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Elektroplaner

KNX

13. Jun 2018

Fünf Mythen zum Smart Home
Und warum sie nicht mehr stimmen

Ein Pilot sollte immer wissen, wo es langgeht. Was das Netz angeht, wissen die Netzpiloten auf jeden Fall Bescheid. Die "Digitalen Aufklärer" haben sich aktuell fünf Vorbehalte vorgeknöpft, die fast immer gegen das Smart Home ins Feld geführt werden. Ihr Urteil: überholte Vorurteile, die man getrost ins Reich der Mythen verweisen kann. Im Einzelnen:

1. In der Installation ist Smart Home so aufwendig, dass es sich nur für Neubauten lohnt.

Stimmt nicht, so die Netzpiloten. Seitdem ausgereifte funkbasierte Systeme auf dem Markt sind, ist die kabelgebundene Variante nicht mehr die einzige Lösung. Wir von Gira bieten für Funk eNet SMART HOME an, mit dem sich smarte Techniken auch in Bestandsgebäuden und selbst in Mietimmobilien sehr einfach nachrüsten und auch wieder leicht entfernen lassen. Richtig ist, dass verkabelte Systeme einen größeren Planungsaufwand erfordern. Richtig ist aber auch, dass eine genaue Planung bei einem Smart Home nicht schaden kann.

2. Ein Smart Home ist in der Bedienung zu kompliziert, weil die Produkte nicht miteinander harmonieren.

Stimmt auch nicht, so die Netzpiloten. Tatsache ist, dass früher viele Hersteller ihr eigenes Süppchen gekocht und keine wirklich zukunftsfähigen Produkte auf den Markt gebracht haben. Doch mittlerweile sind solche Zweifel an der Zukunftssicherheit unbegründet – die meisten Smart Home-Anbieter haben verstanden, dass das Smart Home sich nur dann etablieren kann, wenn Software-Schnittstellen diese Beschränkungen eliminieren.

KNX ist heute der weltweit gültige Standard für ein kabelbasiertes Bussystem, dem sich über 400 Hersteller angeschlossen haben, jüngst erst Australien und Neuseeland. Gira ist Gründungsmitglied der European Installation Bus-Association EIBA, die später EIB und heute KNX-Association genannt wird. eNet SMART HOME, die funkbasierte Alernative zu KNX, basiert auf einer Allianz führender Anbieter. Sie haben einen herstellerübergreifenden Branchenstandard entwickelt, der sich bereits in vielen Haushalten bewährt.

3. Ein Smart Home bringt seinen Bewohnern nichts, weil die mehr unterwegs als zuhause sind.

Stimmt auch nicht mehr, so die Netzpiloten. Einer der vielen Vorteile vom Smart Home ist, dass es viele Funktionen automatisiert ausführen kann, gerade wenn die Bewohner nicht daheim sind. Zum Beispiel fahren bei Sonnenschein die Jalousien herab, damit sich die eigenen vier Wände nicht zu stark aufheizen und die Zimmerpflanzen verdorren. Umgekehrt lässt sich smarte Technik auch outdoor einsetzen – wer je einen Mähroboter auf dem Rasen im Garten ausgesetzt hat, möchte ihn nicht mehr missen. Schon weil er –  oder sie – nicht zuhause sein müssen, damit der der fleißige Gartengehilfe sein Werk verrichtet.

Die Netzpiloten weisen darauf hin, dass der Begriff Smart Home offenbar von vielen Nutzern als zu eng verstanden wird. Denn er legt nahe, dass sich mit smarter Technik nur das eigene Heim aufwerten lässt. Smart Living sei daher der bessere, weil weiter gefasste Begriff.

