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Elektro-Handwerk

Smart Home

10. Dez 2019

Weihnachten intelligent steuern
Smart Home-Technik macht's möglich

Am Weihnachtsbaume, die Lichter brennen – was in keinem akustischen Weihnachtsrepertoire fehlen darf, treibt der Feuerwehr so mache Schweißperle auf die Stirn. Denn was eigentlich festlich, lieb und mild glänzen soll, hat schon so manches Heim in einen Haufen Asche verwandelt, der im Dunkeln nur noch glimmt. Zur Weihnachtszeit brennt's deutlich öfter als sonst – die Feuerwehr kann ein Lied davon singen.

Doch es geht auch anders und vor allem sicherer. Elektrische Kerzen mögen weniger stimmungsvoll sein, doch sie neigen nicht dazu, die weihnachtliche Wohnstatt abzufackeln. Zumal es heute ja nicht mehr nur die Einheitsbeleuchtung gibt, sondern LED-Lichterketten in jeder Dimension und Geschmacksrichtung. Die zudem den Vorteil haben, deutlich weniger Strom zu fressen als einst Omas erstes Leuchtendisaster. Und auch sicherer sind. Denn hochwertige LEDs werden weder zu heiß noch brennen sie durch – für den Weihnachtsbaum schlicht optimal.

Wer der glückliche Besitzer eines Smart Homes mit einem KNX-System ist, kann sich eine Weihnachtsbeleuchtung programmieren lassen, die sich alle Jahre wieder aktivieren lässt. Der Gira HomeServer steuert diese Beleuchtung zeitabhängig oder in Abstimmung mit einem Dämmerungssensor. Soll die Leucht-Deko im Garten installiert werden, sind die Gira Energiesäulen genau das richtige Produkt dafür. Und nachts schaltet sie sich automatisch ab – da sieht sie ohnehin niemand mehr. Natürlich sind auch Steuerungen per Funk möglich, Gira bietet hierzu das System eNet SMART HOME an.

Entscheidend bei allen Smart Home-Techniken ist ein Plus an Komfort und Sicherheit. Damit zu Weihnachten der Baum leuchtet und nicht die Bude brennt. Und falls je doch, sind Rauchwarnmelder Lebensretter. Selbstverständlich bieten wir Rauchwarnmelder an, und zwar mit dem Q-Label, dem Qualitätszeichen für hochwertige Produkte. Als Einzellösungen, aber auch vernetzt und eingebunden in das Gira KNX-System.

Und wer Weihnachten gar nicht Zuhause ist, sondern lieber durch den Tiefschnee kurvt? Kann sich auf das neue Gira Sicherheitssystem Alarm Connect verlassen. Es schützt das eigene Heim zuverlässig und umfassend vor (fast) jeder Bedrohung von außen. Wer noch sicherer gehen will, kann über den Gira HomeServer eine Anwesenheitssimulation laufen lassen. Das schreckt zumindest Einbrecher ab. Und die Lichter am Baum? Die sind ausgeschaltet, denn Strom brauchen bei Abwesenheit nur noch der Kühlschrank und die Tiefkühltruhe. Smart Home-Technik macht's möglich.

Hier gibt es mehr Informationen zum Gira Sicherheitssystem Alarm Connect

2. Dez 2019

Weltweit erstes Gira Experience Center
Wir freuen uns auf viele Besucher!

Im niederländischen Veenendaal hat das weltweit erste Gira Experience Center seine Tore geöffnet. Es ist nicht nur der Stammsitz unserer niederländischen Vertriebsgesellschaft, sondern bietet vor allem die einzigartige Gelegenheit, die vielfältigen Möglichkeiten innovativer Gebäudesystemtechnik in Anwendung zu erleben. Die Geschäftsführung der Gira Nederland BV, Hans Flier und Jacob de Muijnck, sind sich einig: "Unser Experience Center ist viel mehr als nur ein herkömmlicher Showroom."

Denn wir zeigen in einer kompletten Show-Wohnung mit Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer, welche Möglichkeiten der Einsatz innovativer Technologien der elektromechanischen und digitalen Gebäudesteuerung bietet. Der Fokus liegt auf Lösungen für vernetzte Netzwerke und gleichzeitig sichere Lebensbedingungen. Unser Ziel: emotional erlebbar machen, was Leben im Smart Home bedeutet.

