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Architekten

Smart Home

3. Sep 2019

DAB SmartTalks
Neue Videoreihe zum Smart Building

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Und ein Film mehr als tausend Bilder. Auch deshalb beteiligt sich Gira an der neuen Videoreihe DAB SmartTalks, hinter der natürlich das renommierte Deutsche Architektenblatt steht. In den DAB SmartTalks beziehen Architekten Position zum Smart Building und seiner Bedeutung für die aktuelle und künftige Architektur. Den Anfang machte Jürgen Bartenschlag von Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin.

Inzwischen sind zwei neue Folgen dazugekommen: Magnus Nickl von Nickl & Partner Architekten, München, plädiert für eine ganzheitliche Betrachtung des Smart Homes und Andreas Moser von Cyrus Moser Architekten, Frankfurt/Main, hebt grundsätzlich die zunehmende Bedeutung des Smart Homes für die Architektur hervor.

Und das Schönste dabei: Mitmachen kann jeder Architekt und in einem DAB SmartTalks Video Rede und Antwort stehen sowie seine Kompetenz rund um Smart Building Themen präsentieren. Es genügt eine Nachricht über ein Kontaktformular auf der Website mit einer kurzen Begründung, warum man bei der exklusiven Interviewserie dabei sein möchte.

Hier geht es zu den DAB SmartTalks

16. Aug 2019

"Technikwahn" im Haus
Welt am Sonntag setzt sich mit dem Smart Home auseinander

Das Smart Home boomt, rund 50 Prozent aller Haushalte in Deutschland nutzen bereits smartehomefähige Anwendungen in den eigenen vier Wänden. Nun ist bekanntlich nicht alles Gold, was glänzt. Und man kann dem Smart Home durchaus kritisch gegenüberstehen. Was die Welt am Sonntag in ihrer Ausgabe vom 11. August 2019 auch tut. Wogegen an sich auch nichts einzuwenden ist. Allerdings sollten – und das gebietet die journalistische Sorgfaltspflicht ebenso wie die Fairness – dann alle Argumente für und wider genannt werden. Deshalb liefern wir hier einiges nach, was in dem Artikel eben nicht genannt wird.

"Technikwahn im Haus": Die Überschrift tut das, was sie soll – Aufmerksamkeit wecken. Doch schon in der ersten Zeile wird das Smart Home auf den Energieverbrauch reduziert, den es zu senken verspricht. Tatsache ist, dass Smart Home-Techniken zunächst einmal Energie benötigen, und zwar Strom. Im Endeffekt ist es durchaus möglich, dass der Stromverbrauch in einem konventionellen Wohnhaus niedriger ist als in einem smarten. Richtig ist aber auch, dass "Energie" im Gebäude nicht nur Strom, sondern ebenso Heizung und Warmwasser umfasst. Und deren Verbrauch lässt sich mit einer intelligenten Verteilung durchaus senken, und zwar signifikant.

Die Welt am Sonntag dagegen beschränkt den Blick ausschließlich auf Strom. Gegen den, auch wenn mehr davon verbraucht wird, übrigens auch nichts einzuwenden wäre – wenn er regenerativ erzeugt wird. Und genau das muss das Ziel eines jeden Smart Homes sein.

Hier sei noch nachgetragen, dass der Energieverbrauch natürlich nur ein Aspekt beim Smart Home ausmacht. Andere sind der höhere Wohnkomfort, mehr Sicherheit, die Chance, auch im Alter noch ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen, und letztlich eine Wertsteigerung der Immobilie. Die Welt am Sonntag nennt keinen davon.

Doch weiter im Text: "Wir stopfen die Häuser voll mit Technik", zitiert das Blatt Timo Leukefeld, einen Diplomingenieur, der den Entwicklungen im Bereich Smart Home inzwischen skeptisch gegenübersteht und ein Umdenken fordert: "Sonst wohnen wir bald in unbezahlbaren Wohnmaschinen." Nun ist es so, dass weder die Hersteller wie Gira noch das Elektrohandwerk Kunden dahingehend beraten, das neue oder renovierte Eigenheim mit Technik vollzustopfen. Es geht eben nicht um das, was möglich ist – sondern um das, was sinnvoll ist. Die mit Gira kooperierenden System-Integratoren und die Gira Studio Partner legen größten Wert darauf, für den Nutzer zugeschnittene Konzepte zu planen und zu realisieren. Technikwahn im Haus steht definitiv nicht auf ihrer Liste.