4. Ein Smart Home ist (noch) zu teuer

Auch das inzwischen ein Mythos, so die Netzpiloten. Mittlerweile gibt es immer mehr erschwingliche Produkte, die teilweise aber bloß Insellösungen zulassen. Doch auch Bussysteme sind inzwischen keine Kostenfalle mehr, da die Produkte verschiedener Hersteller darin eingebunden werden können. Mit unserem Gira X1 haben wir einen kompakten Server auf den Markt gebracht, mit dem sich alle sinnvollen KNX Lösungen verwirklichen lassen – für ein Einfamilienhaus oder eine Wohnung. So wirtschaftlich wie nie zuvor.

5. Die Steuerung des Smart Homes per App oder Sprachsteuerung ist zwar leicht, die Automatisierung selbst ist aber kompliziert.

Auch das ist mittlerweile ein Vorurteil, das in die Rumpelkammer der Geschichte gehört. Denn Heimautomation lässt sich in den allermeisten Fällen schnell, unkompliziert und daher auch kostengünstig realisieren. Unser kompakter Server Gira X1 beispielsweise zeichnet sich durch eine Infrastruktur aus, die bereits im Werk implementiert wird. Sie erleichtert dem Elektromeister die Parametrierung des Systems erheblich – ebenso wie die von uns eigens dafür entwickelte Installationssoftware (Gira Projekt Assistent).

Ähnliches gilt für das eNet SMART HOME System, bei dem der Nutzer sogar verschiedene Einstellungen selbst programmieren und später wieder ändern kann. Doch auch hier gilt wie bei KNX: Installieren und in Betrieb nehmen muss der Elektromeister. Damit haben Smart Home-Bewohner die Garantie, dass ihr System reibungslos funktioniert – genau nach ihren Bedürfnissen.

Hier geht es zu den fünf Mythen und den Netzpiloten

3. Jun 2018

Strategie gegen den Wohnungsmangel
Aufstockung von bestehenden Gebäuden

Der Wohnungsbau boomt – und trotzdem herrscht Wohnungsmangel. Vor allem die Ballungsgebiete sind davon betroffen. Aber jetzt ist eine Lösung in Sicht: Die Aufstockung bestehender Gebäude bietet die Möglichkeit, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Und zwar ohne zusätzliches Bauland zu verbrauchen (und finanzieren zu müssen).

Das Potenzial scheint riesig, wenn man der "100 Tausend Dächer Initiative" folgt. "Mehr als eine Million zusätzliche Wohnungen können laut einer Studie der TU Darmstadt und des ISP Pestel Institutes für Systemforschung Hannover durch Aufstockung entstehen", so Dr. Thomas Tenzler, Mitinitiator der Initiative. Das Prinzip der Aufstockung hätte zudem einen weiteren Vorteil: Dadurch reduziert sich der Energieverbrauch von Gebäuden spürbar. Damit wäre der Kampf gegen den Wohnungsmangel zugleich einer für die Energiewende. Die Lösung käme also einer Win-win-Situation gleich.

Einige Großstädte haben das Potenzial bereits erkannt. Hier stocken vor allem Wohnbaugesellschaften auf – und Supermarktketten. Denn unterhalb der Aufstockungen müssen sich nicht unbedingt Wohnungen befinden, es können eben auch Supermärkte sein. In Berlin beispielsweise planen Rewe, Aldi und Lidl den Bau von solchen Kombi-Gebäuden: im Erdgeschoss die Ladenfläche, darüber Wohnungen. Nach ersten Schätzungen könnten allein hier 30.000 Wohneinheiten entstehen.

Natürlich freuen wir uns, wenn durch Aufstockungen enorm viele Wohnungen entstehen, zumal gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe erledigt wären. Wirklich nachhaltig werden derartige Aufstockungen aber erst, wenn darin auch intelligente Gebäudetechnik zum Einsatz kommt. Etwa in Form eines Bussystems, das viele Aufgaben automatisch erledigt und beispielsweise die Heizleistung einzelner Räume bei gleichzeitig geöffnetem Fenster reduziert.

