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„Gira möchte Nachwuchskräfte dauerhaft an das Unternehmen binden“


Erfolgreicher Ausbildungsabschluss

Radevormwald, 14. März 2019. „Seit genau 100 Jahren bilden wir junge Menschen mit dem Ziel aus, sie – Engagement und gute Leistungen vorausgesetzt – auch über die Ausbildung hinaus für Gira zu begeistern und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Dies war bei unserem ersten Auszubildenden Erich Giersiepen der Fall, der 1919 seine Lehre zum Werkzeugmacher hier startete. Es gilt unverändert genauso für unsere neun Auszubildenden, die Anfang dieses Jahres ihre Ausbildung in drei Berufen mit Erfolg abgeschlossen haben“, erklärte Christian Feltgen, Mitglied der Geschäftsführung der Gira GmbH & Co. KG (www.gira.de). In einer eigenen Feierstunde sprachen die Geschäftsführer des Gebäudetechnikspezialisten am vergangenen Montag den „frisch gebackenen“ Industriekaufleuten Philip Göbbel, Dario Hudr, Elmedin Tairi, Saranda Tairi, Miriam Victoria Theiß und Karoline Riedel, der Kauffrau für Büromanagement Karina Wittmer sowie den Mechatronikern Darius Eckhoff und Jonathan Gottschalk ihre Anerkennung aus. „Wir gratulieren Ihnen vielmals zu den hervorragenden Prüfungsergebnissen und wünschen Ihnen einen ebenso gelungenen Start in Ihren nächsten Lebensabschnitt, sei es im Beruf oder im Studium“, so Christian Feltgen. „Ganz besonders freut uns natürlich, dass acht von Ihnen Ihre Talente, Ihr Wissen und Ihr Können weiterhin in unser Unternehmen einbringen werden.“

Strategische Entscheidung
Schon seit Jahren setzt das mittelständische Technologieunternehmen ganz bewusst auf den eigenen Nachwuchs und investiert kontinuierlich in dessen Qualifizierung. Schließlich sind die Auszubildenden von heute die Fachkräfte von morgen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels hat diese Entscheidung durchaus strategischen Charakter, denn sie trägt dazu bei, die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern. „Obschon wir den Mangel an Fachkräften bisher nur in Ansätzen bei Ingenieursberufen im Bereich Hard- und Software sowie IT spüren, stellen wir uns schon jetzt für den Wettbewerb um die Talente auf – ein Wettbewerb, der uns mittelfristig angesichts der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung sehr fordern wird“, betonte Technologiegeschäftsführer Feltgen. Dies gilt umso mehr, als die letzten Vorhersagen bis zum Jahr 2040 von einem spürbaren Rückgang der Bevölkerungszahl im Oberbergischen Kreis, in dem Gira seinen Stammsitz hat, bei einer gleichzeitigen Zunahme des Anteils von Menschen im Rentenalter ausgehen. In Radevormwald soll die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner nach Schätzung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen in den nächsten zwei Jahrzehnten um mehr als 20 Prozent sinken. Ein Phänomen, das keineswegs auf die Stadt im Bergischen Land begrenzt ist. So beziffert eine im Februar von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichte Studie das demographisch bedingte Defizit an Arbeitskräften für ganz Deutschland ab dem Jahr 2060 auf mindestens 260.000 Menschen pro Jahr. „Hinzu kommt, dass parallel der Bedarf an hoch qualifizierten Fachkräften infolge der zunehmenden Digitalisierung, die Gira als Anbieter intelligent vernetzter Lösungen für das smarte Gebäude in besonderer Weise betrifft, noch wachsen wird“, unterstrich der Gira Geschäftsführer. „Unserer Attraktivität als Ausbildungsbetrieb und als Arbeitgeber messen wir daher eine große Bedeutung zu.“

Fordern und Fördern
Auch aus diesem Grund geht es in der Ausbildung beim Mittelständler aus Radevormwald nicht nur um die fachliche Vorbereitung auf das Berufsleben, sondern überdies immer ebenso um die Herausbildung der Persönlichkeit. „Fördern und fordern“ heißt dabei die Devise. Dafür steht den gewerblich-technischen Nachwuchskräften ein eigenes Ausbildungszentrum mit modernem Maschinenpark und computergesteuerten Anlagen zur Verfügung. Werk- und – in einem international tätigen Unternehmen ganz wichtig – Englischunterricht finden intern statt. Zusätzliche Schulungen etwa in Präsentationstechniken, Arbeitsorganisation oder Gesprächsführung sind bei Gira genauso selbstverständlicher Bestandteil der Ausbildung wie die Übernahme eigener Projekte – zum Beispiel als Redakteurinnen und Redakteure der Mitarbeiterzeitschrift oder bei der Organisation des alljährlichen „Tags der Ausbildung“. Aber auch mehrwöchige Aufenthalte für die kaufmännischen Auszubildenden bei Vertretungen bzw. anderen Unternehmen im Ausland machen fit fürs Berufsleben und tragen dazu bei, Eigenverantwortung und Selbständigkeit zu stärken. Es kann daher kaum verwundern, dass Gira 2018 bereits zum sechsten Mal in Folge als vorbildlicher Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet worden ist. Und im vom Magazin „Focus“ gemeinsam mit Statista und dem Arbeitgeberbewertungsportal Kununu erhobenen Ranking der 1.000 Top-Arbeitgeber in Deutschland 2019 zu den besten 15 Prozent gehört.

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Über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im „Design Museum“ in London und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Untersteinach bei Bamberg sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid, das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg und das Start-up-Unternehmen Senic in Berlin. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 330 Millionen Euro.

Bitte geben Sie bei einem Abdruck die Bildquelle mit "Bild: www.gira.de" an.

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