Diese einzigartige Plattform soll das Elektro-Fachhandwerk ebenso wie Architekten dabei unterstützen, Endkunden für Smart Home-Lösungen zu begeistern und im Verkaufsgespräch mit zusätzlicher Beratungskompetenz zu punkten. Abgesehen von einem Besuch des  Gira Experience Center können unsere Partner es natürlich auch für eigene Kundenveranstaltungen nutzen. "Wir sehen dies als Teil des umfassenden Gira Service für unsere Kunden", betont Jacob de Muijnck. "Deshalb freuen wir uns auf viele Besucher!"

Hier geht es zum Gira Experience Center in Veenendaal

9. Sep 2019

Smart Home
Verbraucher sind mit großer Auswahl an Geräten und Systemen überfordert (3)

Eine dritte Lösung ist der Gira Home Assistent. Er setzt direkt am zentralen Problempunkt des Elektrohandwerks an: Denn Smart Home-Installationen, die nicht bloß auf Gimmicks setzen, sondern auf durchgängige Systemlösungen, erfordern eine hohe Beratungsleistung durch den Fachmann. Erschwerend kommt hinzu, dass häufig erst nach mehreren Terminen klar wird, welche Lösungen Kunden wollen und welche tatsächlich sinnvoll sind. Und ob daraus am Ende ein lukrativer Auftrag entsteht, ist oft lange ungewiss.

Um in dieser schwierigen Situation das Handwerk zu entlasten, haben wir den Gira Home Assistenten entwickelt. Mit ihm unterstützen wir das Elektro-Fachhandwerk in zwei wesentlichen Aspekten: Zum einen lassen sich mit dem Gira Home Assistenten Endkunden-Anfragen vorqualifizieren. Zum anderen können diese mit allen relevanten Informationen an das Fachhandwerk weitergereicht werden. Auf dieser Grundlage kann der Elektromeister dann entscheiden, ob er das jeweilige Projekt annehmen und weiter verfolgen möchte. Das spart ihm einerseits Zeit und sichert andererseits den Zugang zu attraktiven neuen Aufträgen.

Der Gira Home Assistent ist letztlich ein Online-Konfigurator, mit dem Bauherren und Renovierer ihre Smart Home-Projekte vorplanen können. Neubau oder Sanierung, Haus oder Wohnung, einzelne Räume oder ein ganzes Objekt – der Gira Home Assistent leitet den Endkunden Schritt für Schritt zur der für ihn passenden Lösung. Mit ihm legt er Räume an, definiert anhand der Steuerungsgeräte, ob für ihn eine konventionelle Elektroinstallation oder eher ein Smart Home sinnvoll ist, und legt sein Wunschdesign für Schalter und Steckdosen fest.

Der Gira Home Assistent schlägt anschließend konkrete Ausstattungspakete vor – mit einer ersten Preisindikation für die Produkte von Gira. Zusätzlich liefert er Details und weitere Anregungen zu den einzelnen Geräten. Der Endkunde wählt zum Schluss ein Paket aus und kann diese Daten an seinen angestammten Handwerker weiterreichen oder an Elektrofachbetriebe aus einer Empfehlungsliste. Eine Stückliste der Geräte kann aber nur der Fachbetrieb einsehen, der zudem selbst entscheidet, ob er den Kontakt übernehmen möchte. In jedem Fall erhält er über den Gira Home Assistenten umfassende Projektdaten, für die er sonst schon zumindest einen Termin hätte investieren müssen.

Hier geht es zum Gira Home Assistenten

7. Sep 2019

Smart Home
Verbraucher sind mit großer Auswahl an Geräten und Systemen überfordert (2)

Auch die am Smart Home interessierten Bauherren und Renovierer können sich gezielter vorab informieren, als das je im Internet möglich wäre. Und zwar mit Broschüren, die Gira eigens unter der Perspektive der Übersichtlichkeit erstellt hat. Für das kabelgebundene KNX System lautet sie: "Smart Home. Professionelle Produkte und Anwendungen zur intelligenten Gebäudesteuerung". Darin werden das Prinzip eines Bus-Systems erklärt und illustriert sowie die konkreten Vorteile des vernetzten Wohnens anhand von Beispielen veranschaulicht.

Mit Anwendungsbeispielen reich garniert und entsprechend bebildert sind anschließend zwei unterschiedliche Smart House-Ausstattungsvarianten: Basic und High End, also einerseits das eher typische Einfamilienhaus und andererseits die exklusive Villa. Abgerundet wird die Darstellung von weiteren Anwendungen und Erfahrungsberichten von Smart House Bewohnern.

