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Smartes Zuhause – Offen für kluge Einbrecher?

Um eines vorwegzuschicken: Datensicherheit im Smart Home ist ein großes, ein wichtiges Thema. Doch ganz so einfach, wie es sich manche Berichte über Hackerangriffe und Sicherheitslücken machen, ist es nicht. Denn das Smart Home an sich ist weder "sicher" noch "unsicher". Es kommt immer darauf an, welche Technik verbaut, welche Systeme installiert sind. Und ob diese geschützt sind. Denn schützen lassen sich einige von ihnen. Bauherren und Renovierer sollten sich also frühzeitig informieren, was den Datenschutz in ihren eigenen vier Wänden angeht. Und zwar am besten beim Fachmann, der Sicherheit nicht nur installieren kann, sondern dazu auch berät – objektiv und herstellerunabhängig. Das ist der fachkundige Elektromeister.

Wer einen Experten für Datenschutz und Datensicherheit in seiner Nähe sucht, findet ihn hier.

Außer Frage steht, dass ein Smart Home seinen Bewohnern viele Vorteile bietet: mehr Komfort, höhere Sicherheit und eine verbesserte Energieeffizienz. Die Vernetzung im Haus automatisiert verschiedene Abläufe, es lassen sich die verschiedensten Geräte und Funktionen integrieren und ganz nach den Bedürfnissen der Nutzer einrichten. Unstrittig ist aber auch, dass es in Netzwerken von Smart-Home-Projekten immer auch um sensible, persönliche Daten geht – beispielsweise was die Bewohner betrifft, etwa Zeiten von An- und Abwesenheit, Nutzerverhalten und häufig auch Kamerabilder, auf denen Personen zu sehen sind.

Allein deshalb sind persönlicher Datenschutz und technische Datensicherheit wichtige Themen für Bauherren und Hausbesitzer. Das betrifft alle Netzwerkgeräte und Server, die in einem intelligenten Haus eingesetzt werden. Denn vernetzte Geräte tauschen ständig Signale und Daten aus, und diese müssen vor unbefugtem Einblick und Zugriff geschützt werden. Auch das System selbst und die Zugangsdaten müssen vor fremden Zugriffen und Manipulationen abgesichert werden.

Anders als oft dargestellt, ist ein verlässlicher Schutz durchaus möglich. Schon wer ein paar grundlegende Regeln beachtet, hat bereits viel für die Sicherheit der digitalen Haustechnik getan. Zum Beispiel, dass nicht nur einzelne Sicherheitselemente installiert werden. Im Smart Home mit seinen vernetzten Geräten ist es erforderlich, dass ein Gewerke übergreifendes und damit durchgängiges Sicherheitskonzept realisiert wird, das keine Lücken aufweist. Denn Lücken sind immer Sicherheitslücken. Auch hier gilt: Das gesamte System ist nur so belastbar wie sein schwächstes Glied. Das betrifft nicht zuletzt die Vergabe von Passwörtern. Nur starke Passwörter sind eine grundlegende Bedingung für Sicherheit – das gilt für das intelligente Haus ebenso wie für jeden Computer und jedes Smartphone.

Außerdem sollte das Netzwerk durch eine Firewall abgesichert sein, sodass kein Unbefugter die Daten und Signale mitlesen oder sich gar einloggen kann. Auf jeden Fall zu empfehlen ist die Einrichtung eines Virtual Private Networks (VPN). Hier wird die Verbindung von außen in das Smart Home durch einen Tunnel geschützt, der den Einblick und Zugriff auf vertrauliche Daten verhindert.

Mindestens ebenso wichtig sind regelmäßige Updates: Die eingesetzte Technik muss immer auf dem neuesten Stand sein, um unnötige Sicherheitslücken zu vermeiden. Sind sie geschlossen, dann gelingt auch dem "klugen Einbrecher" kein digitaler Einbruch ins Smart Home.

Hier geht es zum Artikel auf suedeutsche.de
Gira Service zu Datenschutz und Datensicherheit im Smart Home

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