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sz-online fragt sich: „Alles smart, oder was?“ - Argumente für den Elektromeister

Es geht los mit den üblichen Klischees: Die Zahnbürste sagt dem Smartphone, ob die Kauflächen unten rechts gut geputzt wurden. Die Waschmaschine bestellt ihr Waschmittel selbst. Dank des Kühlschranks mit integrierten Kameras lässt sich vom Supermarkt aus überprüfen, ob noch genügend Milch da ist. sz-online stellt selbst fest: dieser Unsinn meint nicht Smart Home. Doch daraus lassen sich zwei wichtige Schlüsse ziehen. Zum einem muss der Elektromeister immer damit rechnen, auf eben diese Klischees angesprochen zu werden. Warum? „Verbraucher merken sich vor allem skurrile Anwendungen wie die per App steuerbare Toilettenspülung.“

Und der Elektromeister sollte Antworten darauf parat haben. Das Problem ist, dass der Begriff „smart“ kaum exakt zu definieren ist und außerdem im Moment extrem inflationär verwendet wird. Macht eine Schaltuhr für die Wohnzimmerlampe das Haus schon smart? Oder ein Fernseher, der auch Internet kann? Diese Fragen von sz-online sind berechtigt. Für den Elektromeister aber heißt das – und das ist der zweite wichtige Schluss: Er muss zu Beginn abfragen, was seine Kunden unter smart verstehen. Und er muss ihnen zeigen können, dass es kleine smarte Lösungen gibt, aber auch komplexe Anwendungen, dass es Funk-Lösungen gibt, aber auch kabelgebundene. Und er muss deren Vor- und Nachteile erklären können. Hier ist Beratungsleistung gefragt!

Anschließend liefert sz-online aufschlussreiche Zahlen, was die Erwartung der Verbraucher an Smart-Home-Lösungen betrifft. Rund 50% wollen ihre Heizung damit regeln, etwa 40% sind an Fernsteuerungen interessiert – beispielsweise der Jalousien – und gut 35% möchten damit die Beleuchtung steuern. Hier sind immerhin zwei der vier wichtigsten Felder umrissen, die Argumente für das Smart Home liefern: Komfort und Energie. Hinzu kommen Sicherheit und Wohnen im Alter. Wichtig ist die Schlussfolgerung, die sz-online daraus zieht und die sich der Elektromeister tief einprägen sollte: „Die Verbreitung von Smart Home wird nicht über die Faszination angesichts einzelner technischer Lösungen funktionieren, sondern vor allem über konkrete Anwendungssituationen." Heißt konkret: „Für den Senior könnte ein zentraler Lichtschalter am Bett das Aufstehen in der Nacht sicherer machen, der technikaffine Mittdreißiger findet es praktisch, wenn auf Knopfdruck das Wohnzimmerlicht gedimmt und der Beamer gestartet wird.“ Es gibt keine Standardlösungen für alle, die einzelnen Bedürfnisse müssen immer konkret abgefragt werden – nur daraus resultieren Lösungen, die Kunden zufriedenstellen.

Und genau dazu liefert sz-online einen Fragebogen, mit dem sich Ansprüche und Erwartungen aufspüren und systematisieren lassen:

Fragebogen "Planungsprozess Smart Home & Smart Office"

Derjenige Elektromeister, der bei solchen Fragen noch im Dunkeln tappt, sollte sich damit intensiv beschäftigen. Und eventuell seinen Kunden genau diesen Fragebogen vorlegen. Denn eines macht sz-online ebenfalls klar: Der Smart-Home-Markt ist bislang nur ein ganz bisschen angekratzt worden, das Potenzial dagegen sei noch riesig. Für die Hersteller, aber eben auch für den Elektromeister.

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