Eine vergleichbare Broschüre gibt es selbstverständlich auch für die funkbetriebene Bus-Variante, die Gira und eine Allianz führender Anbieter unter dem Label "eNet SMART HOME" betreiben. Auch darin werden Systeme erklärt, Lösungen beschrieben und Beispiele gezeigt.

Natürlich kann der Elektromeister diese beiden an Endkunden gerichteten Broschüren auch selbst nutzen, schon um im Kundengespräch eine gemeinsame Basis zu haben. Denn das ist wichtig: Die Beratungsleistung, die der Elektromeister fast immer erbringen muss, sollte zeitsparend und zielführend sein. Die beiden Broschüren von Gira liefern die beste Grundvoraussetzung dafür – schon weil sie dem Elektrofachmann einen Teil der Beratung abnehmen.

 

Hier lässt sich die Broschüre downloaden

5. Sep 2019

Smart Home
Verbraucher sind mit großer Auswahl an Geräten und Systemen überfordert (1)

Das Fachhandwerk lässt keineswegs nur die Korken knallen, weil das Smart House boomt und Umsätze durch die Decke schießen. Sorgen bereiten der Branche vor allem die mehr als prallen Auftragsbücher, die abgearbeitet sein wollen. Und all jene Kunden, die in der Unübersichtlichkeit des Internets den Überblick verloren haben, was ein Smart Home tatsächlich ist und was sie eigentlich wollen und brauchen. Denn im Internet informieren sich die allermeisten Bauherren und Renovierer, bevor sie zum Fachmann gehen. Doch diese Erstinformationen sind in den meisten Fällen unvollständig, wenn nicht gar fehlerhaft.

Doch keine Bange – Gira unterstützt seine Absatzmittler auch in dieser verzwickten Situation. Tatsache ist: Der Smart Home-Markt ist extrem vielschichtig, neben Systemoptionen gibt es zahllose Insellösungen. Um zielgerichtet beraten und kompetent installieren zu können, ist ein Überblick über die einzelnen Systeme und ihre Möglichkeiten unverzichtbar. Genau diesen liefert jetzt die neue Landingpage "Gira Smart Home – fit für die Zukunft."

Denn sie bietet dem Elektromeister einen kompakten Systemüberblick über Lösungen und die dazugehörigen Produkte, die sich sowohl funkbasiert als auch kabelgebunden realisieren lassen. Basis ist entweder das Gira eNet SMART HOME System oder das Gira KNX System. Beide sind die Grundlage, auf der er seine Kunden sicher und kompetent beraten kann. Und das eröffnet dem Elektrofachhandwerk letztlich die Chance, ganze Gebäude oder nur einzelne Wohnungen zukunftsfähig zu machen und zugleich neue Kundenpotenziale zu erschließen.

Der Link zur neuen Landingpage

16. Aug 2019

"Technikwahn" im Haus
Welt am Sonntag setzt sich mit dem Smart Home auseinander

Das Smart Home boomt, rund 50 Prozent aller Haushalte in Deutschland nutzen bereits smartehomefähige Anwendungen in den eigenen vier Wänden. Nun ist bekanntlich nicht alles Gold, was glänzt. Und man kann dem Smart Home durchaus kritisch gegenüberstehen. Was die Welt am Sonntag in ihrer Ausgabe vom 11. August 2019 auch tut. Wogegen an sich auch nichts einzuwenden ist. Allerdings sollten – und das gebietet die journalistische Sorgfaltspflicht ebenso wie die Fairness – dann alle Argumente für und wider genannt werden. Deshalb liefern wir hier einiges nach, was in dem Artikel eben nicht genannt wird.

"Technikwahn im Haus": Die Überschrift tut das, was sie soll – Aufmerksamkeit wecken. Doch schon in der ersten Zeile wird das Smart Home auf den Energieverbrauch reduziert, den es zu senken verspricht. Tatsache ist, dass Smart Home-Techniken zunächst einmal Energie benötigen, und zwar Strom. Im Endeffekt ist es durchaus möglich, dass der Stromverbrauch in einem konventionellen Wohnhaus niedriger ist als in einem smarten. Richtig ist aber auch, dass "Energie" im Gebäude nicht nur Strom, sondern ebenso Heizung und Warmwasser umfasst. Und deren Verbrauch lässt sich mit einer intelligenten Verteilung durchaus senken, und zwar signifikant.

