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Neubau zweier Forschungsinstitute in Augsburg

Das FIL zeichnet sich durch einen sechsgeschossigen Bau und eine separate Technikhalle aus.

In die Zukunft investiert

Gleich neben der Universität Augsburg und der Messe an der Bundesstraße 17 liegt der Augsburg Innovationspark. Es handelt sich um ein Projekt der Stadt und des Freistaates Bayern, durch das Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Faserverbund, ressourceneffiziente Technologien, Mechatronik, IT und Umwelt angesiedelt werden sollen. Auf einer Fläche von rund 70 Hektar entsteht ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, das voraussichtlich im Jahr 2022 abgeschlossen sein wird.

2008 lobte die Stadt Augsburg gemeinsam mit der Fraunhofer Gesellschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt einen Wettbewerb aus: für den Bau eines außeruniversitären Forschungsinstituts zur anwendbaren Forschung – und zwar im Bereich der Leichtbauproduktion und der chemischen Technologie. Zwei Nutzer, eine einheitliche Formensprache, so lautete die Vorgabe der Bauherren an die Architekten. Das Büro Enno Schneider Architekten, Berlin und Detmold, gewann den ersten Preis und den Realisierungsauftrag. Entstanden ist der Neubau der Fraunhofer-Projektgruppe „Funktionsintegrierter Leichtbau“ (FIL) und das „Zentrum für Leichtbauproduktion“ (ZLP) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

Die Architekten schufen nach den Vorgaben der Bauherren unterschiedliche Gebäude, die den jeweiligen Anforderungen der Institute Rechnung tragen. Das FIL zeichnet sich durch einen sechsgeschossigen Bau mit einer Büro- und Laborfläche von etwa 1900 m2 aus. Eine separate Technikhalle für die Großanlagen umfasst ungefähr 1200 m2. Durch eine versetzte Anordnung der in einen kleinen Park eingebetteten Gebäuderiegel ergeben sich für die Büro- und Laborarbeitsplätze Ausblicke ins Grüne.

Das Material der Halle wurde sehr bewusst gewählt: eine Stahlleichtkonstruktion mit einer Giebelfassade aus Polycarbonatplatten und einer Wandverkleidung aus Wellblech. Es spiegelt die Aufgaben des Forschungsinstitutes FIL Leichtbaukonstruktion wider. Dazu passend haben sich die Architekten für die Schalterserie Gira E2 entschieden, deren reduziertes Design und klare Formensprache hervorragend zum architektonischen Konzept passt. Da mit einem Wachstum des Institutes zu rechnen ist, sieht das Konzept eine Erweiterung der Halle vor.

Die Fraunhofer-Projektgruppe FIL wurde 2009 in Augsburg als Außenstelle des Fraunhofer ICT in Pfinztal bei Karlsruhe gegründet. Sie soll sich in den kommenden Jahren zu einem eigenständigen Institut entwickeln. Mit dem Neubau wurden neue Arbeitsplätze geschaffen für 55 Mitarbeiter und 25 wissenschaftliche Hilfskräfte bzw. Studenten. Ihre Aufgabe besteht darin, neue Produktionstechnologien zu erforschen, um die Leichtbaumaterialien in großen Serien kostengünstiger herstellen zu können.

Projekt I

Forschungsinstitut FIL – Funktionsintegrierter Leichtbau
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie
Am Technologiezentrum 2
86159 Augsburg
Deutschland
www.ict.fraunhofer.de

Projekt II

Forschungsinstitut ZLP – Zentrum für Leichtbauproduktion
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Am Technologiezentrum 4
86159 Augsburg
Deutschland
Tel +49 821 319 871 021
www.drl.de

Architektur

Prof. Dr. Ing. Enno Schneider
Enno Schneider Architekten
Gipsstraße 6
10119 Berlin
Deutschland
Tel  +49 30 280 981 30
Fax +49 30 280 981 31
berlin@ennoschneider-architekten.de
www.ennoschneider-architekten.de

Niederlassung Detmold:
Bahnhofstraße 8
32756 Detmold
Deutschland
Tel  +49 5231 957 70
Fax +49 5231 957 722
detmold@ennoschneider-architekten.de

Produktinformation

Schalterprogramm Gira E2

Bildergalerie

Mit dem Neubau wurden neue Arbeitsplätze geschaffen für 55 Mitarbeiter und 25 wissenschaftliche Hilfskräfte.

Eine separate Technikhalle für die Großanlagen umfasst ungefähr 1200 m2.

Die Architekten haben sich für die Schalterserie Gira E2 entschieden, deren reduziertes Design und klare Formensprache hervorragend zum architektonischen Konzept passt.


Fotos: Enno Schneider Architekten, Berlin + Jochen Stüber, Objektfotografie Hamburg

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