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Smart Up Your Life – Smarte Sicherheitssysteme

Manchmal sind Wahrnehmung und Wirklichkeit nicht deckungsgleich. Das gilt auch für das Thema Einbruch und Einbruchschutz. Einerseits versorgen uns die Medien mit Schreckensmeldungen, dass in Deutschland alle drei Minuten in eine Wohnung oder ein Eigenheim eingebrochen wird. Andererseits verzeichnete die Kriminalstatistik 2016 erstmals wieder einen Rückgang bei Einbruchsdelikten. Die Kehrseite: Es sind immer noch über 150.000 im Jahr. Und die Zahl der Einbruchsversuche hat sogar zugenommen.

Doch das ist zugleich die gute Nachricht. Denn die Zahl der Einbruchsversuche repräsentiert eben die Zahl der gescheiterten Einbrüche. Bei über 40 Prozent ist es beim Versuch geblieben – zweifellos ein Erfolg der Einbruchsprävention. Tatsache ist, dass Kriminelle meist den Weg des geringsten Widerstands und in der Regel schnell zu Werke gehen. Die meisten unter ihnen sind zudem keine Profis, sondern Gelegenheitstäter. Wer nach 120 Sekunden keinen Erfolg hat, bricht das Vorhaben ab. Und sucht sich ein leichteres Ziel.

Um eines vorwegzunehmen: Der mechanische Einbruchschutz ist der wichtigste, weil der wirkungsvollste. Manuelle Barrieren, etwa Sicherheitsschlösser oder schlossgesicherte Fenster, bieten oft einen ausreichenden Widerstand. Doch auch technische Hilfen, wie sie das Smart Home bietet, leisten beim Schutz gute Dienste.

Wer ein Bussystem in den eigenen vier Wänden verbaut hat, das von einem leistungsfähigen Server gesteuert wird, kann eine nahezu perfekte Anwesenheitssimulation fahren. Unser Gira HomeServer beispielsweise ist in der Lage, einen ganz normalen Alltag einer Familie aufzuzeichnen und im Fall ihrer Abwesenheit wieder abzuspielen. Dann flimmert im Wohnzimmer der Fernseher, in den Zimmern gehen Lichter an und wieder aus. Abends fahren die Rollläden herunter und morgens wieder hoch.

So wird der Anschein erweckt, als sei ständig jemand im Haus – während die Bewohner tatsächlich weit weg im Urlaub sind. Das Nutzerverhalten lässt sich über einige Wochen aufzeichnen und nach dem Zufallsprinzip wieder abspielen. Langfinger, die das Gebäude selbst mehrere Tage beobachten, können keinen Unterschied zwischen An- und Abwesenheit erkennen.

Es gibt weitere nützliche Helfer wie Kameras und Fenster- oder Türsensoren, die sich zu komplexen Alarmsystemen verbinden lassen. Sie können wiederum in ein Bussystem integriert werden. Hier wissen die Bewohner immer – auch wenn sie nicht zu Hause sind –, was daheim vor sich geht. Möglich ist zudem die automatische Verbindung zu einem Sicherheitsdienst oder zur Polizei.

Auch die moderne Türkommunikation sorgt für mehr Sicherheit. Eine Videokamera zeigt an, wer vor der Tür steht – bevor diese geöffnet wird. Schlüssellose Zutrittskomponenten wie Fingerprint oder Codetastatur, wie Gira sie anbietet, lassen nur diejenigen ein, die willkommen sind.

Die Polizei weist darauf hin, dass die hier beschriebenen smarten Hilfen lediglich der Einbruchsprävention dienen, nicht dem Einbruchsschutz selbst. Das ist richtig, allerdings ist die Prävention die beste Abwehrmaßnahme, um den Einbrecher bereits vor dem Einbruchsversuch von seinem Vorhaben abzubringen. Leider lässt sich aus naheliegenden Gründen keine Zahl für derartige Präventionen ermitteln – wenn aber schon 40 Prozent der Einbruchsversuche fehlschlägt, dürfte die der gar nicht unternommen Versuche vermutlich noch darüber liegen.

Auch deshalb gibt es staatliche Förderungsmaßnahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nicht nur für den Einbau einbruchhemmender Produkte, sondern auch für Türsprechanlagen und generell für Maßnahmen zum Einbruchschutz. Wer sich hierzu im Detail beraten lassen will, sollte einen Fachmann aufsuchen – den Elektromeister vor Ort. Und sollte bei einem Neu- oder Umbau einbruchshemmende und einbruchspräventive Maßnahmen gleich mit einplanen. Denn Tatsache ist auch: Der größte Schaden bei einem Einbruch ist in der Regel nicht der materielle durch Beschädigung oder Diebstahl, sondern die psychische Beeinträchtigung der Bewohner – die verlorengegangene Geborgenheit des eigenen Heims.

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