Service
Newsroom

Modern statt museal - Internationaler Museumstag am 17.05.2015

Zwischen 1864 und 1879 wurde im Süden des Schlosses Friedenstein das Herzogliche Museum errichtet. Auftraggeber war Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha, als Architekt wirkte der Wiener Oberbaurat Franz von Neumann. Er orientierte sich bei der Planung vor allem an italienischen Renaissancepalästen, bei der Gestaltung der Fassade hielt er sich allerdings weitestgehend an das Vorbild des Versailler Schlosses. Entstanden ist ein Prunkbau, der von einer großzügigen Gartenanlage umrahmt wird.

Im Zuge einer Neukonzeption der Gothaer Museumslandschaft plante die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha und die Stadt Gotha auch die Sanierung des Herzoglichen Museums. Ziel war es, die bauzeitliche Gebäudestruktur des Museums weitestgehend wieder herzustellen. Alle nachträglichen Einbauten im Erdgeschoss sowie im ersten und zweiten Geschoss sollten zurückgebaut werden. Von der Stadt Gotha beauftragt wurden die Architektengemeinschaft Kummer, Lubk und Partner, Erfurt/Berlin, und Thoma Architekten, Berlin und Zeulenroda.

Mit der Sanierung begonnen wurde im Jahr 2011. Eine wesentliche Vorgabe an die Architekten war, dass die historischen Raumstrukturen wieder hergestellt werden, so dass die Ausstellungsräume ihre ursprüngliche Größe zurückbekommen. Vom ebenerdigen Untergeschoss gelangt man zum Erdgeschoss über eine repräsentative Außentreppe und weiter über eine schmucke Innentreppe ins Obergeschoss. Um jedem Besucher den uneingeschränkten Zugang zu den Ebenen zu ermöglichen, wurde bei der Sanierung ein Fahrstuhl eingebaut. Im Untergeschoss ausgestellt ist die ägyptische Antike mit Mumien und Objekten zum Mumienkult. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Sammlung der Antike mit Gefäßen, Bronzegegenständen, Terrakotten, Gläser, Skulpturen und Fragmente von Wandmalereien sowie Korkmodelle. Im Erdgeschoss können die Besucher unter anderem Skulpturen des französischen Meisters Jean-Antoine Houdon betrachten. Im Obergeschoss finden Gemälde, Keramik und ostasiatische Kunst, Meissner Porzellan, Japanische Lackarbeiten und Fächer ihren Platz.

Bei der Modernisierung haben sich die Architekten für das Schalterprogramm Gira Esprit entschieden. Gira Esprit passt zu einer Architektur mit hohem ästhetischen Anspruch. Die Serie ist präsent und gleichzeitig unaufdringlich. Auf den drei Ebenen mit insgesamt 3000 Quadratmetern Fläche kommt sie eindrucksvoll zum Ausdruck.

Inzwischen ist das Gebäude mit der klaren Strukturierung und der repräsentativen Architektur für Interessierte wieder geöffnet. Die Besucher erwartet damit neben Schloss Friedenstein ein besonderes Kleinod im barocken Gotha.

Service

TOP

Gira verwendet Cookies für Websites in der Domain gira.de. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Erfahren Sie mehr zu den von uns oder Dritten eingesetzten Cookies und Ihren Möglichkeiten diese auszustellen in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn Sie ablehnen, werden keine Tracking Cookies gesendet. Ihr Besuch auf dieser Website wird dann nicht erfasst.

Akzeptieren
 
Ablehnen