Service
Newsroom

Herzlich Willkommen im Gira Newsroom. Hier finden Sie alle aktuellen Informationen rund um das Unternehmen auf einen Blick – von Produktneuheiten über Pressemitteilungen bis hin zu den neuesten Aktivitäten in verschiedenen sozialen Netzwerken.

Alle Pressemitteilungen und Kontakt

Smart Home

18. Sep 2019

Von wegen Hundehütte
"markt intern" berichtet über die Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour

Für Nicht-Eingeweihte mag es tatsächlich etwas merkwürdig klingen: Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour. Doch hinter "Wohnglück" steckt das Kundenmagazin der Bausparkasse Schwäbisch Hall, mit 1,7 Millionen Exemplaren eine der auflagenstärksten Zeitschriften für Bauen und Wohnen. Als Initiator hat Schwäbisch Hall gemeinsam mit Partnermarken – darunter natürlich auch Gira – eine Tour gestartet, die Bauherren und Renovierern die Möglichkeit bietet, intelligente Gebäudetechnik hautnah zu erleben und sich fachlich beraten zu lassen. Und zwar nicht irgendwo weit weg auf einer Messe, sondern direkt vor Ort. Grund genug für das Branchenmagazin markt intern, diese Veranstaltungsreihe einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Fazit von Chefredakteur Oliver Blumberg: durchweg positiv. Denn der Elektromeister hat hier die Möglichkeit, sich als kompetenter Smart-Home-Partner aus der jeweiligen Umgebung zu präsentieren und mit potenziellen Bauherren ins Gespräch zu kommen. Die lokale und regionale Berichterstattung kommt unterstützend dazu.

Auch dass die Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour intelligente Gebäudetechnik in einem sogenannten tiny Haus präsentiert – letztlich ist das eine mobile Wohnbox –, macht durchaus Sinn. Denn der Elektromeister kann seinen Kunden anschaulich demonstrieren, dass Technik nicht nur etwas für die Millionen-Villa ist, sondern auch und gerade für "normale" Häuser und Wohnungen. "Wenn diese Botschaft am Ende bei möglichst vielen Endverbrauchern ankommt", so markt intern, "haben alle Beteiligten im Sinne des elektrotechnischen Fachhandwerks viel erreicht."

Als eines der führenden Unternehmen für intelligente Gebäudetechnik ist Gira exklusiver Ausstattungspartner der Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour. Entsprechend viele Gira Produkte kommen im tiny Haus zum Einsatz, etwa ein KNX System unter Einbindung von Gira X1 und S1 zur smarten Vernetzung für noch mehr Komfort und Flexibilität. Der Gira X1 dient als Server und steuert die kabelgebundenen Gira Smart-Home-Produkte. Alle Funktionsbereiche im Haus – von Beleuchtung über Türsprechanlage und Sicherheitssystem bis hin zum Sonnenschutz – lassen sich so bequem per App, Tablet und Handy sowie mit dem Touchscreen Gira G1 steuern. Zusätzlich wurden das neue Gira Sicherheitssystem Alarm Connect, die Türsprechanlage Gira System 106 und das Schalterprogramm Gira E2 integriert.

Die erste Hälfte der Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour ist inzwischen erfolgreich absolviert. Schwäbisch Hall und die Partnermarken konnten bisher über 3.700 interessierte Besucher begrüßen. Wer als Fachbetrieb die Möglichkeit nutzen möchte, um mit Kunden noch das tiny-Haus zu besuchen, kann dies bis Ende Oktober an folgenden Präsentationsstandorten tun:

 

     • München (13. bis 15. September)

     • Hamburg (21./22. September)

     • Karlsruhe (11. bis 13. Oktober)

     • Leipzig (17. bis 19. Oktober) und

     • Duisburg (24. bis 26. Oktober).

 

Weiterführende Informationen und die konkreten Standorte finden sich unter www.wohnglueck.de.

9. Sep 2019

Smart Home
Verbraucher sind mit großer Auswahl an Geräten und Systemen überfordert (3)

Eine dritte Lösung ist der Gira Home Assistent. Er setzt direkt am zentralen Problempunkt des Elektrohandwerks an: Denn Smart Home-Installationen, die nicht bloß auf Gimmicks setzen, sondern auf durchgängige Systemlösungen, erfordern eine hohe Beratungsleistung durch den Fachmann. Erschwerend kommt hinzu, dass häufig erst nach mehreren Terminen klar wird, welche Lösungen Kunden wollen und welche tatsächlich sinnvoll sind. Und ob daraus am Ende ein lukrativer Auftrag entsteht, ist oft lange ungewiss.

