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Elektroplaner

Smart Home

21. Feb 2019

Gira Home Assistent
Neuer Kundenberater für das Handwerk

Die Bauwirtschaft boomt, das Handwerk kann sich vor Aufträgen kaum retten, die Schwarzarbeit auf dem Bau ist weitgehend ausgetrocknet. Das ist die eine, die positive Seite der momentanen Situation. Die andere Seite ist weniger schön, zumindest für das Elektrohandwerk: Smart Home-Installationen, die nicht bloß auf Gimmicks setzen, sondern durchgängige Systemlösungen realisieren, erfordern eine hohe Beratungsleistung durch den Fachmann. Zumal viele Bauherren und Renovierer sich bereits aus dem Internet erste Informationen gezogen haben – die in den meisten Fällen aber unvollständig, wenn nicht gar fehlerhaft sind.

Das Problem für das Fachhandwerk: Häufig wird erst nach mehreren Terminen klar, welche Lösungen Kunden wollen und welche tatsächlich sinnvoll sind. Und ob daraus am Ende ein lukrativer Auftrag entsteht, ist oft und lange ungewiss. Für den Elektromeister gilt es derzeit also, die richtigen Aufträge anzunehmen, um aus bestehenden Kapazitäten das Beste zu machen.

Um in dieser verzwickten Situation das Handwerk zu entlasten, haben wir den Gira Home Assistenten entwickelt. Als führender Anbieter von Gebäudesystemtechnik unterstützen wir das Elektro-Fachhandwerk in zwei wesentlichen Punkten: Zum lassen sich mit dem Gira Home Assistenten Endkunden-Anfragen vorqualifizieren. Zum anderen können diese mit allen relevanten Informationen an das Fachhandwerk weitergereicht werden. Auf dieser Grundlage kann der Elektromeister dann entscheiden, ob er das jeweilige Projekt annehmen und weiter verfolgen möchte. Das spart ihm einerseits Zeit und sichert andererseits den Zugang zu attraktiven neuen Aufträgen.

Torben Bayer, Leiter Marketing und Markenentwicklung bei Gira: "Wir setzen also genau beim problematischsten Punkt mit unserem digitalen Kundenberater an, der fast so arbeitet wie ein zusätzlicher Kollege im Betrieb." Der digitale Kollege ersetzt gewissermaßen den echten – der aufgrund des derzeitigen Arbeitskräftemangels ohnehin nur sehr schwer zu finden wäre.

Der Gira Home Assistent ist ein Online-Konfigurator, mit dem Bauherren und Renovierer ihre Bauprojekte vorplanen können. Neubau oder Sanierung, Haus oder Wohnung, einzelne Räume oder ein ganzes Objekt – der Gira Home Assistent leitet den Endkunden Schritt für Schritt zur der für ihn passenden Lösung. Mit ihm legt er Räume an, definiert anhand der Steuerungsgeräte, ob für ihn eine konventionelle Elektroinstallation oder eher ein Smart Home sinnvoll ist, und legt sein Wunschdesign für Schalter und Steckdosen fest.

Der Gira Home Assistent schlägt anschließend verschiedene Ausstattungspakete vor – mit einer ersten Preisindikation für die Produkte von Gira. Zusätzlich liefert er Details und weitere Anregungen zu den einzelnen Geräten. Der Endkunde wählt am Ende ein Paket aus und kann diese Daten an seinen angestammten Handwerker weiterreichen oder an andere Elektrofachbetriebe aus einer Vorschlagsliste. Eine Stückliste der Geräte kann aber nur der Fachbetrieb einsehen, der zudem selbst entscheidet, ob er den Kontakt übernehmen möchte. In jedem Fall erhält er über den Gira Home Assistenten umfassende Projektdaten, für die er sonst schon zumindest einen Termin hätte investieren müssen.

15. Feb 2019

Wohnen in seiner schönsten Form
Die Gira Wohnungsstation Video AP 7

An der Haustür haben wir ja schon gezeigt, dass Türkommunikation höchste Designansprüche erfüllen kann. Und was wir draußen mit unserem Gira System 106 können, das können wir selbstverständlich auch drinnen: mit der leistungsstarken und optisch ansprechenden Gira Wohnungsstation Video AP 7. Im Smart Home verbindet sie Wohnkomfort mit Sicherheit in einer vollkommen neuen Dimension. Das puristisches Design gibt es in zwei Farbvarianten mit jeweils passender Glasoberfläche: Reinweiß glänzend mit weißem Glas sowie Schwarz matt mit schwarzem Glas. Beide Varianten lassen sich stimmig in jede Wohn- oder Bürosituation integrieren. Die Maße betragen 123 mm x 181 mm x 21 mm.