Dass Alternativen zu bestehenden Lösungen gefragt und willkommen sind, steht auch für uns außer Frage. Gerne schließen wir uns dem ebenfalls in der Welt zitierten Architekten Wolfram Spehr von Büro spehrarchitekten in Hamburg an, der generell von einem "falschen bauphysikalischen Denkmodell" ausgeht, bei dem die möglichst dichteste Dämmung das Ziel ist und der sogenannte U-Wert "fast schon eine religiöse Bedeutung zu haben scheint". Dieser Wärmedurchgangskoeffizient gibt bekanntlich an, wieviel Wärme durch ein Bauteil nach außen abgegeben wird. Der Haken dabei: Der U-Wert berücksichtigt nicht die Energiespeicherung in den verschiedenen Bauteilen. Er stellt eine stationäre Berechnung dar, die die Dynamik von Wetter und Klima nicht aufnehmen kann.

Chapeau! Das weist in die richtige Richtung. Es darf im Smart Home nicht um "Technologieketten" gehen, die "hohe Wartungs- und Instandsetzungskosten nach sich ziehen". Ziel ist eher ein neues bauphysikalisches Denken. Hier sind Architekten, Planer, Ingenieure gefragt. Damit es eben nicht zum Technikwahn im Haus kommt. Auch im Smart Home nicht.

26. Jul 2019

System-Integrator Dirk Beyer:
Smart Home-Lösungen für den gewerblichen Wohnungsbau

Der Geschosswohnungsbau boomt – nicht nur in den Innenstädten, sondern auch bei der Erschließung neuer Wohngebiete. Dass Smart Home-Lösungen auch für den gewerblichen Wohnungsbau attraktiv sind, ist den meisten Bauträgern und Projektentwicklern allerdings noch nicht bekannt. System-Integrator Dirk Beyer aus Neumünster, mit dem wir schon viele Projekte gemeinsam realisiert haben, kennt die Gründe dafür und macht Lösungsvorschläge.

In seinem Beitrag für das Fachmagazin elektrobörse smarthouse weist Dirk Beyer zu Recht darauf hin, dass die Vorzüge einer Smart Home-Ausstattung nicht nur für das Einfamilienhaus gelten, sondern auch für den gewerblichen Wohnungsbau. So gibt es eine Vielzahl praktischer Funktionen für mehr Wohnkomfort, mehr Sicherheit und eine höhere Energieeffizienz. Die Aufwertung von Immobilien durch eine zukunftsfähige Vernetzung gehört auch dazu.

Dass Smart Home-Technik dort aber noch ein Schattendasein fristet, hat für den System-Integrator mehrere Ursachen: das Fehlen ganzheitlicher Konzepte, der Mangel an entsprechend spezialisiertem Know-How, eine unübersichtliche Marktsituation mit einer Vielzahl an Systemen samt großer Unterschiede bei Preis, Stabilität und Marktakzeptanz sowie die komplexe Schnittstellenproblematik.

Dirk Beyer hat auf diesem Gebiet bereits Erfahrungen gesammelt und zwei Lösungsvorschläge parat. Zum einen empfiehlt er KNX, das herstelleroffene und inzwischen zum weltweiten Standard gewordene Bus-System, als Grundlage. Und zum anderen den Einsatz eines System-Integrators bei der Planung und Umsetzung entsprechender Projekte: Denn er ist "der Experte, der gewerkeübergreifend funktionierende Lösungen kennt bzw. entwirft und der als »technischer Architekt« alle losen Fäden miteinander verknüpft."

Voraussetzung erfolgreicher Projekte ist aber, dass der System-Integrator frühzeitig in die Planungen mit eingebunden wird und im Teamwork mit dem Projektentwickler die smarten Funktionen beschreiben kann. Der Projektentwickler ist deshalb so wichtig, weil er die Schnittstelle bildet zwischen dem Endkunden – also dem Käufer oder Mieter – und der smarten Technik mit ihren Möglichkeiten. Der System-Integrator wiederum kennt die Wünsche der Kunden an ein Smart Home und er ist in der Lage, technisch komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.

Letztlich resultiert aus diesen Forderungen ein Angebotskonzept. Dabei muss allen Baubeteiligten klar sein: In erster Linie werden Funktionen verkauft – nicht so sehr Technik oder Produkte – und diese Funktionen müssen präzise beschrieben werden, damit sie den Nutzer überzeugen.

Für unverzichtbar hält Dirk Beyer eine Basis-KNX-Installation, eventuell noch ohne konkrete smarte Funktionen. Hierbei fallen einerseits die Mehrkosten gegenüber einer konventionellen Installation kaum ins Gewicht, andererseits wäre damit "der Grundstein für ein echtes Smart Home gelegt." Das von ihm geforderte definierte Angebotskonzept entfaltet noch mehr Überzeugungskraft, wenn darin mehrere Ausstattungsvarianten oder Funktionspakete enthalten sind, unter denen der Kunde wählen kann. Mit diesen Maßnahmen, so Dirk Beyer, ließe sich das Smart Home auch im gewerblichen Wohnungsbau vorantreiben. Wir teilen seinen Glauben!