Um in dieser schwierigen Situation das Handwerk zu entlasten, haben wir den Gira Home Assistenten entwickelt. Mit ihm unterstützen wir das Elektro-Fachhandwerk in zwei wesentlichen Aspekten: Zum einen lassen sich mit dem Gira Home Assistenten Endkunden-Anfragen vorqualifizieren. Zum anderen können diese mit allen relevanten Informationen an das Fachhandwerk weitergereicht werden. Auf dieser Grundlage kann der Elektromeister dann entscheiden, ob er das jeweilige Projekt annehmen und weiter verfolgen möchte. Das spart ihm einerseits Zeit und sichert andererseits den Zugang zu attraktiven neuen Aufträgen.

Der Gira Home Assistent ist letztlich ein Online-Konfigurator, mit dem Bauherren und Renovierer ihre Smart Home-Projekte vorplanen können. Neubau oder Sanierung, Haus oder Wohnung, einzelne Räume oder ein ganzes Objekt – der Gira Home Assistent leitet den Endkunden Schritt für Schritt zur der für ihn passenden Lösung. Mit ihm legt er Räume an, definiert anhand der Steuerungsgeräte, ob für ihn eine konventionelle Elektroinstallation oder eher ein Smart Home sinnvoll ist, und legt sein Wunschdesign für Schalter und Steckdosen fest.

Der Gira Home Assistent schlägt anschließend konkrete Ausstattungspakete vor – mit einer ersten Preisindikation für die Produkte von Gira. Zusätzlich liefert er Details und weitere Anregungen zu den einzelnen Geräten. Der Endkunde wählt zum Schluss ein Paket aus und kann diese Daten an seinen angestammten Handwerker weiterreichen oder an Elektrofachbetriebe aus einer Empfehlungsliste. Eine Stückliste der Geräte kann aber nur der Fachbetrieb einsehen, der zudem selbst entscheidet, ob er den Kontakt übernehmen möchte. In jedem Fall erhält er über den Gira Home Assistenten umfassende Projektdaten, für die er sonst schon zumindest einen Termin hätte investieren müssen.

7. Sep 2019

Smart Home
Verbraucher sind mit großer Auswahl an Geräten und Systemen überfordert (2)

Auch die am Smart Home interessierten Bauherren und Renovierer können sich gezielter vorab informieren, als das je im Internet möglich wäre. Und zwar mit Broschüren, die Gira eigens unter der Perspektive der Übersichtlichkeit erstellt hat. Für das kabelgebundene KNX System lautet sie: "Smart Home. Professionelle Produkte und Anwendungen zur intelligenten Gebäudesteuerung". Darin werden das Prinzip eines Bus-Systems erklärt und illustriert sowie die konkreten Vorteile des vernetzten Wohnens anhand von Beispielen veranschaulicht.

Mit Anwendungsbeispielen reich garniert und entsprechend bebildert sind anschließend zwei unterschiedliche Smart House-Ausstattungsvarianten: Basic und High End, also einerseits das eher typische Einfamilienhaus und andererseits die exklusive Villa. Abgerundet wird die Darstellung von weiteren Anwendungen und Erfahrungsberichten von Smart House Bewohnern.

Eine vergleichbare Broschüre gibt es selbstverständlich auch für die funkbetriebene Bus-Variante, die Gira und eine Allianz führender Anbieter unter dem Label "eNet SMART HOME" betreiben. Auch darin werden Systeme erklärt, Lösungen beschrieben und Beispiele gezeigt.

Natürlich kann der Elektromeister diese beiden an Endkunden gerichteten Broschüren auch selbst nutzen, schon um im Kundengespräch eine gemeinsame Basis zu haben. Denn das ist wichtig: Die Beratungsleistung, die der Elektromeister fast immer erbringen muss, sollte zeitsparend und zielführend sein. Die beiden Broschüren von Gira liefern die beste Grundvoraussetzung dafür – schon weil sie dem Elektrofachmann einen Teil der Beratung abnehmen.