Optischer Blickfang ist das 7 Zoll (= 17,78 cm) große Touchdisplay mit seiner homogenen Glasfront. Das nicht nur hochwertig ist, sondern mit seinem hochauflösenden TFT-Monitor auch ein großes Sichtfeld mit hervorragender Bildqualität bietet – selbst bei seitlichem Betrachtungswinkel und sowohl für kleine als auch große Nutzer. Sobald es an der Tür klingelt, schaltet sich das Display automatisch ein. Alternativ kann es von Hand über "Hotkeys" aktiviert oder deaktiviert werden.

Im Display lässt sich die Gira Wohnungsstation Video AP 7 über ein intuitiv gestaltetes Menü komfortabel bedienen und einstellen. Favorisierte Funktionen können vom Nutzer selbst im Startbildschirm definiert werden. Zudem stehen unter dem Bildschirm "Direktwahltasten" zur Verfügung, die es erlauben, auch ohne eingeschaltetes Display beispielsweise Licht zu schalten oder die Tür zu öffnen.

Eine der vielen technischen Neuerungen überzeugt besonders: die taktile Rückmeldung der Volltouch-Bedienung durch Vibration – ähnlich wie bei heutigen Smartphones. Diese Funktion unterstützt vor allem Menschen mit eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen. Und noch ein Vorteil: Die Gira Wohnungsstation Video AP 7 wird allein durch den Gira TKS 2-Draht-Bus mit Strom versorgt. Damit eignet es sich nicht nur für den Neubau, sondern gerade auch für den Umbau oder die Nachrüstung. In einem Mehrfamilienhaus können bis zu 28 Gira Wohnungsstationen Video AP 7 aus dem TKS-Bus versorgt werden, ohne dass dafür eine zusätzliche Spannungsversorgung an jeder Wohnungsstation erforderlich ist.

Die Gira Wohnungsstation Video AP 7 kann per Aufputzinstallation an der Wand montiert oder mit einem Standfuß auf dem Mobiliar platziert werden, etwa beim Empfang in Praxen oder auf dem Schreibtisch in Büros. An der Wand beträgt die Aufbauhöhe lediglich 24 mm. Die Inbetriebnahme erfolgt über die bekannte "Push-Button-Inbetriebnahme" oder schnell, intuitiv und komfortabel über den Gira Projekt Assistenten (GPA). Der voraussichtliche Liefertermin der Gira Wohnungsstation Video AP 7 ist im Mai 2019.

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13. Feb 2019

Gemeinsame Lösungen für die vernetzte Gebäudetechnik
Gira und Schüco starten Kooperation

Die moderne Gebäudetechnik ist leistungsstark, aber auch anspruchsvoll und nicht selten komplex. Für die Hersteller von Produkten zum Smart Home bedeutet dies, das Rad nicht immer einzeln neu zu erfinden. Sondern miteinander zu kooperieren und gemeinsam die besten Lösungen für das Elektrohandwerk und den Architekten zu entwickeln. In der Vergangenheit ist Gira bereits einige Kooperationen eingegangen, beispielsweise mit eNet SMART HOME oder Connected Comfort. Nun kommt eine weitere, ganz herausragende dazu. Und zwar – darauf sind wir mächtig stolz – mit Schüco.

Als weltweit führendes Unternehmen steht Schüco für ganzheitliche Systemlösungen bei Glasfassaden, Türen, Fenstern und beim Sonnenschutz. Außerdem für das innovative TipTronic Beschlagsystem sowie Zutritts- und Türmanagementsysteme. Gira und Schüco wollen mit ihrer Zusammenarbeit im Markt die Kräfte für die vernetzte Gebäudetechnik bündeln und Synergien in der Marktbearbeitung schaffen. "Gemeinsam stehen wir für das ganzheitlich integrierte Smart Building", so lautet unser gemeinsamer Anspruch.

