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Elektro-Handwerk

News und Pressemitteilungen

21. Apr 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (14)
Gira LED-Beleuchtung

Die Gira LED-Beleuchtung sorgt beim Betreuten Wohnen, aber auch in Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen für mehr Sicherheit und Information. Dazu bieten wir ein breites Spektrum an LED-Produkten an, die sich in die Gira Schalterprogramme integrieren lassen. Somit ist auch im Gesundheitswesen die Installation von Schaltern, Steckdosen und Orientierungsleuchten aus einem Guss möglich.

Die Gira Orientierungsleuchten nutzen die gesamte Einsatzfläche zur homogenen Ausleuchtung. Einstellen lassen sich die Lichtfarben Weiß, Blau, Rot, Grün oder Orange. Mit einem kontinuierlichen Durchlauf über das gesamte Farbspektrum kann aber auch jeder gewünschte Farbton durch ein Stoppen an entsprechender Stelle fixiert werden.

Die Helligkeit der LED ist regulierbar, so dass der Nutzer seine Orientierungsleuchten den individuellen Gegebenheiten anpassen kann. Zudem lässt sich der Lichtaustritt über eine Lamelle lenken, die in die Leuchten eingesetzt wird.

Mithilfe einer Beschriftungsfolie können die LED-Orientierungsleuchten mit Piktogrammen oder Schrift versehen und so zu beleuchteten Hinweisschildern erweitert werden. Die Folie lässt sich nach Bedarf ganz einfach mit einer speziellen Beschriftungssoftware von Gira gestalten, anschließend ausdrucken und in die beleuchtbare Abdeckung einlegen.

Zudem haben wir eine beleuchtete Gira SCHUKO-Steckdose im Programm. Sie besitzt eine eingelassene Lichtleiste, über die ein gerichteter Lichtkorridor nach unten mit weiß leuchtenden LED abgestrahlt wird. Diese indirekte Beleuchtung verursacht nachts selbst in Schlafräumen keine lästige Blendung. Über einen integrierten Dämmerungssensor schaltet sich die Leuchte bei einsetzender Dunkelheit automatisch ein und bei ausreichendem Licht wieder aus.

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15. Apr 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (12)
Gira Sensotec

Auch der Gira Sensotec sorgt automatisch für mehr Sicherheit im Dunkeln: Er schaltet das Raumlicht gedimmt ein, sobald er eine Bewegung in einem vordefinierten Fernbereich erkennt. Das funktioniert nach dem Prinzip des Dopplereffekts: Der Hochfrequenzsensor sendet elektromagnetische Wellen mit einer Frequenz von 5,8 GHz aus. Trifft das Signal auf einen unbeweglichen Körper – etwa ein Möbelstück –, wird es mit derselben Frequenz reflektiert. Bewegt sich dagegen ein Mensch im Raum auf den Sensor zu (oder von ihm weg), erhöht beziehungsweise verringert sich die Frequenz des reflektierten Signals. Diese Veränderung registriert der Gira Sensotec als Bewegung und schaltet daraufhin das gedimmte Raumlicht ein.

Dieser Dopplereffekt hat gegenüber einer passiven Infraroterfassung einen entscheidenden Vorteil: Ab ca. 28°C kann ein herkömmlicher pyroelektrischer Sensor eine Person kaum mehr von ihrer Umgebung unterscheiden – Bewegungen werden dann nicht mehr sicher erkannt.

Montiert wird der Gira Sensotec wie ein normaler Schalter in einer Höhe von ca. 1,10 m. Die optimale Erkennung ist dann sichergestellt, wenn sich der Körper direkt auf das Gerät zu bewegt – der Installationsort für das Gerät sollte also auf die Bewegungsrichtungen im Raum abgestimmt werden.

Die Erkennung funktioniert auch durch Wände hindurch – wie Glas, Stein, Gipskarton und Holz. So können beispielsweise in Toilettenanlagen in Pflegeeinrichtungen sämtliche Kabinen mit nur wenigen Geräten abgedeckt werden. Metallische Flächen und Wände aus Beton oder massivem Mauerwerk dagegen dämpfen beziehungsweise reflektieren die Signale. Durch sie hindurch ist eine Erkennung nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Im freien Feld deckt die Reichweite des Gira Sensotec eine Fläche von etwa 4 x 6 m ab. Die Empfindlichkeit des Sensors lässt sich aber genauer einstellen – die Erfassung kann auch in geringerer Distanz erfolgen. Auf Grund der präzisen Justierbarkeit kann der Sensor so eingerichtet werden, dass er eine unerwünschte Erfassung in benachbarten Räumen vermeidet.