 

5. Sep 2019

Smart Home
Verbraucher sind mit großer Auswahl an Geräten und Systemen überfordert (1)

Das Fachhandwerk lässt keineswegs nur die Korken knallen, weil das Smart House boomt und Umsätze durch die Decke schießen. Sorgen bereiten der Branche vor allem die mehr als prallen Auftragsbücher, die abgearbeitet sein wollen. Und all jene Kunden, die in der Unübersichtlichkeit des Internets den Überblick verloren haben, was ein Smart Home tatsächlich ist und was sie eigentlich wollen und brauchen. Denn im Internet informieren sich die allermeisten Bauherren und Renovierer, bevor sie zum Fachmann gehen. Doch diese Erstinformationen sind in den meisten Fällen unvollständig, wenn nicht gar fehlerhaft.

Doch keine Bange – Gira unterstützt seine Absatzmittler auch in dieser verzwickten Situation. Tatsache ist: Der Smart Home-Markt ist extrem vielschichtig, neben Systemoptionen gibt es zahllose Insellösungen. Um zielgerichtet beraten und kompetent installieren zu können, ist ein Überblick über die einzelnen Systeme und ihre Möglichkeiten unverzichtbar. Genau diesen liefert jetzt die neue Landingpage "Gira Smart Home – fit für die Zukunft."

Denn sie bietet dem Elektromeister einen kompakten Systemüberblick über Lösungen und die dazugehörigen Produkte, die sich sowohl funkbasiert als auch kabelgebunden realisieren lassen. Basis ist entweder das Gira eNet SMART HOME System oder das Gira KNX System. Beide sind die Grundlage, auf der er seine Kunden sicher und kompetent beraten kann. Und das eröffnet dem Elektrofachhandwerk letztlich die Chance, ganze Gebäude oder nur einzelne Wohnungen zukunftsfähig zu machen und zugleich neue Kundenpotenziale zu erschließen.

3. Sep 2019

DAB SmartTalks
Neue Videoreihe zum Smart Building

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Und ein Film mehr als tausend Bilder. Auch deshalb beteiligt sich Gira an der neuen Videoreihe DAB SmartTalks, hinter der natürlich das renommierte Deutsche Architektenblatt steht. In den DAB SmartTalks beziehen Architekten Position zum Smart Building und seiner Bedeutung für die aktuelle und künftige Architektur. Den Anfang machte Jürgen Bartenschlag von Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin.

Inzwischen sind zwei neue Folgen dazugekommen: Magnus Nickl von Nickl & Partner Architekten, München, plädiert für eine ganzheitliche Betrachtung des Smart Homes und Andreas Moser von Cyrus Moser Architekten, Frankfurt/Main, hebt grundsätzlich die zunehmende Bedeutung des Smart Homes für die Architektur hervor.

Und das Schönste dabei: Mitmachen kann jeder Architekt und in einem DAB SmartTalks Video Rede und Antwort stehen sowie seine Kompetenz rund um Smart Building Themen präsentieren. Es genügt eine Nachricht über ein Kontaktformular auf der Website mit einer kurzen Begründung, warum man bei der exklusiven Interviewserie dabei sein möchte.

16. Aug 2019

"Technikwahn" im Haus
Welt am Sonntag setzt sich mit dem Smart Home auseinander

Das Smart Home boomt, rund 50 Prozent aller Haushalte in Deutschland nutzen bereits smartehomefähige Anwendungen in den eigenen vier Wänden. Nun ist bekanntlich nicht alles Gold, was glänzt. Und man kann dem Smart Home durchaus kritisch gegenüberstehen. Was die Welt am Sonntag in ihrer Ausgabe vom 11. August 2019 auch tut. Wogegen an sich auch nichts einzuwenden ist. Allerdings sollten – und das gebietet die journalistische Sorgfaltspflicht ebenso wie die Fairness – dann alle Argumente für und wider genannt werden. Deshalb liefern wir hier einiges nach, was in dem Artikel eben nicht genannt wird.