Beide Unternehmen wenden sich im Rahmen der Kooperation in erster Linie an Architekten und Entscheider – sowohl bei Projektentwicklungen im Objektbereich als auch im gehobenen, individuellen Wohnungsbau. Gemeinsam wollen wir ganzheitlich vernetzte Projekte fördern, wobei Architekten dafür Planungshilfen erhalten werden. Die technische Basis für die Integration der jeweiligen Systeme ist der weltweit führende Standard KNX.

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12. Feb 2019

Produkte und Lösungen live erleben
Die Messe „elektrotechnik“ in Dortmund

Das Messejahr 2019 lässt uns nur selten durchschnaufen. Kaum sind die Türen der BAU in München geschlossen, öffnen sich die Messetore in Dortmund für die "elektrotechnik". Auf der wir besonders gerne als Aussteller präsent sind – nicht nur weil diese Messe (fast) vor unserer Haustür liegt, sondern weil sie "Gebäudetechnik" als ein eigenes Schwerpunktthema herausstellt. Dort geht es um moderne Smart-Home-Anwendungen, Schaltgeräte, um Sicherheitstechnik, Vernetzungstechnologien und Ladelösungen für E-Autos.

Klar, dass wir von Gira mit von der Partie sind, und zwar vom 13. bis zum 15. Februar 2019 in Halle 3B, Stand 16. Hier zeigen wir unsere aktuellen Produkte und Lösungen rund um die moderne Gebäudetechnik und das Smart Home sowie Sicherheitstechnik – und natürlich auch unsere ganz neue Gira Wohnungsstation Video AP 7. Wer die in München verpasst hat, sollte nach Dortmund kommen!

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4. Jul 2018

"Sehr gut" für Gira
30 Smart Home-Anbieter im Kundenzufriedenheitstest

Das Smart Home ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Dabei kommen unterschiedliche Techniken und Systeme zum Einsatz. Sie reichen von der einfachen Jalousiesteuerung per App bis hin zum vollvernetzten Haus, das über leistungsstarke Server gesteuert wird. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Konkret: Wie zufrieden sind Kunden mit Technik, Sicherheit und Kundenservice? Antworten darauf gibt eine aktuelle Untersuchung der Analyse- und Beratungsgesellschaft ServiceValue in Kooperation mit Focus-Money. Dabei erhielt Gira die Höchstnote "sehr gut".

Die Befragung basiert auf 1.834 Urteilen von 1.216 Kunden. Sie sollten bis zu zwei Anbieter bewerten, mit denen sie innerhalb der letzten zwölf Monate zusammengearbeitet haben. Abgefragt wurden 25 branchenspezifische Service- und Leistungsmerkmale, die in der Studie unter dem Oberbegriff "Fairness" zusammengefasst sind. Konkret ging es um Produktqualität, Einrichtung und Handhabung, Sicherheit, Kundenkommunikation, Kundenservice sowie um das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Höchstwertung ging insgesamt an zehn Anbieter von Smart Home-Komponenten. Neben Gira sind das Abus, Bosch, Buderus, Busch-Jaeger, Fritz! (AVM), Homematic, Netatmo, Philips Hue und Somfy. Weitere neun Anbieter erhielten das zweithöchste Gütesiegel "gut".

Hier geht es zur Studie von ServiceValue

13. Jun 2018

Fünf Mythen zum Smart Home
Und warum sie nicht mehr stimmen

Ein Pilot sollte immer wissen, wo es langgeht. Was das Netz angeht, wissen die Netzpiloten auf jeden Fall Bescheid. Die "Digitalen Aufklärer" haben sich aktuell fünf Vorbehalte vorgeknöpft, die fast immer gegen das Smart Home ins Feld geführt werden. Ihr Urteil: überholte Vorurteile, die man getrost ins Reich der Mythen verweisen kann. Im Einzelnen:

1. In der Installation ist Smart Home so aufwendig, dass es sich nur für Neubauten lohnt.

Stimmt nicht, so die Netzpiloten. Seitdem ausgereifte funkbasierte Systeme auf dem Markt sind, ist die kabelgebundene Variante nicht mehr die einzige Lösung. Wir von Gira bieten für Funk eNet SMART HOME an, mit dem sich smarte Techniken auch in Bestandsgebäuden und selbst in Mietimmobilien sehr einfach nachrüsten und auch wieder leicht entfernen lassen. Richtig ist, dass verkabelte Systeme einen größeren Planungsaufwand erfordern. Richtig ist aber auch, dass eine genaue Planung bei einem Smart Home nicht schaden kann.