Im Fernbereich vermeidet das gedimmte Licht unerwünschte Blendung. Im Nahbereich wird die volle Raumbeleuchtung eingeschaltet, wenn sich der Nutzer dem Gira Sensotec auf ca. 5 cm nähert. Dazu reicht eine Handbewegung vollkommen aus. Lichtschalten wird dadurch besonders einfach und komfortabel – vor allem für Menschen mit taktilen Einschränkungen.

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29. Mär 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (9)
Wippen mit abtastbaren Symbolen

Für eine Elektroinstallation speziell zum barrierefreien Wohnen bietet Gira verschiedene Wippschalter und Wipptaster mit abtastbaren Symbolen oder mit speziellen Beschriftungsfeldern. Zur Auswahl stehen Wipptaster mit Symbolen für Licht, Klingel und Tür, außerdem Wipptaster mit einem Beschriftungsfeld sowie Wipptaster mit Klingelsymbol und Beschriftungsfeld.

Speziell die großen abtastbaren Symbole erleichtern Menschen mit vermindertem Sehvermögen oder Blindheit das Wohnen. Auf Wunsch lassen sie sich mit einem Akustik-Element ausstatten und natürlich auch damit nachrüsten. Bei der Betätigung ertönt dann ein Tonsignal, so dass beispielsweise auch das Einschalten von Licht akustisch begleitet und erkannt wird. Beim Ausschalten dagegen ertönt kein Signal. So sind auch blinde Menschen in der Lage, sicher zu unterscheiden, ob das Licht gerade ein- oder ausgeschaltet wird.

Mehr zu den Gira Schaltern mit Wippen, die mit abtastbaren Symbolen versehen sind

25. Mär 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (7)
Intelligente Vernetzung per Funk

Die Alternative zu einem kabelgebundenen Bus-System besteht in der Gebäudesteuerung per Funk. Sie eignet sich vor allem für Arztpraxen oder in Einrichtungen des betreuten Wohnens.

Mit eNet hat eine Allianz führender Anbieter der Gebäudesystemtechnik – zu der selbstverständlich auch Gira gehört –, bereits einen herstellerübergreifenden Branchenstandard entwickelt. Mit eNet SMART HOME steht inzwischen eine Ausbaustufe dieses Funk-Systems zur Verfügung. Sie bietet die Möglichkeit, Gebäudetechnik nun auch von unterwegs per Smartphone zu steuern und zu überwachen.

Die eNet SMART HOME App erlaubt zahlreiche Anwendungen, die das Wohnen leichter und sicherer machen: So lassen sich Beschattung, Beleuchtung und die Temperatur bei Abwesenheit automatisch steuern, die Wohlfühltemperatur auch daheim einstellen, ohne alle Heizungsregler einzeln bedienen zu müssen, und die Jalousien per Fingertipp steuern. Außerdem kann die Türkommunikation von innen bedient und das Licht vom Bett aus geregelt werden.

Das Herzstück des eNet SMART HOME Systems ist der Gira eNet Server. Mit ihm lässt sich das gesamte System programmieren, visualisieren, steuern und bei Bedarf auch dokumentieren. Als leistungsstarke Steuerzentrale ermöglicht der Server die Konfiguration von verschiedenen Lichtszenen, Zeitschaltvorgängen und Wenn-Dann-Regeln.

Natürlich kann eNet SMART HOME auch im Neubau eingesetzt werden – das Funk-System empfiehlt sich immer dann, wenn der Verkabelungsaufwand gering gehalten werden soll und die exakten Funktionen zum Zeitpunkt der Planung noch nicht bestimmt werden können. Sein ganzes Leistungsspektrum aber spielt eNet SMART HOME in der Renovierung und Modernisierung aus, weil mit ihm keine Wände aufgerissen und Kabel neu verlegt werden müssen. Besonders einfach ist die Umrüstung auf das Funk-Bussystem, weil die Funk-Bedienaufsätze von Gira leicht zu montieren sind und so eine konventionelle Elektroinstallation schnell funktauglich machen.

Neben der Steuerung per Smartphone lässt sich eNet SMART HOME auch mit verschiedenen Bediengeräten von Gira kontrollieren und regeln. Zur Auswahl stehen nachrüstbare Wandsender, Handsender und Bedienaufsätze. Über einen speziellen Gira eNet SMART HOME Client kann sogar der Gira G1 als Bedienzentrale für das Funksystem genutzt werden.