"Technikwahn im Haus": Die Überschrift tut das, was sie soll – Aufmerksamkeit wecken. Doch schon in der ersten Zeile wird das Smart Home auf den Energieverbrauch reduziert, den es zu senken verspricht. Tatsache ist, dass Smart Home-Techniken zunächst einmal Energie benötigen, und zwar Strom. Im Endeffekt ist es durchaus möglich, dass der Stromverbrauch in einem konventionellen Wohnhaus niedriger ist als in einem smarten. Richtig ist aber auch, dass "Energie" im Gebäude nicht nur Strom, sondern ebenso Heizung und Warmwasser umfasst. Und deren Verbrauch lässt sich mit einer intelligenten Verteilung durchaus senken, und zwar signifikant.

Die Welt am Sonntag dagegen beschränkt den Blick ausschließlich auf Strom. Gegen den, auch wenn mehr davon verbraucht wird, übrigens auch nichts einzuwenden wäre – wenn er regenerativ erzeugt wird. Und genau das muss das Ziel eines jeden Smart Homes sein.

Hier sei noch nachgetragen, dass der Energieverbrauch natürlich nur ein Aspekt beim Smart Home ausmacht. Andere sind der höhere Wohnkomfort, mehr Sicherheit, die Chance, auch im Alter noch ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen, und letztlich eine Wertsteigerung der Immobilie. Die Welt am Sonntag nennt keinen davon.

Doch weiter im Text: "Wir stopfen die Häuser voll mit Technik", zitiert das Blatt Timo Leukefeld, einen Diplomingenieur, der den Entwicklungen im Bereich Smart Home inzwischen skeptisch gegenübersteht und ein Umdenken fordert: "Sonst wohnen wir bald in unbezahlbaren Wohnmaschinen." Nun ist es so, dass weder die Hersteller wie Gira noch das Elektrohandwerk Kunden dahingehend beraten, das neue oder renovierte Eigenheim mit Technik vollzustopfen. Es geht eben nicht um das, was möglich ist – sondern um das, was sinnvoll ist. Die mit Gira kooperierenden System-Integratoren und die Gira Studio Partner legen größten Wert darauf, für den Nutzer zugeschnittene Konzepte zu planen und zu realisieren. Technikwahn im Haus steht definitiv nicht auf ihrer Liste.

Dass Alternativen zu bestehenden Lösungen gefragt und willkommen sind, steht auch für uns außer Frage. Gerne schließen wir uns dem ebenfalls in der Welt zitierten Architekten Wolfram Spehr von Büro spehrarchitekten in Hamburg an, der generell von einem "falschen bauphysikalischen Denkmodell" ausgeht, bei dem die möglichst dichteste Dämmung das Ziel ist und der sogenannte U-Wert "fast schon eine religiöse Bedeutung zu haben scheint". Dieser Wärmedurchgangskoeffizient gibt bekanntlich an, wieviel Wärme durch ein Bauteil nach außen abgegeben wird. Der Haken dabei: Der U-Wert berücksichtigt nicht die Energiespeicherung in den verschiedenen Bauteilen. Er stellt eine stationäre Berechnung dar, die die Dynamik von Wetter und Klima nicht aufnehmen kann.

Chapeau! Das weist in die richtige Richtung. Es darf im Smart Home nicht um "Technologieketten" gehen, die "hohe Wartungs- und Instandsetzungskosten nach sich ziehen". Ziel ist eher ein neues bauphysikalisches Denken. Hier sind Architekten, Planer, Ingenieure gefragt. Damit es eben nicht zum Technikwahn im Haus kommt. Auch im Smart Home nicht.

26. Jul 2019

System-Integrator Dirk Beyer:
Smart Home-Lösungen für den gewerblichen Wohnungsbau

Der Geschosswohnungsbau boomt – nicht nur in den Innenstädten, sondern auch bei der Erschließung neuer Wohngebiete. Dass Smart Home-Lösungen auch für den gewerblichen Wohnungsbau attraktiv sind, ist den meisten Bauträgern und Projektentwicklern allerdings noch nicht bekannt. System-Integrator Dirk Beyer aus Neumünster, mit dem wir schon viele Projekte gemeinsam realisiert haben, kennt die Gründe dafür und macht Lösungsvorschläge.

In seinem Beitrag für das Fachmagazin elektrobörse smarthouse weist Dirk Beyer zu Recht darauf hin, dass die Vorzüge einer Smart Home-Ausstattung nicht nur für das Einfamilienhaus gelten, sondern auch für den gewerblichen Wohnungsbau. So gibt es eine Vielzahl praktischer Funktionen für mehr Wohnkomfort, mehr Sicherheit und eine höhere Energieeffizienz. Die Aufwertung von Immobilien durch eine zukunftsfähige Vernetzung gehört auch dazu.