2. Ein Smart Home ist in der Bedienung zu kompliziert, weil die Produkte nicht miteinander harmonieren.

Stimmt auch nicht, so die Netzpiloten. Tatsache ist, dass früher viele Hersteller ihr eigenes Süppchen gekocht und keine wirklich zukunftsfähigen Produkte auf den Markt gebracht haben. Doch mittlerweile sind solche Zweifel an der Zukunftssicherheit unbegründet – die meisten Smart Home-Anbieter haben verstanden, dass das Smart Home sich nur dann etablieren kann, wenn Software-Schnittstellen diese Beschränkungen eliminieren.

KNX ist heute der weltweit gültige Standard für ein kabelbasiertes Bussystem, dem sich über 400 Hersteller angeschlossen haben, jüngst erst Australien und Neuseeland. Gira ist Gründungsmitglied der European Installation Bus-Association EIBA, die später EIB und heute KNX-Association genannt wird. eNet SMART HOME, die funkbasierte Alernative zu KNX, basiert auf einer Allianz führender Anbieter. Sie haben einen herstellerübergreifenden Branchenstandard entwickelt, der sich bereits in vielen Haushalten bewährt.

3. Ein Smart Home bringt seinen Bewohnern nichts, weil die mehr unterwegs als zuhause sind.

Stimmt auch nicht mehr, so die Netzpiloten. Einer der vielen Vorteile vom Smart Home ist, dass es viele Funktionen automatisiert ausführen kann, gerade wenn die Bewohner nicht daheim sind. Zum Beispiel fahren bei Sonnenschein die Jalousien herab, damit sich die eigenen vier Wände nicht zu stark aufheizen und die Zimmerpflanzen verdorren. Umgekehrt lässt sich smarte Technik auch outdoor einsetzen – wer je einen Mähroboter auf dem Rasen im Garten ausgesetzt hat, möchte ihn nicht mehr missen. Schon weil er –  oder sie – nicht zuhause sein müssen, damit der der fleißige Gartengehilfe sein Werk verrichtet.

Die Netzpiloten weisen darauf hin, dass der Begriff Smart Home offenbar von vielen Nutzern als zu eng verstanden wird. Denn er legt nahe, dass sich mit smarter Technik nur das eigene Heim aufwerten lässt. Smart Living sei daher der bessere, weil weiter gefasste Begriff.

4. Ein Smart Home ist (noch) zu teuer

Auch das inzwischen ein Mythos, so die Netzpiloten. Mittlerweile gibt es immer mehr erschwingliche Produkte, die teilweise aber bloß Insellösungen zulassen. Doch auch Bussysteme sind inzwischen keine Kostenfalle mehr, da die Produkte verschiedener Hersteller darin eingebunden werden können. Mit unserem Gira X1 haben wir einen kompakten Server auf den Markt gebracht, mit dem sich alle sinnvollen KNX Lösungen verwirklichen lassen – für ein Einfamilienhaus oder eine Wohnung. So wirtschaftlich wie nie zuvor.

5. Die Steuerung des Smart Homes per App oder Sprachsteuerung ist zwar leicht, die Automatisierung selbst ist aber kompliziert.

Auch das ist mittlerweile ein Vorurteil, das in die Rumpelkammer der Geschichte gehört. Denn Heimautomation lässt sich in den allermeisten Fällen schnell, unkompliziert und daher auch kostengünstig realisieren. Unser kompakter Server Gira X1 beispielsweise zeichnet sich durch eine Infrastruktur aus, die bereits im Werk implementiert wird. Sie erleichtert dem Elektromeister die Parametrierung des Systems erheblich – ebenso wie die von uns eigens dafür entwickelte Installationssoftware (Gira Projekt Assistent).

Ähnliches gilt für das eNet SMART HOME System, bei dem der Nutzer sogar verschiedene Einstellungen selbst programmieren und später wieder ändern kann. Doch auch hier gilt wie bei KNX: Installieren und in Betrieb nehmen muss der Elektromeister. Damit haben Smart Home-Bewohner die Garantie, dass ihr System reibungslos funktioniert – genau nach ihren Bedürfnissen.