Mehr zu eNet SMART HOME

23. Mär 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (6)
Intelligent vernetzt mit KNX

KNX bezeichnet ein kabelgebundenes Bus-System, das herstelleroffen und gleichzeitig der weltweite Standard ist. Durch Automatisierung und Fernsteuerung garantiert es mehr Wohnkomfort, höhere Sicherheit und mehr Wirtschaftlichkeit, weil damit Energie effizient verteilt und genutzt werden kann. Über KNX sind verschiedene Komponenten der Gebäudetechnik intelligent miteinander vernetzt – Licht, Jalousien, Heizung, Belüftung und Sicherheitstechnik. Das wiederum ermöglicht ein abgestimmtes Zusammenwirken unterschiedlicher Funktionen ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer.

Voraussetzung für die Vernetzung via KNX ist ein Kabel, das beim Neubau zusammen mit der Stromversorgung verlegt wird. Die Intelligenz des Systems steckt in einem Server, der eingehende Informationen analysiert, verarbeitet und dann entsprechende Befehle verschickt, etwa das Licht zu dimmen. Je nach Größe und gewünschtem Leistungsumfang des KNX-Systems kommt dafür der Gira X1 oder der Gira HomeServer in Frage. Während der X1 sämtliche Funktionen anbietet, die in einer Wohn- oder Gewerbeeinheit sinnvoll sind – Licht ein- und ausschalten, Jalousien herauf- bzw. herunterfahren, Wohlfühltemperatur einstellen –, ist der HomeServer für größere Wohnbauten oder Wirtschaftsbauten ausgelegt. In Pflegeeinrichtungen oder Kliniken bewältigt er auch komplexe Aufgaben. Als Schnittstelle zwischen moderner Elektroinstallation und Computernetzwerken bietet er außerdem die Möglichkeit, weitere Technologien in das Bus-System zu integrieren, beispielsweise Türkommunikationsanlagen, Kameras oder Audiosysteme.

Dank Internetanbindung können alle Funktionen leicht bedient werden, auch von unterwegs aus. Dazu eignen sich mobile Bediengeräte – wie Smartphones oder Tablets mit entspechenden Apps von Gira – ebenso wie Touchscreens an der Wand, die Gira in verschiedenen Größen anbietet. Kompakt, aber trotzdem leistungsstark ist der Gira G1, über dessen Multitouch-Display sich alle Funktionen komfortabel per Fingertipp oder Geste bedienen lassen. In Verbindung mit dem Gira TKS-IP-Gateway kann der G1 zudem als Wohnungsstation für die Türkommunikation genutzt werden.

Je nach Anforderung und Situation erfolgt die Bedienung des KNX-Systems durch das Personal oder auch durch Patienten beziehungsweise durch Bewohner und Besucher. Ein enormer Vorteil dieses Systems ist seine hohe Flexibilität, so dass es sich jederzeit verändern und erweitern oder an neue Anforderungen anpassen lässt. Zudem sorgt der Gira HomeServer für mehr Sicherheit. Denn er ist in der Lage, Mitteilungen via SMS, E-Mail, Telefonanruf oder Push-Nachricht zu versenden und Alarm zu schlagen, wenn Automatikschalter, Bewegungsmelder, Fensterkontakte, Glasbruchsensoren oder auch ein Tastsensor aktiviert werden.

Sicherheit innerhalb eines KNX-System betrifft aber auch die Datensicherheit. Das Fernzugriffsmodul Gira S1 garantiert Nutzern, sich von unterwegs aus ebenso einfach wie absolut sicher mit ihrem KNX-System zu verbinden. Der Grund: Die Kommunikation wird zuverlässig verschlüsselt. Damit ist ausgeschlossen, dass Unbefugte Zugriff auf das System bekommen.

Mehr zu Gira KNX

6. Mär 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (5)
Wohnungsstation innen

Was draußen zählt, gilt selbstverständlich auch für den Innenbereich: Sicherheit steht an erster Stelle. Die Gira Wohnungsstation ist quasi das Pendant zur Gira Türstation, und wie diese sind auch die Wohnungsstationen modular aufgebaut. Es gibt sie mit reiner Audio-Funktion, aber auch mit Video-Komponenten.