Dass Smart Home-Technik dort aber noch ein Schattendasein fristet, hat für den System-Integrator mehrere Ursachen: das Fehlen ganzheitlicher Konzepte, der Mangel an entsprechend spezialisiertem Know-How, eine unübersichtliche Marktsituation mit einer Vielzahl an Systemen samt großer Unterschiede bei Preis, Stabilität und Marktakzeptanz sowie die komplexe Schnittstellenproblematik.

Dirk Beyer hat auf diesem Gebiet bereits Erfahrungen gesammelt und zwei Lösungsvorschläge parat. Zum einen empfiehlt er KNX, das herstelleroffene und inzwischen zum weltweiten Standard gewordene Bus-System, als Grundlage. Und zum anderen den Einsatz eines System-Integrators bei der Planung und Umsetzung entsprechender Projekte: Denn er ist "der Experte, der gewerkeübergreifend funktionierende Lösungen kennt bzw. entwirft und der als »technischer Architekt« alle losen Fäden miteinander verknüpft."

Voraussetzung erfolgreicher Projekte ist aber, dass der System-Integrator frühzeitig in die Planungen mit eingebunden wird und im Teamwork mit dem Projektentwickler die smarten Funktionen beschreiben kann. Der Projektentwickler ist deshalb so wichtig, weil er die Schnittstelle bildet zwischen dem Endkunden – also dem Käufer oder Mieter – und der smarten Technik mit ihren Möglichkeiten. Der System-Integrator wiederum kennt die Wünsche der Kunden an ein Smart Home und er ist in der Lage, technisch komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.

Letztlich resultiert aus diesen Forderungen ein Angebotskonzept. Dabei muss allen Baubeteiligten klar sein: In erster Linie werden Funktionen verkauft – nicht so sehr Technik oder Produkte – und diese Funktionen müssen präzise beschrieben werden, damit sie den Nutzer überzeugen.

Für unverzichtbar hält Dirk Beyer eine Basis-KNX-Installation, eventuell noch ohne konkrete smarte Funktionen. Hierbei fallen einerseits die Mehrkosten gegenüber einer konventionellen Installation kaum ins Gewicht, andererseits wäre damit "der Grundstein für ein echtes Smart Home gelegt." Das von ihm geforderte definierte Angebotskonzept entfaltet noch mehr Überzeugungskraft, wenn darin mehrere Ausstattungsvarianten oder Funktionspakete enthalten sind, unter denen der Kunde wählen kann. Mit diesen Maßnahmen, so Dirk Beyer, ließe sich das Smart Home auch im gewerblichen Wohnungsbau vorantreiben. Wir teilen seinen Glauben!

25. Jul 2019

Neue Landingpage "Gira Smart Home":
Fit für die Zukunft

Das Smart Home boomt, dem Elektrohandwerk eröffnen sich enorme Chancen. Das Problem dabei: Der Markt ist extrem unübersichtlich, neben Systemoptionen gibt es zahllose Insellösungen. Um zielgerichtet beraten und kompetent installieren zu können, ist ein Überblick über die verschiedenen Systeme und ihre Möglichkeiten unverzichtbar. Genau diesen liefert jetzt die neue Landingpage "Gira Smart Home".

"Gira Smart Home - fit für die Zukunft" bietet einen kompakten Systemüberblick über Lösungen und die dazugehörigen Produkte, die sich sowohl funkbasiert als auch kabelgebunden realisieren lassen. Die Systemgrundlage ist entweder das Gira eNet SMART HOME System oder das Gira KNX System. Beide eröffnen dem Elektrofachhandwerk die Chance, ganze Gebäude oder nur einzelne Wohnungen zukunftsfähig zu machen und zugleich neue Kundenpotenziale zu erschließen.

Damit gibt Gira dem Fachmann Lösungen an die Hand, die er im Neubau und im Altbau – also bei der Renovierung – einsetzen kann. Sie lassen sich individualisieren und nachträglich erweitern. Und wer bei komplexen Aufgaben doch an Grenzen stößt, kann sich von professionellen Systemintegratoren unterstützen lassen. Ein weiterer Pluspunkt: Es besteht die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren, der künftig regelmäßig zum Thema Smart Home informiert.