Hier geht es zu den fünf Mythen und den Netzpiloten

3. Jun 2018

Strategie gegen den Wohnungsmangel
Aufstockung von bestehenden Gebäuden

Der Wohnungsbau boomt – und trotzdem herrscht Wohnungsmangel. Vor allem die Ballungsgebiete sind davon betroffen. Aber jetzt ist eine Lösung in Sicht: Die Aufstockung bestehender Gebäude bietet die Möglichkeit, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Und zwar ohne zusätzliches Bauland zu verbrauchen (und finanzieren zu müssen).

Das Potenzial scheint riesig, wenn man der "100 Tausend Dächer Initiative" folgt. "Mehr als eine Million zusätzliche Wohnungen können laut einer Studie der TU Darmstadt und des ISP Pestel Institutes für Systemforschung Hannover durch Aufstockung entstehen", so Dr. Thomas Tenzler, Mitinitiator der Initiative. Das Prinzip der Aufstockung hätte zudem einen weiteren Vorteil: Dadurch reduziert sich der Energieverbrauch von Gebäuden spürbar. Damit wäre der Kampf gegen den Wohnungsmangel zugleich einer für die Energiewende. Die Lösung käme also einer Win-win-Situation gleich.

Einige Großstädte haben das Potenzial bereits erkannt. Hier stocken vor allem Wohnbaugesellschaften auf – und Supermarktketten. Denn unterhalb der Aufstockungen müssen sich nicht unbedingt Wohnungen befinden, es können eben auch Supermärkte sein. In Berlin beispielsweise planen Rewe, Aldi und Lidl den Bau von solchen Kombi-Gebäuden: im Erdgeschoss die Ladenfläche, darüber Wohnungen. Nach ersten Schätzungen könnten allein hier 30.000 Wohneinheiten entstehen.

Natürlich freuen wir uns, wenn durch Aufstockungen enorm viele Wohnungen entstehen, zumal gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe erledigt wären. Wirklich nachhaltig werden derartige Aufstockungen aber erst, wenn darin auch intelligente Gebäudetechnik zum Einsatz kommt. Etwa in Form eines Bussystems, das viele Aufgaben automatisch erledigt und beispielsweise die Heizleistung einzelner Räume bei gleichzeitig geöffnetem Fenster reduziert.

Für Basis-Funktionen, aber auch für anspruchsvolle Lösungen stehen prinzipiell zwei Bussysteme zur Verfügung: ein kabelgebundenes und ein funkbasiertes. Gira bietet Produkte und Lösungen sowohl für das herstelleroffene KNX System an als auch für das Funk-System eNet SMART HOME. Letzteres basiert auf einer Allianz führender Anbieter, die einen herstellerübergreifenden Branchenstandard entwickelt haben, der sich bereits in vielen Haushalten bewährt.

Beide Bussysteme sind leistungsstark und zukunftssicher, sie sind die Basis einer smarten Vernetzung und Steuerung der Haustechnik in Eigenheimen oder Mietwohnungen. Werden sie in den Aufstockungen (und eventuell auch bei der Sanierung der darunterliegenden Wohnungen) eingesetzt, dann wird aus der Win-win-Situation letztlich eine Win-win-win-Situation.

Hier geht es zu der Pressemeldung des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie

22. Mai 2018

Interaktive Wand mit Anbindung ans Smart Home
Klopfen, streichen, tippen

Manchmal schauen wir anderen ja gerne über die Schulter. Zum Beispiel der Internetplattform Mobile Geeks. Denn die entdeckt Dinge rund ums Smart Home, bei denen selbst wir uns die Augen reiben. Und uns fragen: Gibt's das wirklich? Zum Beispiel Wände. Dass die Augen haben können, wissen wir. Dass die aber noch viel mehr können, wussten wir bisher nicht. Oder zumindest so noch nicht.

