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Studie zum Smart Home - Potenzial für Hersteller und Handwerk

In ihrer Studie fokussierte sich Fittkau & Maaß Consulting ganz auf die digitale Vernetzung von Haustechnik, technischen Geräten und Alltagsgegenständen über das Internet. Demnach besteht das größte Interesse daran, elektronische Geräte im Haushalt mit dem Internet zu vernetzen, etwa Fernseher, DVD-Player oder Waschmaschinen: Knapp 58% der befragten Online-Nutzer gaben an, dass sie Technologien dieser Art gern einsetzen möchten oder sogar bereits aktiv nutzen. Das Interesse an vernetzter Wohnungs- bzw. Haustechnik – also Heizungs-, Lüftungs-, Alarmanlagen oder Beleuchtung – ist mit knapp 50% ebenfalls beachtlich. Umgekehrt heißt das aber auch: Rund die Hälfte der Befragten steht der Vernetzung von Gebäudetechnik unentschlossen, desinteressiert oder sogar ablehnend gegenüber – ein klares Zeichen dafür, dass sich die Hersteller noch ein beachtliches Marktpotenzial erschließen können.

Speziell bei der Gebäudetechnik rangieren, was Nutzungsmotive betrifft, Sicherheit und Energieeinsparmöglichkeiten ganz vorn: 66,5% der Befragten möchten Haus oder Wohnung sicherer machen, beispielsweise durch vernetzte Alarmanlagen oder Rauchmelder. 61,6% wollen den eigenen Energieverbrauch überwachen und steuern, etwa durch einen Fernzugriff auf die Heizungsanlage. Fast genauso viele Nutzer (60,6%) verbinden Energieeinsparungen mit wirtschaftlichen Vorteilen – ihr Ziel ist es, Heizkosten zu sparen.

Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Wohnkomfort sind die wesentlichen Argumente für das Smart Home – diese Botschaft hat die Nutzer offensichtlich erreicht. Doch die Medaille hat eine Kehrseite: Ungeachtet des großen Interessentenpotenzials stehen weite Kreise dem Thema „Smart Home“ nach wie vor desinteressiert oder sogar ablehnend gegenüber. Vor allem Frauen und die Generation 50 plus zeigen sich skeptisch. Die Furcht, sich von Technik abhängig zu machen, rangiert an erster Stelle (44,8%), Sicherheitsbedenken beim Datenschutz folgen auf Platz 2 (36,8%). Das Argument der zu hohen Anschaffungskosten spielt dagegen nicht mehr die dominierende Rolle wie in vergangenen Tagen (23,8%), allerdings sind 21,0% davon überzeugt, dass die Technik im Smart Home noch nicht ausgereift ist.

Zum Schluss liefert die Studie noch eine ganz wichtige Erkenntnis: Das größte Vertrauen der – potenziellen – Käufer genießen die Hersteller von Gebäudetechnik-Systemen selbst: Deutlich mehr als 50% der Befragten würde sich im Falle einer Anschaffung am liebsten direkt an sie wenden. Andere Anbieter wie Heizungs-, Klima-, oder Elektroinstallateure werden hingegen nur von maximal jedem dritten Befragten als besonders kompetent eingestuft. Für das Fachhandwerk ist dies ein Alarmzeichen und Weckruf zugleich: Hier liegt noch sehr viel unerschlossenes Potenzial, um sich bei den Smart Home-Interessierten als Experte zu positionieren und diesen lukrativen Zukunftsmarkt zu besetzen. Die Hersteller können bei der Zielgruppe Interesse zwar wecken, wie es beispielsweise Gira gerade mit der erfolgreich angelaufenen Kompetenz-Kampagne vormacht. Das Interesse „vor Ort“ aber müssen die jeweiligen Fachbetriebe „abgreifen“ und für sich zu nutzen wissen.

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