24. Jul 2019

Zum Smart Home richtig beraten
Energiesparen

Der Elektromeister muss zum Thema Smart Home beraten können – und zwar kompetent. Wenn von den Vorzügen der intelligenten Haustechnik die Rede ist, fallen fast immer drei Begriffe: Komfort, Sicherheit und Energieeinsparung. Die ersten beiden sind selbstverständlich, weil selbsterklärend. Der letzte aber bedarf der Erläuterung.

Wer über "Energie" im Gebäude spricht, meint zwei unterschiedliche Dinge: Stromverbrauch und Heizen. Mehr als die Hälfte der in privaten Haushalten verbrauchten Energie wird zum Heizen verwendet. Hier steckt durchaus Einsparpotenzial: In erster Linie durch einen Austausch überalterter Heizungsanlagen und eine Umrüstung auf energieeffiziente Geräte. Damit lässt sich am meisten und schnellsten Energie einsparen – und auf längere Sicht letztlich auch Geld.

Auch die Vernetzung im Smart Home hilft dabei, Ressourcen zu schonen. So lassen sich Räume erst ab einem bestimmten Zeitpunkt wärmen, anstatt die Heizung – beispielsweise im Bad – über Nacht laufen zu lassen. Auch von unterwegs aus können Nutzer auf ihr Heizsystem zugreifen, falls sie morgens vergessen haben, die Heizkörper herunterzudrehen. Sensoren sind überdies in der Lage zu registrieren, ob die Wohnung gerade gelüftet wird, um dann automatisch die Heizung runterzufahren. Das PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft stellt dazu fest: "Mit den richtigen Systemen sollen Einsparungen von idealerweise bis zu 70 Prozent möglich sein." Gemeint ist nach wie vor das Heizen.

Doch auch der Stromverbrauch besitzt Einsparpotenzial. Hier liegt der Fokus ebenfalls auf einer bewusst nachhaltigen Aus- bzw. Umrüstung. Wer auf Solarenergie setzt, kann die Stromversorgung so programmieren, dass sie selbsttätig auf Sonnenenergie umstellt. Und im Smart Home starten Haushaltsgeräte wie die Waschmaschine erst dann, wenn sie mit Solarenergie betrieben werden.

Dass jedoch der Stromverbrauch eines Smart Homes zwingend geringer ist als der eines konventionellen Zuhauses, ist so nicht richtig. Im Gegenteil: Eine vom Bundesumweltministerium unterstützte Studie des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz zeigt, dass sich der Energieverbrauch durch Smart Home-Systeme sogar erhöht. Der Grund dafür ist der Stromverbrauch im laufenden Betrieb, und zwar durch die ununterbrochene Empfangsbereitschaft einiger Geräte, die nur so entsprechende Aktionen umsetzen können – wie die umweltfreundliche Waschmaschine. Die dadurch entstehenden Mehrkosten sind nicht unbeträchtlich, die Studie schätzt pro Jahr ein Plus von 175 kWh für die Beleuchtung, von 70 kWh für Küchengeräte, 52 kWh für Waschen und Trocknen und 35 kWh für Kleingeräte. Zusammen verursacht das beim aktuellen Strompreis Mehrkosten von knapp 100 Euro per annum.

Die durchaus kritische Studie präsentiert hierzu einen überraschend einfachen Lösungsvorschlag: Vernetzte Systeme sollten teilweise oder ganzheitlich abgeschaltet werden können. Technisch ist das leicht zu realisieren, der Elektromeister muss hierzu aber die individuellen Präferenzen der Bewohner kennen, um energieeffiziente Lösungen planen zu können.

Trotzdem fragt sich das PT-Magazin: "Sollte der Umwelt zuliebe also lieber auf ein Smart Home verzichtet werden?" Die Antwort darauf ist eindeutig: nein, sollte man nicht. Richtig ist, dass Vernetzung allein noch keinen Klimaschutz bedeutet. Richtig ist aber auch, dass Vernetzung Energieeinsparpotenzial vor allem beim Heizen besitzt – während beim Strom auch andere Komponenten mit berücksichtigt werden müssen, etwa die Eigenversorgung mit selbstproduziertem Strom, Stichwort Photovoltaik. Um hier effizient zu sein, braucht es aber vernetzte Systeme aus dem Smart Home.