Optisch überzeugen die Gira Wohnungsstationen, weil sie zu den verschiedenen Schalterprogrammen von Gira passen. Das bedeutet Einheit im Design und eine große Freiheit bei der Wahl der Farb- und Rahmenvarianten. Wie bei der Gira Wohnungsstation Video AP Plus: Sie ist mit einem hochauflösenden 5,1 cm [2"] großen TFT-Farbdisplay ausgestattet, das auch bei seitlichem Betrachtungswinkel eine gute Bildqualität bietet. Mit Tasten, die bereits auf leichte Berührung reagieren, lassen sich verschiedene Funktionen ganz einfach steuern, etwa Lichtschaltung, Türöffnung, Ruftondeaktivierung und die Rufannahme.

Wer ein größeres Display und Bedienfeld bevorzugt, wird von der leistungsstarken und optisch ansprechenden Gira Wohnungsstation Video AP 7 überzeugt sein. Angeboten wird sie in zwei Farbvarianten mit jeweils passender Glasoberfläche: Reinweiß glänzend mit weißem Glas sowie Schwarz matt mit schwarzem Glas. Zur eleganten Optik passt das 7 Zoll (17,78 cm) messende Touchdisplay mit seiner homogenen Glasfront. Doch es ist nicht nur hochwertig, sondern bietet mit seinem hochauflösenden TFT-Monitor auch ein großes Sichtfeld mit hervorragender Bildqualität – selbst bei seitlichem Betrachtungswinkel und für kleine als auch große Nutzer.

Über das großzügige Display lässt sich die Wohnungsstation Video AP 7 mit einem intuitiv gestalteten Menü komfortabel bedienen und einstellen. Zudem stehen unter dem Bildschirm "Direktwahltasten" zur Verfügung, die auch ohne eingeschaltetes Display beispielsweise das Schalten von Licht oder das Öffnen der Tür ermöglichen. Eine wichtige Funktion bei der Gira Wohnungsstation Video AP 7 ist die taktile Rückmeldung bei der Bedienung durch Vibration – ähnlich wie bei heutigen Smartphones –, was besonders Menschen mit eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen unterstützt.

Die Gira Wohnungsstation Video AP 7 kann aufputz an der Wand montiert oder mit einem Standfuß auf dem Mobiliar platziert werden, etwa beim Empfang in Praxen. Weil es über den Gira TKS 2-Draht-Bus versorgt wird, also keine zusätzliche Spannungsversorgung erforderlich ist, eignet sich das Gerät nicht nur für den Neubau, sondern gerade auch für den Umbau oder die Nachrüstung.

Mehr zur Gira Wohnungsstation Video AP 7

4. Mär 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (4)
Türstation außen

Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis, besonders wenn es um die Sicherheit in den eigenen vier Wänden geht. Das gilt umso mehr für ältere und pflegebedürftige Menschen. Deshalb ist es immer gut zu wissen, wer vor der Tür steht – bevor man diese öffnet. Das betrifft den Zutritt zur Arztpraxis ebenso wie zur betreuten Wohnung. Grundfunktion einer modernen Türkommunikationsanlage ist die Möglichkeit, mit demjenigen, der Einlass begehrt, zu kommunizieren, und erst danach der Zugang gewährt wird – oder auch nicht. Für barrierefreie Umgebungen empfehlen sich Türkommunikationsanlagen, die zusätzlich mit einer Videofunktion ausgestattet sind.

Das Gira Türkommunikations-System bietet Lösungen für sämtliche Anforderungen im Innen- und Außenbereich. Es ist flexibel einsetzbar, weil modular aufgebaut. Das Sortiment umfasst sowohl Türsprechanlagen für den Außeneinsatz als auch Wohnungsstationen für Drinnen.

Draußen empfiehlt sich das Gira System 106. Dabei handelt es sich um ein modulares Türkommunikations-System mit Frontplatten aus Metall und in sehr kompakter Bauweise. Robuste Materialien, modernste Technologie und ein ebenso edles wie puristisches Design sorgen für Klarheit, Sicherheit und ein elegantes Erscheinungsbild an der Tür.

Natürlich bietet auch das Gira System 106 höchste Flexibilität und jederzeit die Möglichkeit, es anzupassen oder zu erweitern. Das Gira Türstationsmodul dient dabei als Sprech- und Bedieneinheit für den Außenbereich. Beim Gira Kameramodul verbirgt sich eine hochwertige Kamera mit hoher Lichtempfindlichkeit hinter der bruch- und kratzfesten Schwarzglasscheibe. Der weite Betrachtungswinkel und die Gegenlichtkompensation sorgen für ein klares Bild und verschaffen einen guten Überblick über alles, was vor der Haustür geschieht. Die Module des Gira Systems 106 lassen sich übrigens auch in die Briefkastenanlagen der Firma Renz integrieren.