Für Basis-Funktionen, aber auch für anspruchsvolle Lösungen stehen prinzipiell zwei Bussysteme zur Verfügung: ein kabelgebundenes und ein funkbasiertes. Gira bietet Produkte und Lösungen sowohl für das herstelleroffene KNX System an als auch für das Funk-System eNet SMART HOME. Letzteres basiert auf einer Allianz führender Anbieter, die einen herstellerübergreifenden Branchenstandard entwickelt haben, der sich bereits in vielen Haushalten bewährt.

Beide Bussysteme sind leistungsstark und zukunftssicher, sie sind die Basis einer smarten Vernetzung und Steuerung der Haustechnik in Eigenheimen oder Mietwohnungen. Werden sie in den Aufstockungen (und eventuell auch bei der Sanierung der darunterliegenden Wohnungen) eingesetzt, dann wird aus der Win-win-Situation letztlich eine Win-win-win-Situation.

Hier geht es zu der Pressemeldung des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie

8. Feb 2018

Sicherheit garantiert
Fernzugriffsmodul Gira S1 sorgt für Datenschutz im KNX Smart Home

Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist ein menschliches Grundbedürfnis. Das gilt für Einbruch und Überfall, aber auch für den Schutz der Daten im Smart Home. Zumal Datenunsicherheit nach wie vor Bauherren und Modernisierer zögern lässt, sich für intelligente Gebäudetechnik zu entscheiden. Umgekehrt heißt das: Garantierter Datenschutz ist einer der wichtigsten Schlüssel zum Smart Home. Den liefert jetzt das neue Fernzugriffsmodul Gira S1. Es garantiert Nutzern, sich von unterwegs einfach und absolut sicher mit ihrem KNX Smart Home zu verbinden. Der Grund: Die Kommunikation wird zuverlässig verschlüsselt.

Mit dem Gira S1 ist erstmals eine optimal geschützte Fernwartung und Fernbedienung des gesamten KNX Smart Homes möglich. Zudem erlaubt das Modul den sicheren Fernzugriff auf webbasierte Visualisierungen. Umgekehrt lassen sich Vorgänge im Gebäude direkt aufs Smartphone übertragen, wenn etwa der Rauchmelder auslöst.

Hier gibt es weitere Informationen zum Fernzugriffsmodul Gira S1

2. Nov 2017

Modern, intelligent und energieeffizient
Das etwas andere Holzhaus

Im Oberbergischen Land steht ein Holzhaus der modernen Art: architekten-like in Schwarz, schnörkellos mit klarer Geometrie, energieeffizient und smart bis ins Detail. Obwohl kostenbewusst gebaut, fällt es nicht nur optisch ins Auge, sondern ist auch technisch herausragend: Ein KNX System vernetzt die Gebäudetechnik, die mit ihren Automatikfunktionen für jede Menge Komfort sorgt, die Sicherheit für Haus und Grund erhöht und dabei hilft, Energie clever und sparsam einzusetzen. In Summe ist ein wohngesundes, energetisch vorbildliches KfW-Effizienzhaus 55 entstanden.

Mehr zu dem etwas anderen Holzhaus

7. Okt 2017

Smart Up Your Life
Planung einer zukunftssicheren Elektroinstallation

Smart-Home-Anwendungen sind nicht nur "in", sondern inzwischen beim Verbraucher angekommen. Es geht nicht mehr bloß um Gadgets. Vielmehr hält die Digitalisierung und Vernetzung der Gebäudetechnik Einzug in die eigenen vier Wände. Wer sich ein Smart Home bauen oder sein Zuhause "smart" renovieren will, sollte deshalb unbedingt eine zukunftssichere Elektroinstallation planen. Voraussetzung dafür ist ein Gespräch mit dem dafür zuständigen Planer: dem Elektrofachmann.