Die Welt am Sonntag dagegen beschränkt den Blick ausschließlich auf Strom. Gegen den, auch wenn mehr davon verbraucht wird, übrigens auch nichts einzuwenden wäre – wenn er regenerativ erzeugt wird. Und genau das muss das Ziel eines jeden Smart Homes sein.

Hier sei noch nachgetragen, dass der Energieverbrauch natürlich nur ein Aspekt beim Smart Home ausmacht. Andere sind der höhere Wohnkomfort, mehr Sicherheit, die Chance, auch im Alter noch ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen, und letztlich eine Wertsteigerung der Immobilie. Die Welt am Sonntag nennt keinen davon.

Doch weiter im Text: "Wir stopfen die Häuser voll mit Technik", zitiert das Blatt Timo Leukefeld, einen Diplomingenieur, der den Entwicklungen im Bereich Smart Home inzwischen skeptisch gegenübersteht und ein Umdenken fordert: "Sonst wohnen wir bald in unbezahlbaren Wohnmaschinen." Nun ist es so, dass weder die Hersteller wie Gira noch das Elektrohandwerk Kunden dahingehend beraten, das neue oder renovierte Eigenheim mit Technik vollzustopfen. Es geht eben nicht um das, was möglich ist – sondern um das, was sinnvoll ist. Die mit Gira kooperierenden System-Integratoren und die Gira Studio Partner legen größten Wert darauf, für den Nutzer zugeschnittene Konzepte zu planen und zu realisieren. Technikwahn im Haus steht definitiv nicht auf ihrer Liste.

Dass Alternativen zu bestehenden Lösungen gefragt und willkommen sind, steht auch für uns außer Frage. Gerne schließen wir uns dem ebenfalls in der Welt zitierten Architekten Wolfram Spehr von Büro spehrarchitekten in Hamburg an, der generell von einem "falschen bauphysikalischen Denkmodell" ausgeht, bei dem die möglichst dichteste Dämmung das Ziel ist und der sogenannte U-Wert "fast schon eine religiöse Bedeutung zu haben scheint". Dieser Wärmedurchgangskoeffizient gibt bekanntlich an, wieviel Wärme durch ein Bauteil nach außen abgegeben wird. Der Haken dabei: Der U-Wert berücksichtigt nicht die Energiespeicherung in den verschiedenen Bauteilen. Er stellt eine stationäre Berechnung dar, die die Dynamik von Wetter und Klima nicht aufnehmen kann.

Chapeau! Das weist in die richtige Richtung. Es darf im Smart Home nicht um "Technologieketten" gehen, die "hohe Wartungs- und Instandsetzungskosten nach sich ziehen". Ziel ist eher ein neues bauphysikalisches Denken. Hier sind Architekten, Planer, Ingenieure gefragt. Damit es eben nicht zum Technikwahn im Haus kommt. Auch im Smart Home nicht.

26. Jul 2019

System-Integrator Dirk Beyer:
Smart Home-Lösungen für den gewerblichen Wohnungsbau

Der Geschosswohnungsbau boomt – nicht nur in den Innenstädten, sondern auch bei der Erschließung neuer Wohngebiete. Dass Smart Home-Lösungen auch für den gewerblichen Wohnungsbau attraktiv sind, ist den meisten Bauträgern und Projektentwicklern allerdings noch nicht bekannt. System-Integrator Dirk Beyer aus Neumünster, mit dem wir schon viele Projekte gemeinsam realisiert haben, kennt die Gründe dafür und macht Lösungsvorschläge.

In seinem Beitrag für das Fachmagazin elektrobörse smarthouse weist Dirk Beyer zu Recht darauf hin, dass die Vorzüge einer Smart Home-Ausstattung nicht nur für das Einfamilienhaus gelten, sondern auch für den gewerblichen Wohnungsbau. So gibt es eine Vielzahl praktischer Funktionen für mehr Wohnkomfort, mehr Sicherheit und eine höhere Energieeffizienz. Die Aufwertung von Immobilien durch eine zukunftsfähige Vernetzung gehört auch dazu.

Dass Smart Home-Technik dort aber noch ein Schattendasein fristet, hat für den System-Integrator mehrere Ursachen: das Fehlen ganzheitlicher Konzepte, der Mangel an entsprechend spezialisiertem Know-How, eine unübersichtliche Marktsituation mit einer Vielzahl an Systemen samt großer Unterschiede bei Preis, Stabilität und Marktakzeptanz sowie die komplexe Schnittstellenproblematik.

