterklärend. Der letzte aber bedarf der Erläuterung.

Wer über "Energie" im Gebäude spricht, meint zwei unterschiedliche Dinge: Stromverbrauch und Heizen. Mehr als die Hälfte der in privaten Haushalten verbrauchten Energie wird zum Heizen verwendet. Hier steckt durchaus Einsparpotenzial: In erster Linie durch einen Austausch überalterter Heizungsanlagen und eine Umrüstung auf energieeffiziente Geräte. Damit lässt sich am meisten und schnellsten Energie einsparen – und auf längere Sicht letztlich auch Geld.

Auch die Vernetzung im Smart Home hilft dabei, Ressourcen zu schonen. So lassen sich Räume erst ab einem bestimmten Zeitpunkt wärmen, anstatt die Heizung – beispielsweise im Bad – über Nacht laufen zu lassen. Auch von unterwegs aus können Nutzer auf ihr Heizsystem zugreifen, falls sie morgens vergessen haben, die Heizkörper herunterzudrehen. Sensoren sind überdies in der Lage zu registrieren, ob die Wohnung gerade gelüftet wird, um dann automatisch die Heizung runterzufahren. Das PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft stellt dazu fest: "Mit den richtigen Systemen sollen Einsparungen von idealerweise bis zu 70 Prozent möglich sein." Gemeint ist nach wie vor das Heizen.

Doch auch der Stromverbrauch besitzt Einsparpotenzial. Hier liegt der Fokus ebenfalls auf einer bewusst nachhaltigen Aus- bzw. Umrüstung. Wer auf Solarenergie setzt, kann die Stromversorgung so programmieren, dass sie selbsttätig auf Sonnenenergie umstellt. Und im Smart Home starten Haushaltsgeräte wie die Waschmaschine erst dann, wenn sie mit Solarenergie betrieben werden.

Dass jedoch der Stromverbrauch eines Smart Homes zwingend geringer ist als der eines konventionellen Zuhauses, ist so nicht richtig. Im Gegenteil: Eine vom Bundesumweltministerium unterstützte Studie des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz zeigt, dass sich der Energieverbrauch durch Smart Home-Systeme sogar erhöht. Der Grund dafür ist der Stromverbrauch im laufenden Betrieb, und zwar durch die ununterbrochene Empfangsbereitschaft einiger Geräte, die nur so entsprechende Aktionen umsetzen können – wie die umweltfreundliche Waschmaschine. Die dadurch entstehenden Mehrkosten sind nicht unbeträchtlich, die Studie schätzt pro Jahr ein Plus von 175 kWh für die Beleuchtung, von 70 kWh für Küchengeräte, 52 kWh für Waschen und Trocknen und 35 kWh für Kleingeräte. Zusammen verursacht das beim aktuellen Strompreis Mehrkosten von knapp 100 Euro per annum.

Die durchaus kritische Studie präsentiert hierzu einen überraschend einfachen Lösungsvorschlag: Vernetzte Systeme sollten teilweise oder ganzheitlich abgeschaltet werden können. Technisch ist das leicht zu realisieren, der Elektromeister muss hierzu aber die individuellen Präferenzen der Bewohner kennen, um energieeffiziente Lösungen planen zu können.

Trotzdem fragt sich das PT-Magazin: "Sollte der Umwelt zuliebe also lieber auf ein Smart Home verzichtet werden?" Die Antwort darauf ist eindeutig: nein, sollte man nicht. Richtig ist, dass Vernetzung allein noch keinen Klimaschutz bedeutet. Richtig ist aber auch, dass Vernetzung Energieeinsparpotenzial vor allem beim Heizen besitzt – während beim Strom auch andere Komponenten mit berücksichtigt werden müssen, etwa die Eigenversorgung mit selbstproduziertem Strom, Stichwort Photovoltaik. Um hier effizient zu sein, braucht es aber vernetzte Systeme aus dem Smart Home.

2. Jul 2018

Autofahrer wollen Solarstrom tanken
Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft

Knapp ¾ der deutschen Autofahrer sind dafür, Solarenergie auszubauen, damit Elektroautos klimafreundlich mit Ökostrom fahren können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in Auftrag gegeben hatte. Die Umfrage zeigt zudem, dass 90 Prozent der Autofahrer, die für eine Anschaffung eines Elektroautos grundsätzlich bereit sind, ihr E-Mobil am liebsten mit Solarstrom tanken würden. Lediglich acht Prozent ist es egal, aus welcher Quelle der Strom zum Laden des Elektrofahrzeuges stammt.

"Sinn und Erfolg der Elektromobilität hängen entscheidend von einem stärkeren Ausbau der Solarenergie und der Ladeinfrastruktur ab", so kommentiert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW, die Umfrage. Die u.a. auch belegt, dass für vier von zehn Autofahrern die Anschaffung eines Elektroautos eine Perspektive darstellt.