Die Wand als solche kann ja schön sein. Allerdings auch hässlich. Und manchmal langweilig. Eines aber ist sie ganz sicher nicht: smart. Ganz sicher? Mobile Geeks berichtet aktuell in einem Blog von einem Forschungsvorhaben, das Wände intelligent werden lässt. Was dazu nötig ist? Lediglich "ein bisschen leitfähige Farbe und etwas Elektronik". Klingt fast zu simpel, um wahr zu sein. Doch das Projekt mit dem ausgefuchsten Namen Wall++ gibt es wirklich, es wird betreut von Forschern der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, USA, und von der Abteilung Disney Research. Vielleicht sollte letzteres uns misstrauisch machen …

Aber die Idee an sich ist gut. Durch die leitfähige Farbe und eine ganze Reihe von Elektroden wird die Wand zu einem großen Touchpad, das menschliche Berührungen registriert und auswertet. Durch ein spezielles Sensorboard kann sie Gesten und andere elektrische Smart Home Geräte in der näheren Umgebung erkennen. The Wall++ könnte also die Aktivität in Räumen überwachen, Helligkeiten automatisch anpassen, den Fernseher ein- oder ausgeschalten oder auch Alarm schlagen.

Der wirkliche Knaller kommt jetzt: "Gewöhnliche Bedienelemente wie Lichtschalter wären damit Geschichte." Man muss nämlich nur gegen die Wand klopfen, streichen oder tippen, damit man die Geräte rundherum steuern kann. Wir reißen die Augen auf. Weil wir wissen, dass Wände nicht geklopft, gestreichelt oder angetippt werden wollen. Oder vielmehr: dass die Bewohner es nicht wollen, dass ihre Wände geklopft, gestreichelt oder angetippt werden. Weil wir wissen, das klopfende, streichelnde oder tippende Hände samt dazugehörigen Fingern nie ganz sauber und nie ganz fettfrei sind. Was die Wand wiederum mit Flecken quittiert. Was eine schöne Wand geradezu zwangsläufig zu einer hässlichen werden lässt.

Und noch ein Problem steigt vor unserem inneren Auge auf. Wenn der Lichtschalter Geschichte ist – woher weiß ich dann, an welcher Stelle der Wand das Licht geschaltet werden kann? Eine Markierung kommt nicht in Frage, das wäre sowas von uncool, da könnte ja gleich der Schalter an der Wand bleiben. Also muss man tasten, klopfen. Oder vielleicht schlagen? Mit dem Ergebnis, dass die Wand schnell doppelt hässlich wird, weil befleckt und demoliert.

Doch wir wollen nicht weiter nörgeln. Mobile Geeks ist da viel positiver gestimmt. Denn diese Technologie "könnte nicht nur in den eigenen vier Wänden zum Einsatz kommen. Auch Restaurants, Schulen und Arbeitsplätze können davon profitieren – im Prinzip jedes erdenkliche Gebäude." Einen Haken sieht allerdings auch das Internetportal mit Sitz in Taipeh, Taiwan: Das Projekt in den USA steckt offenbar erst in den Anfängen. Momentan versuchen die Forscher, eine Lösung für die Stromversorgung zu finden.

Was die Mobile Geeks-Bloggerin Vera Bauer aber nicht groß stört: "Ich finde das Projekt richtig interessant. Die Idee ist so simpel, wie genial!" Wir schließen uns an, zumindest in Teilen. Interessant ist das Projekt allemal. Aber ob hier die simple Idee auch genial ist? Warten wir mal ab. Und vertreiben uns die Zeit mit dem nächsten Disney-Blockbuster.

Hier geht es zum Blog-Beitrag auf "Mobile Geeks"

18. Mai 2018

Künstliche Intelligenz verändert die Energiebranche
Umfrage von Bitkom Research

Die Energiebranche steht vor neuen Herausforderungen. Nach der Energiewende ist nun die Digitalisierung der Energie das Ziel. Eine repräsentative Umfrage hat ergeben, dass die Bundesbürger dabei neuen Technologien wie der Künstlichen Intelligenz (KI) große Bedeutung beimessen. Das ergab die Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat.

Dabei ging es um konkrete Fragen: Wie lässt sich ökologisch produzierter Strom effizient dorthin bringen, wo er tatsächlich benötigt wird? Wie lässt sich der Energieverbrauch noch besser vorhersagen? Und wie kann der Stromverbrauch im Haushalt effizient an das Angebot angepasst werden? Das Ergebnis: 68% der Befragten halten eine automatisierte Energieversorgung auf Basis computergestützter Bedarfsanalysen für sinnvoll. 89% sehen die Chance einer Reduzierung des Energieverbrauchs durch automatisierte und selbstlernende Heizsysteme.