Dirk Beyer hat auf diesem Gebiet bereits Erfahrungen gesammelt und zwei Lösungsvorschläge parat. Zum einen empfiehlt er KNX, das herstelleroffene und inzwischen zum weltweiten Standard gewordene Bus-System, als Grundlage. Und zum anderen den Einsatz eines System-Integrators bei der Planung und Umsetzung entsprechender Projekte: Denn er ist "der Experte, der gewerkeübergreifend funktionierende Lösungen kennt bzw. entwirft und der als »technischer Architekt« alle losen Fäden miteinander verknüpft."

Voraussetzung erfolgreicher Projekte ist aber, dass der System-Integrator frühzeitig in die Planungen mit eingebunden wird und im Teamwork mit dem Projektentwickler die smarten Funktionen beschreiben kann. Der Projektentwickler ist deshalb so wichtig, weil er die Schnittstelle bildet zwischen dem Endkunden – also dem Käufer oder Mieter – und der smarten Technik mit ihren Möglichkeiten. Der System-Integrator wiederum kennt die Wünsche der Kunden an ein Smart Home und er ist in der Lage, technisch komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.

Letztlich resultiert aus diesen Forderungen ein Angebotskonzept. Dabei muss allen Baubeteiligten klar sein: In erster Linie werden Funktionen verkauft – nicht so sehr Technik oder Produkte – und diese Funktionen müssen präzise beschrieben werden, damit sie den Nutzer überzeugen.

Für unverzichtbar hält Dirk Beyer eine Basis-KNX-Installation, eventuell noch ohne konkrete smarte Funktionen. Hierbei fallen einerseits die Mehrkosten gegenüber einer konventionellen Installation kaum ins Gewicht, andererseits wäre damit "der Grundstein für ein echtes Smart Home gelegt." Das von ihm geforderte definierte Angebotskonzept entfaltet noch mehr Überzeugungskraft, wenn darin mehrere Ausstattungsvarianten oder Funktionspakete enthalten sind, unter denen der Kunde wählen kann. Mit diesen Maßnahmen, so Dirk Beyer, ließe sich das Smart Home auch im gewerblichen Wohnungsbau vorantreiben. Wir teilen seinen Glauben!

Hier geht es zur Online-Ausgabe des Berichts in der elektrobörse smarthouse

25. Jul 2019

Neue Landingpage "Gira Smart Home":
Fit für die Zukunft

Das Smart Home boomt, dem Elektrohandwerk eröffnen sich enorme Chancen. Das Problem dabei: Der Markt ist extrem unübersichtlich, neben Systemoptionen gibt es zahllose Insellösungen. Um zielgerichtet beraten und kompetent installieren zu können, ist ein Überblick über die verschiedenen Systeme und ihre Möglichkeiten unverzichtbar. Genau diesen liefert jetzt die neue Landingpage "Gira Smart Home".

"Gira Smart Home - fit für die Zukunft" bietet einen kompakten Systemüberblick über Lösungen und die dazugehörigen Produkte, die sich sowohl funkbasiert als auch kabelgebunden realisieren lassen. Die Systemgrundlage ist entweder das Gira eNet SMART HOME System oder das Gira KNX System. Beide eröffnen dem Elektrofachhandwerk die Chance, ganze Gebäude oder nur einzelne Wohnungen zukunftsfähig zu machen und zugleich neue Kundenpotenziale zu erschließen.

Damit gibt Gira dem Fachmann Lösungen an die Hand, die er im Neubau und im Altbau – also bei der Renovierung – einsetzen kann. Sie lassen sich individualisieren und nachträglich erweitern. Und wer bei komplexen Aufgaben doch an Grenzen stößt, kann sich von professionellen Systemintegratoren unterstützen lassen. Ein weiterer Pluspunkt: Es besteht die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren, der künftig regelmäßig zum Thema Smart Home informiert.

Hier geht es zur neuen Landingpage "Gira Smart Home - fit für die Zukunft"

24. Jul 2019

Zum Smart Home richtig beraten
Energiesparen

Der Elektromeister muss zum Thema Smart Home beraten können – und zwar kompetent. Wenn von den Vorzügen der intelligenten Haustechnik die Rede ist, fallen fast immer drei Begriffe: Komfort, Sicherheit und Energieeinsparung. Die ersten beiden sind selbstverständlich, weil selbsterklärend. Der letzte aber bedarf der Erläuterung.