Doch mit Gira ist bei der Türkommunikation auch ein mobiler Zugriff möglich – und der ist besonders sicher, weil hoch verschlüsselt. Der Zugang vom Smartphone iOS und Android auf die eigene Türsprechanlage erfolgt über das Gira TKS-IP-Gateway. Außerdem muss die App "Gira TKS mobil" auf dem Smartphone installiert sein – dann ist die Türkommunikation von unterwegs oder im heimischen WLAN möglich. Die Verschlüsselung über Secure Data Access garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit. Das Türöffnen wird zusätzlich durch eine PIN geschützt.

Mehr zur Gira Türkommunikation für den Außenbereich

1. Mär 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (3)
Gira Notrufsets

Die Gira Notrufsets „Notrufset“ und „Notrufset Funk“ sind für den Einsatz in einzelnen Sanitärräumen oder Behandlungszimmern gedacht. Dort garantieren sie mehr Sicherheit und erfüllen die DIN 18040-1.

Das Gira Notrufset für die Ausstattung von Sanitärräumen oder Behandlungszimmern besteht aus Rufmodul, Zugtaster, Abstelltaster sowie Netzteil. Es stellt sicher, dass hilfsbedürftige Menschen im Notfall auf sich aufmerksam machen können. Das Gira Notrufset erfüllt die gängigen Normen und lässt sich um zusätzliche Zug- und Abstelltaster erweitern. Auch eine Rufweiterleitung in andere Räume ist möglich.

Zur einfachen Nachrüstung ist das Gira Notrufset auch als Funk-Variante erhältlich. Da das Gira Notrufset Funk für die Signalübertragung zwischen Sendern und Empfängern keine Kabel benötigt, ist der Verkabelungsaufwand minimal. Außerdem ist es per Plug and Play überaus einfach zu installieren. Es lässt sich ebenfalls um zusätzliche Zug- und Abstelltaster erweitern.

Mehr zu den Gira Notrufsets

27. Feb 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (2)
Gira Rufsysteme

Es gibt Sicherheit und verbindet Menschen miteinander: Das Gira Rufsystem 834 Plus ermöglicht sowohl Hilferufe als auch Gespräche in Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft. Es erfüllt die vorgeschriebenen sicherheitstechnischen Anforderungen und bietet eine hohe Funktions- und Betriebssicherheit nach DIN VDE 0834 – deshalb der Name "Rufsystem 834".

Die Sprachfunktion erleichtert die Kommunikation zwischen Personal und Patienten oder einem pflegebedürftigen Menschen. Dadurch wird das Personal im Arbeitsalltag entlastet und mehr Komfort für beide Seiten generiert. Mit dem Gira Rufsystem 834 Plus lassen sich Kleinanlagen für nur eine Station ebenso realisieren wie Großanlagen für ganze Gebäude.

Die Doppelfunktion besteht darin, Hilferufe auszulösen und Gespräche in exzellenter Sprachqualität zu führen – dank digitaler Echounterdrückung auch in den Sanitärbereichen, wo Schallwellen von den Wänden oft stark reflektiert werden.

Ein Riesenvorteil für den Elektrofachmann ist die besonders einfache Installation: Durch ein neu entwickeltes Plug-and-Play-Konzept samt einer intuitiv bedienbaren Software kann das Gira Rufsystem 834 Plus fehlerfrei montiert und ganz leicht in Betrieb genommen werden. Auch Verwaltung und Wartung des gesamten Systems werden dadurch erleichtert.

Das Rufsystem setzt sich aus vier Grundbestandteilen zusammen: (1) Das Zimmerterminal ist die zentrale Bedieneinheit für Patienten- oder Bewohnerzimmer. Seine großflächigen Tasten markieren die Anwesenheit von Pflegepersonal oder Arzt und dienen darüber hinaus zum Auslösen von Rufen und Notrufen. Die wichtigsten Informationen werden auf einem integrierten Display mit Hintergrundbeleuchtung angezeigt.