Mehr zum Thema Planung

29. Mär 2017

Zurück in die Zukunft
Altbau mit KNX nachgerüstet

Das Smart Home ist heute in aller Munde. Was nur wenige wissen: Auch ein Altbau lässt sich mit Intelligenz nachrüsten. Die Gelegenheit dazu bietet sich, wenn ohnehin eine Renovierung ins Auge gefasst wird. Die Onlineplattform stylepark.de war jetzt dabei, als ein Altbau aus den 50er Jahren in die Zukunft geholt wurde. Mit einem KNX System, einem Gira HomeServer und ganz vielen Produkten von Gira für ein intelligentes neues altes Zuhause.

Mehr zu der Renovierung auf Stylepark

1. Mär 2017

Intelligente Renovierung
Einfamilienhaus in New Forest, Hampshire, Großbritannien

Thornby ist ein elegantes Einfamilienhaus in New Forest, einem District in der englischen Grafschaft Hampshire. Es besticht durch seinen Baustil und die Größe: ein traditionelles Backsteinhaus, umgeben von einem parkähnlichen Garten. Die Familie hat sich für eine umfangreiche Renovierung entschieden, bei der die intelligente Gebäudetechnik von Gira für höchsten Komfort und Energieeffizienz sorgt.

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22. Feb 2017

Lauswiesenhalle Schorndorf-Haubersbronn
Gewinner in Sachen Effizienz

Mit ihrer Lauswiesenhalle kann das schwäbische Schorndorf-Haubersbronn optimistisch in die Zukunft blicken: Die 1.466 qm große Sporthalle in Holzbauweise und Passivhausstandard ist schon jetzt ein Sieger, was Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit betrifft. Allein mit der cleveren Vernetzung aller haustechnischen Gewerke können bis zu 35% der herkömmlichen Betriebskosten eingespart werden. Zudem muss der Betreiber seltener persönlich vor Ort sein, da Störmeldungen automatisch übermittelt und offenstehende Fenster und Türen aus der Ferne erkannt werden. Verantwortlich für Konzeption und Ausführung der Elektroinstallation und Gebäudeautomation zeichnete Schlotz Gebäudetechnik aus Schorndorf, die mit ihrem durchdachten Projekt den Gira System-Integratoren Award 2014 in der Kategorie "Technische Detaillösung" gewonnen hat und für den Energieeffizienzpreis 2014 des ZVEH/ZVEI nominiert wurde.

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21. Feb 2017

Weißer Würfel im Grünen
Einfamilienhaus mit Raumvolumen und modernster Gebäudetechnik

Zugegeben – der Bauplatz hatte Seltenheitswert: Direkt davor liegt ein Naturschutzgebiet, das einen unverbaubaren Blick ins Grüne garantiert, rückwärtig zieht sich ein Wäldchen mit altem Baumbestand. Trotzdem befindet sich das Grundstück ganz in der Nähe einer Großstadt mit Autobahnanschluss in nur wenigen Kilometern Entfernung. Doch darauf das Traumhaus zu bauen war für die Bauherrenfamilie gar nicht so einfach.

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20. Feb 2017

Martin Gremlica erklärt den Gira X1
Und noch viel mehr!

Sie waren wirklich die Ersten! Die Onlineplattform stylepark.de kann sich zu Recht als Pionier fühlen: Im Jahr 2000 hat die Redaktion mit Akribie und Weitblick die weltweit erste Online-Plattform für Architektur- und Designprodukte aufgebaut, wobei dort immer Qualität vor Quantität gegangen ist. Klar, dass wir von Gira Stylepark dabei nach Kräften unterstützen. Jetzt ist dort ein Interview erschienen mit Martin Gremlica, dem verantwortlichen Entwickler des Gira X1, unserem neuen und kompakten Server für das KNX System. Im Gespräch geht es um den Trend zur Vereinfachung bei der Smart Home-Technologie, Fragen zur Daten- und Einbruchssicherheit sowie um Probleme beim Anschließen eines WLAN-fähigen Wasserkochers an ein Smart Home. Lesen lohnt sich!

Mehr zum Gira X1 und Martin Gremlica auf Stylepark

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