Wer über "Energie" im Gebäude spricht, meint zwei unterschiedliche Dinge: Stromverbrauch und Heizen. Mehr als die Hälfte der in privaten Haushalten verbrauchten Energie wird zum Heizen verwendet. Hier steckt durchaus Einsparpotenzial: In erster Linie durch einen Austausch überalterter Heizungsanlagen und eine Umrüstung auf energieeffiziente Geräte. Damit lässt sich am meisten und schnellsten Energie einsparen – und auf längere Sicht letztlich auch Geld.

Auch die Vernetzung im Smart Home hilft dabei, Ressourcen zu schonen. So lassen sich Räume erst ab einem bestimmten Zeitpunkt wärmen, anstatt die Heizung – beispielsweise im Bad – über Nacht laufen zu lassen. Auch von unterwegs aus können Nutzer auf ihr Heizsystem zugreifen, falls sie morgens vergessen haben, die Heizkörper herunterzudrehen. Sensoren sind überdies in der Lage zu registrieren, ob die Wohnung gerade gelüftet wird, um dann automatisch die Heizung runterzufahren. Das PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft stellt dazu fest: "Mit den richtigen Systemen sollen Einsparungen von idealerweise bis zu 70 Prozent möglich sein." Gemeint ist nach wie vor das Heizen.

Doch auch der Stromverbrauch besitzt Einsparpotenzial. Hier liegt der Fokus ebenfalls auf einer bewusst nachhaltigen Aus- bzw. Umrüstung. Wer auf Solarenergie setzt, kann die Stromversorgung so programmieren, dass sie selbsttätig auf Sonnenenergie umstellt. Und im Smart Home starten Haushaltsgeräte wie die Waschmaschine erst dann, wenn sie mit Solarenergie betrieben werden.

Dass jedoch der Stromverbrauch eines Smart Homes zwingend geringer ist als der eines konventionellen Zuhauses, ist so nicht richtig. Im Gegenteil: Eine vom Bundesumweltministerium unterstützte Studie des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz zeigt, dass sich der Energieverbrauch durch Smart Home-Systeme sogar erhöht. Der Grund dafür ist der Stromverbrauch im laufenden Betrieb, und zwar durch die ununterbrochene Empfangsbereitschaft einiger Geräte, die nur so entsprechende Aktionen umsetzen können – wie die umweltfreundliche Waschmaschine. Die dadurch entstehenden Mehrkosten sind nicht unbeträchtlich, die Studie schätzt pro Jahr ein Plus von 175 kWh für die Beleuchtung, von 70 kWh für Küchengeräte, 52 kWh für Waschen und Trocknen und 35 kWh für Kleingeräte. Zusammen verursacht das beim aktuellen Strompreis Mehrkosten von knapp 100 Euro per annum.

Die durchaus kritische Studie präsentiert hierzu einen überraschend einfachen Lösungsvorschlag: Vernetzte Systeme sollten teilweise oder ganzheitlich abgeschaltet werden können. Technisch ist das leicht zu realisieren, der Elektromeister muss hierzu aber die individuellen Präferenzen der Bewohner kennen, um energieeffiziente Lösungen planen zu können.

Trotzdem fragt sich das PT-Magazin: "Sollte der Umwelt zuliebe also lieber auf ein Smart Home verzichtet werden?" Die Antwort darauf ist eindeutig: nein, sollte man nicht. Richtig ist, dass Vernetzung allein noch keinen Klimaschutz bedeutet. Richtig ist aber auch, dass Vernetzung Energieeinsparpotenzial vor allem beim Heizen besitzt – während beim Strom auch andere Komponenten mit berücksichtigt werden müssen, etwa die Eigenversorgung mit selbstproduziertem Strom, Stichwort Photovoltaik. Um hier effizient zu sein, braucht es aber vernetzte Systeme aus dem Smart Home.

Hier geht es zur Studie des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz

26. Jun 2019

Jetzt noch anmelden!
eNet Smart Home Online Seminar

Mit eNet SMART HOME eröffnet Gira dem Elektrohandwerk den Zugang zum lukrativen Markt der Funk-Systeme im Smart Home. Zumal eNet SMART HOME exklusiv über das Fachhandwerk vertrieben wird. Selbstverständlich muss der Elektromeister das System fachgerecht und exakt auf die Wünsche der Nutzer abstimmen, installieren und bei Bedarf servicemäßig unterstützen können. Deshalb bietet Gira am 3. Juli ein Online Seminar zu dem Thema an. Es sind noch Plätze frei – deshalb schnell anmelden! Es lohnt sich!

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