(2) In Sanitärräumen herrschen besonders hohe Sicherheitsanforderungen. Deshalb müssen dort Zugtaster und/oder pneumatische Ruftaster zur Ruf- und Notrufauslösung eingesetzt werden. Der Zugtaster kann dabei an der Wand und der Decke montiert sein. Zusätzlich installiert sein muss ein Abstelltaster, damit sich der ausgelöste Ruf innerhalb des Raums vom Pflegepersonal abstellen lässt. Um auch in Sanitärräumen eine Sprachfunktion zu ermöglichen, ist optional der Gira Abstelltaster Plus mit dem Sprachmodul Plus erhältlich.

(3) Im Flur sind die Zimmersignalleuchten in der Nähe der Tür angebracht. Sie dienen der Anzeige von bestimmten Informationen, wobei jede Farbe ihre eigene Bedeutung besitzt. Zusätzliche Flur-Displays informieren über ausgelöste Notrufe und zeigen Datum und Uhrzeit an. Auch sie sind für Decken- und Wandbefestigung erhältlich. Mit einem speziellen Türmodul lässt sich eine Sprachverbindung von der Zugangstür aus bis zum Dienstzimmer in einer geschlossenen Abteilung aufbauen, beispielsweise innerhalb einer Intensiv- oder Quarantänestation.

(4) Das Dienstzimmerterminal "Arztruf und Anwesenheit Plus" ist die zentrale Bedieneinheit im Dienstzimmer. Hier laufen die Informationen aus den verschiedenen Zimmern zusammen.

Alle Funktionen des Gira Rufsystems 834 Plus sind in die Gira Schalterprogramme integriert. Das bedeutet Einheit im Design für die gesamte Elektroinstallation im Gebäude. Und eine große Freiheit bei der Wahl der Farb- und Rahmenvarianten. Besonders geeignet für Bereiche mit hohen Hygieneanforderungen sind die pflegeleichten Rahmenvarianten in Reinweiß glänzend oder in Cremeweiß glänzend.

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25. Feb 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (1)
Anforderungen heute

Was viele nicht wissen: Die Gesundheitswirtschaft ist hierzulande der größte Wirtschaftszweig. Fast fünfeinhalb Millionen Menschen arbeiten derzeit in der – oder für die – Gesundheitswirtschaft, bald werden es sieben Millionen Beschäftigte sein. Der Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt liegt heute bei rund zehn Prozent, er wird in den kommenden Jahren auf 13 Prozent wachsen. Das Umsatzvolumen wird zum Ende der kommenden Dekade auf 450 Milliarden Euro steigen.

Doch die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in der öffentlichen Wahrnehmung steht (noch) vielfach im umgekehrten Verhältnis zu ihren Potenzialen und Chancen. Schon heute gehört sie zu den herausragenden Branchen mit einer außerordentlichen Bedeutung für die Weiterentwicklung der Volkswirtschaft insgesamt. Sie ist der Nährboden für internationale Spitzenleistungen – etwa in der Medizintechnik und Pharmaindustrie – und zugleich ein Innovations-, Job- und Wachstumstreiber. Die demografische Entwicklung und die alternde Gesellschaft werden die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen, innovativen Lösungen und gesellschaftlichen Konzepten weiter beschleunigen.

Gleichzeitig steht die Gesundheitswirtschaft in Deutschland vor enormen Herausforderungen. Dazu gehören steigende Anforderungen an die Barrierefreiheit, höhere Ansprüche von Nutzern an Komfort und Sicherheit sowie zunehmende Haftungsrisiken beim Bauen und Ausstatten von Arztpraxen, Einrichtungen für betreutes Wohnen, Pflegeheime und Kliniken. Gira hat sich der Aufgabe gestellt, Entscheidern in der Gesundheitswirtschaft hierzu Lösungen anzubieten.

Die intelligente Gebäudetechnik von Gira hilft dabei ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen sich wohlfühlen, sicher sind und schneller genesen. Durch Automatisierung und zentrale Steuerung unterstützt sie Patienten ebenso wie Bewohner im Alltag und entlastet damit zugleich das Pflegepersonal. All dies trägt letztlich zu einer höheren Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft bei.

In den kommenden Newsroom-Beiträgen möchten wir Produkte, Systeme und Lösungen vorstellen, die Gira für die Gesundheitswirtschaft entwickelt hat. Denn auch wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die Gesundheitswirtschaft auch in Zukunft ihre für jeden einzelnen ebenso wie die Gesellschaft insgesamt wichtige Aufgabe erfüllen kann: Lebensqualität zu schaffen.

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