Robert Spanheimer, Referent Smart Grids beim Digitalverband Bitkom, macht in diesem Zusammenhang auf ein interessantes Problem aufmerksam. In der öffentlichen Wahrnehmung steht bei der Energiepolitik nach wie vor die Frage der Energieerzeugung im Vordergrund: Atom- und Kohlekraftwerke oder Windräder und Solaranlagen? Inzwischen sollte es anders sein: "Die zentrale Herausforderung liegt allerdings darin, ein optimales Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch, Netz und Speichern herzustellen – und das wird nur mit digitalen Technologien gelingen."

Spanheimer folgert daraus: "Künstliche Intelligenz kann uns dabei helfen, aus den vielen zur Verfügung stehenden Daten Schlüsse zu ziehen, aber auch in Haushalten und Unternehmen den Energieverbrauch ohne unser Zutun und ohne Komforteinbußen zu reduzieren." So müssten wir in Zukunft die Heizung nicht mehr programmieren, wann das Badezimmer für uns warm sein soll, sondern die Steuerung lernt unsere Gewohnheiten kennen und passt dann automatisch die Temperatur an.

Wir möchten an dieser Stelle hinzufügen: Ökologisch bewusste Bauherren und Renovierer müssen in diesem Zusammenhang nicht auf KI warten. Denn automatisierte und selbstlernende Systeme gibt es bereits auf dem Markt. Es handelt sich um ausgereifte Technologien, die meist unter dem Begriff "Smart Home" firmieren. Dahinter stehen vernetzte Bussysteme, die kabelgebunden oder funkgesteuert Haus und Wohnung steuern können.

Und die Gira natürlich im Angebot hat – sei es als KNX Technologie oder als eNet SMART HOME System. Leistungsstarke Server passen den Energieverbrauch dabei den Gewohnheiten der Bewohner an. Das funktioniert nicht nur im Badezimmer, sondern in allen Räumen. Und damit lassen sich nicht nur Heizsysteme effizient regeln, sondern praktisch alle Energieverbraucher.

Übrigens: Natürlich gibt es neben komplexen Systemlösungen auch kostengünstigere Einzellösungen. Etwa den Gira Raumtemperatur-Regler oder die automatische Lichtsteuerung über die Gira Automatikschalter oder den Gira Sensotec beziehungsweise den Gira Sensotec LED …

Hier geht es zum Gira KNX System

10. Mai 2018

Google gegen Amazon
Kampf der Giganten ums Smart Home (2)

Gerade hatten wir von Googles beginnender Aufholjagd im Kampf ums Smart Home berichtet (Newsroom-Beitrag vom 2. Mai), da gehen die Googleander so richtig in die Offensive. Auf einem unternehmenseigenen Blog wurde jetzt bekannt gegeben, dass in den USA inzwischen über 5.000 Geräte mit dem System des Suchmaschinengiganten kompatibel sind. Damit liegt Google weiterhin deutlich vor Apple – und konnte gegenüber Amazon zumindest etwas aufholen.

Die aktuelle Zahl überrascht insofern, als Google noch im Januar verkündet hatte, dass "nur" rund 1.500 Geräte über Google Home steuerbar sind. Offenbar profitiert Google mittlerweile davon, dass zahlreiche Smart-TVs mit Google Assistant-Unterstützung verkauft werden. Sie alle reagieren auf das Kommando "OK Google ..."

Apples HomeKit-System kommt laut offiziellen Angaben aus Cupertino lediglich auf 200 kompatible Geräte. Unangefochtener Spitzenreiter ist aber nach wie vor Amazon mit Alexa: Das System unterstützt inzwischen etwa 12.000 Produkte. Das hat zumindest Amazon so verkündet - und wohl nicht ganz zufällig zur gleichen Zeit.

Doch natürlich gibt sich Google mit dem zweiten Platz nicht zufrieden und hat bereits angekündigt, sein Smart-Home-Sortiment noch in diesem Jahr deutlich auszubauen. So sollen die Logitech Harmony-Fernbedienungen bald mit Google Home kommunizieren können, geplant ist außerdem die Integration in mehr Türkommunikations-Systeme, Überwachungskameras und Receiver. The race is on – wir bleiben dran.

Hier geht es zum Google-eigenen Keyword-Blog

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