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Montessori-Kinderhaus in Fürstenfeldbruck

Der Neubau entspricht ganz und gar den Vorstellungen Maria Montessoris: Der eingeschossige, lange Baukörper wurde von den Architekten klar und streng strukturiert, dabei ist er hell und einladend.

Spielerische Erziehung zur Selbstständigkeit

Entwickelt wurde die Montessoripädagogik bekanntlich von Maria Montessori - eine der ersten Frauen, die ein Medizinstudium mit Promotion abgeschlossen hat. Auf der psychiatrischen Station eines Krankenhauses arbeitete sie mit geistig behinderten Kindern. Im Laufe der Therapie stellte sich heraus, dass diese Kinder keineswegs geistig unterentwickelt waren, sie wurden schlichtweg nicht gefördert. Maria Montessori entwickelte spezielle Arbeitsmaterialien, um die Kinder zu stimulieren, ihre Neugier zu wecken und ihre Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit anzuregen. Mit Erfolg. Das erste Kinderhaus gründete Maria Montessori 1907 in San Lorenzo, einem Armenviertel von Rom. Das erste Kinderhaus in Deutschland wurde 1919 in Berlin-Lankwitz gegründet.

Orts- und Zeitwechsel: Angestrebtes Ziel war und ist es, das Montessori-Kinderhaus in Fürstenfeldbruck und die Montessori-Schule in Olching an einem Standort zusammen zu führen. Die Schule musste zurückgestellt werden, ebenso eine Sporthalle. Das Planungsgutachten hatte das Stuttgarter Architekturbüro Wulf und Partner gewonnen. Vorgesehen war, dass die einzelnen Bauten in einem offenen Viereck um eine zentrale Freifläche angeordnet werden sollen. Realisiert wurde bislang das Kinderhaus, das 2008 fertiggestellt wurde. Der Neubau entspricht ganz und gar den Vorstellungen Maria Montessoris: Der eingeschossige, lange Baukörper wurde von den Architekten klar und streng strukturiert, dabei ist er hell und einladend. Das Material Holz spielt sowohl außen als auch innen eine dominierende Rolle bei der Oberflächengestaltung. Teilweise wurde es in Kombination mit markanten Farbtönen eingesetzt, teilweise wurde es silberfarben lasiert. Obwohl die Farbgestaltung sehr wichtig ist: Alles Bunte und Laute wird vermieden.

Drei „Rucksäcke“ überragen das flache Gebäude. Dadurch wird die Strenge der Geradlinigkeit unterbrochen, vor allem aber sorgen sie für unterschiedliche Raumhöhen in den einzelnen Gruppenräumen. Die verschiedenen Raumformen und Raumgrößen entsprechen dem Leitsatz von Montessori, Erkenntnisse aus den Beziehungen der Dinge untereinander zu gewinnen. Beim Schalterprogramm haben sich die Architekten für Gira Standard 55 in Reinweiß entschieden. Diese schlichte Schalterserie passt sich dezent dem Einrichtungsstil an. Außerdem ist sie pflegeleicht und resistent gegen Gebrauchsspuren.

Projekt

Montessori-Kinderhaus Fürstenfeldbruck
Cerveteristraße 6
82256 Fürstenfeldbruck
Deutschland
Tel +49 8141 925 74
kinderhaus-ffb@montessori-ffb.de
www.montessori-ffb.de

Architektur

wulf architekten GmbH
Breitscheidstraße 8
70174 Stuttgart
Deutschland
Tel  +49 711 248 917 0
Fax +49 711 248 917 10
info@wulfarchitekten.com
www.wulfarchitekten.com

Produktinformation

Schalterprogramm Gira Standard 55

Bildergalerie

Der freie Blick in die Natur gehört mit zu den Leitsätzen Montessoris.

Das Material Holz spielt sowohl außen als auch innen eine dominierende Rolle bei der Oberflächengestaltung.

Der eingeschossige, lange Baukörper wurde von den Architekten klar und streng strukturiert, dabei ist er hell und einladend. Für die Kinder bedeutet ein Montessori-Kindergarten Freiraum.

Foto: Zooey Braun

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