26. Jun 2019

Jetzt noch anmelden!
eNet Smart Home Online Seminar

Mit eNet SMART HOME eröffnet Gira dem Elektrohandwerk den Zugang zum lukrativen Markt der Funk-Systeme im Smart Home. Zumal eNet SMART HOME exklusiv über das Fachhandwerk vertrieben wird. Selbstverständlich muss der Elektromeister das System fachgerecht und exakt auf die Wünsche der Nutzer abstimmen, installieren und bei Bedarf servicemäßig unterstützen können. Deshalb bietet Gira am 3. Juli ein Online Seminar zu dem Thema an. Es sind noch Plätze frei – deshalb schnell anmelden! Es lohnt sich!

ältere News

Populäre Tags

Twitter

Youtube

Filme zu Lösungen und Produkten von Gira

Der Gira Türsprechanlagen-Konfigurator: Audio und Video, flexibel und einfach.
Der Gira Türsprechanlagen-Konfigurator: Audio und Video, flexibel und einfach. Das smarte Holzhaus: Klassischer Look, moderne Ausstattung ZigBee® Light Link: Licht schalten, dimmen, Lichtszenen wählen und programmieren Das Multitalent für die Gebäudetechnik - Der Gira G1 Intelligentes Hotel im Grünen: Seminar- und Freizeithotel-Anlage Große Ledder Der neue Gira G1 - Vielfalt in der Gebäudetechnik Klare Formensprache, natürliche Materialien Natürlichkeit entdecken und begreifen Formvollendung in Perfektion Intelligente Lösungen von Gira Intelligente Gebäudetechnik von Gira G1 - Das Multitalent für die Gebäudetechnik KNX per iPhone und iPad steuern - Kinderleicht, mit intelligenter Gebäudetechnik Intelligente Gebäudtetechnik von Gira Sehen wer vor der Tür steht Der neue Gira Rauchwarnmelder Dual Q schützt doppelt Intelligente Gebäudetechnik steuern, von zuhause und unterwegs Keyless In für schlüssellosen Zugang zum Haus Gira Unterputz-Radio Gira Touchdimmer Connected Comfort - Wie ein perfekter Tag beginnt Connected Comfort - Wie kleine Entdecker zu Hause sicher sind Connected Comfort - Wie schon das Kochen zum Genuss wird Connected Comfort - Wie das Haus verlassen ein sicheres Gefühl gibt Connected Comfort - Wie Wellness pur neue Energie bringt Connected Comfort - Wie der Alltag Pause macht The smart wooden house

Newsletter

Einmal monatlich die aktuellsten Meldungen über Gira lesen

Bauherren und Endkunden
Architekten
Elektro-Handwerk
Elektroplaner
Fachgroßhandel
Presse
Ich habe die Informationen zum Datenschutz gelesen und bin damit einverstanden.
Ich möchte weitere Informationen zu Gira Neuheiten, Veranstaltungen, Marketingaktionen und Services erhalten und bin mit der Speicherung und Nutzung meiner Daten zu Marketingzwecken wie der digitalen Informationszusendung einverstanden.
Newsletter abonnieren

Neueste Downloads

PDF 4.958 Kb

Gira System 3000
Systemgrundlagen

PDF 880 Kb

Funk Außensirene
Gebrauchsanleitung

PDF 215 Kb

Jalousie- und Schaltuhr BT
Gebrauchsanleitung.

weitere Downloads

Stellenangebote

weitere Stellenangebote

Messetermine

Heim+Handwerk, München
27.11-01.12.19

Karrieretag Familienunternehmen,, Radevormwald
28.11-29.11.19

ARCHITECT@WORK, Düsseldorf
04.12-05.12.19

weitere Messetermine

RSS-Feeds

Service

TOP

Gira verwendet Cookies für Websites in der Domain gira.de. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Erfahren Sie mehr zu den von uns oder Dritten eingesetzten Cookies und Ihren Möglichkeiten diese auszustellen in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn Sie ablehnen, werden keine Tracking Cookies gesendet. Ihr Besuch auf dieser Website wird dann nicht erfasst.

Akzeptieren
 
Ablehnen