Aber natürlich gibt es auch Skeptiker, was die E-Mobilität angeht. Die entscheidenden Gegenargumente für sie sind die zu geringe Reichweite, ein fehlendes flächendeckendes Netz an Ladesäulen und der hohe Anschaffungspreis. Für ⅔ der befragten Autofahrer sind Förderprogramme für ein flächendeckendes Netz an Ladestationen das richtige Mittel, um Elektromobilität zu unterstützen. Mehr als jeder zweite Autofahrer spricht sich für höhere Kaufprämien und Steuerrabatte für Elektroautos aus und befürwortet eine schnelle Umstellung von öffentlichen Fahrzeugen auf Elektrobetrieb.

1. Jun 2018

Ideen für die Energiewende
China testet Solarzellen-Straße

"Wir fahr'n fahr'n fahr'n auf der Autobahn …" Wer je dem Mega-Hit der Gruppe Kraftwerk gelauscht hat, bekommt ihn nicht mehr aus dem Ohr. Genial wie Text und Melodie die Monotonie schier endloser Autobahnfahrten in Töne und Wörter umsetzen: "Vor uns liegt ein weites Tal / Die Sonne scheint mit Glitzerstrahl." Und so mancher Automobilist dürfte sich genau in diesem Moment gefragt haben: Warum machen wir eigentlich nicht mehr aus unseren Autobahnen?

Das haben sich nun auch ganz ernsthaft chinesische Ingenieure gefragt. Und darauf eine nur auf den ersten Blick überraschende Antwort gegeben: Wir nutzen die Fahrbahn als Solarzellen-Straße – und damit als Stromproduzent. Das zumindest berichtet die Online-Ausgabe des Informations-, Nachrichten- und Medienunternehmens Bloomberg L.P.

Dabei ist diese großartige Idee den Forschern sogar nur „zweitrangig“ – in erster Linie kommt es ihnen darauf an, die 1 km lange Teststrecke mit Sensoren auszustatten, die den Verkehrsfluss kontrollieren. Über diesen Abschnitt in der Stadt Jinan (济南市) fahren etwa 45.000 Autos am Tag. Eingelassene Solarzellen erzeugen aber auch Strom, der auf der Strecke zur Straßenbeleuchtung genutzt werden kann und zugleich 800 Häuser versorgt. Besonders interessant: Mit der integrierten Technik sollen sogar Elektrofahrzeuge geladen werden können – während der Fahrt.

Wir finden diese Idee in doppelter Hinsicht bemerkenswert. Denn wenn es um regenerative Energien geht, ist Strom – erzeugt durch Solarenergie oder Windkraft – der zukunftsweisende Träger. Aber mit der Windkraft ist das so eine Sache: Windräder "verschandeln" nicht nur optisch die Landschaft, sondern sind zugleich Todesfallen für viele Vögel, so dass sie inzwischen etwas zynisch auch als "Vogelschredder" bezeichnet werden.

Nun sind zwar Straßen und Autobahnen ebenfalls keine Freunde der Landschaft, aber meist ohnehin schon vorhanden. Warum also sollte man sie nicht zusätzlich für die Stromerzeugung nutzen? Gut, das wird nicht überall möglich sein, das Frankfurter Kreuz und der Kölner Ring eignen sich eher nicht dafür, schon aufgrund ihrer verkehrsmäßigen Überlastung. Denn im Stau dringt kein Sonnenstrahl zu den Solarzellen in der Fahrbahn durch. Aber es gibt Autobahnstrecken, die zu bestimmten Tageszeiten wirklich wie leergefegt sind. Wer je um 11 Uhr von Landshut Richtung Deggendorf unterwegs war, weiß was wir meinen. Und in Bayern scheint die Sonne bekanntlich besonders häufig vom weiß-blauen Himmel …

Außerdem wäre mit einer Solarzellen-Straße das leidige Problem des Solartankens erledigt: kein beschränkter Radius mehr, keine lästigen Wartezeiten beim Aufladen der Batterien. Allerdings: Jede tolle Idee hat meistens einen Haken. In unserem Fall sind das die Kosten. Die Kosten in die Infrastruktur nämlich wären gewaltig. Einerseits. Andererseits: Baustellen auf Autobahnen gibt es ja zur Genüge. Warum also nicht gleich dort auch Solarzellen einbauen?

Jetzt schauen wir mal, wie sich die ganze Sache entwickelt und behalten die Teststrecke in Jinan auf jeden Fall im Auge. Vielleicht markiert sie ja den ersten Schritt in die Zukunft der wirklich nachhaltigen Energiegewinnung. Und vielleicht werden sich künftige Generationen fragen, wenn sie Kraftwerk in den "Oldies but Goldies" hören: Warum denn nicht gleich so?

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