Hier geht es zur Online-Ausgabe des Berichts in der elektrobörse smarthouse

25. Jul 2019

Neue Landingpage "Gira Smart Home":
Fit für die Zukunft

Das Smart Home boomt, dem Elektrohandwerk eröffnen sich enorme Chancen. Das Problem dabei: Der Markt ist extrem unübersichtlich, neben Systemoptionen gibt es zahllose Insellösungen. Um zielgerichtet beraten und kompetent installieren zu können, ist ein Überblick über die verschiedenen Systeme und ihre Möglichkeiten unverzichtbar. Genau diesen liefert jetzt die neue Landingpage "Gira Smart Home".

"Gira Smart Home - fit für die Zukunft" bietet einen kompakten Systemüberblick über Lösungen und die dazugehörigen Produkte, die sich sowohl funkbasiert als auch kabelgebunden realisieren lassen. Die Systemgrundlage ist entweder das Gira eNet SMART HOME System oder das Gira KNX System. Beide eröffnen dem Elektrofachhandwerk die Chance, ganze Gebäude oder nur einzelne Wohnungen zukunftsfähig zu machen und zugleich neue Kundenpotenziale zu erschließen.

Damit gibt Gira dem Fachmann Lösungen an die Hand, die er im Neubau und im Altbau – also bei der Renovierung – einsetzen kann. Sie lassen sich individualisieren und nachträglich erweitern. Und wer bei komplexen Aufgaben doch an Grenzen stößt, kann sich von professionellen Systemintegratoren unterstützen lassen. Ein weiterer Pluspunkt: Es besteht die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren, der künftig regelmäßig zum Thema Smart Home informiert.

Hier geht es zur neuen Landingpage "Gira Smart Home - fit für die Zukunft"

24. Jul 2019

Zum Smart Home richtig beraten
Energiesparen

Der Elektromeister muss zum Thema Smart Home beraten können – und zwar kompetent. Wenn von den Vorzügen der intelligenten Haustechnik die Rede ist, fallen fast immer drei Begriffe: Komfort, Sicherheit und Energieeinsparung. Die ersten beiden sind selbstverständlich, weil selbsterklärend. Der letzte aber bedarf der Erläuterung.

Wer über "Energie" im Gebäude spricht, meint zwei unterschiedliche Dinge: Stromverbrauch und Heizen. Mehr als die Hälfte der in privaten Haushalten verbrauchten Energie wird zum Heizen verwendet. Hier steckt durchaus Einsparpotenzial: In erster Linie durch einen Austausch überalterter Heizungsanlagen und eine Umrüstung auf energieeffiziente Geräte. Damit lässt sich am meisten und schnellsten Energie einsparen – und auf längere Sicht letztlich auch Geld.

Auch die Vernetzung im Smart Home hilft dabei, Ressourcen zu schonen. So lassen sich Räume erst ab einem bestimmten Zeitpunkt wärmen, anstatt die Heizung – beispielsweise im Bad – über Nacht laufen zu lassen. Auch von unterwegs aus können Nutzer auf ihr Heizsystem zugreifen, falls sie morgens vergessen haben, die Heizkörper herunterzudrehen. Sensoren sind überdies in der Lage zu registrieren, ob die Wohnung gerade gelüftet wird, um dann automatisch die Heizung runterzufahren. Das PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft stellt dazu fest: "Mit den richtigen Systemen sollen Einsparungen von idealerweise bis zu 70 Prozent möglich sein." Gemeint ist nach wie vor das Heizen.

Doch auch der Stromverbrauch besitzt Einsparpotenzial. Hier liegt der Fokus ebenfalls auf einer bewusst nachhaltigen Aus- bzw. Umrüstung. Wer auf Solarenergie setzt, kann die Stromversorgung so programmieren, dass sie selbsttätig auf Sonnenenergie umstellt. Und im Smart Home starten Haushaltsgeräte wie die Waschmaschine erst dann, wenn sie mit Solarenergie betrieben werden.

Dass jedoch der Stromverbrauch eines Smart Homes zwingend geringer ist als der eines konventionellen Zuhauses, ist so nicht richtig. Im Gegenteil: Eine vom Bundesumweltministerium unterstützte Studie des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz zeigt, dass sich der Energieverbrauch durch Smart Home-Systeme sogar erhöht. Der Grund dafür ist der Stromverbrauch im laufenden Betrieb, und zwar durch die ununterbrochene Empfangsbereitschaft einiger Geräte, die nur so entsprechende Aktionen umsetzen können – wie die umweltfreundliche Waschmaschine. Die dadurch entstehenden Mehrkosten sind nicht unbeträchtlich, die Studie schätzt pro Jahr ein Plus von 175 kWh für die Beleuchtung, von 70 kWh für Küchengeräte, 52 kWh für Waschen und Trocknen und 35 kWh für Kleingeräte. Zusammen verursacht das beim aktuellen Strompreis Mehrkosten von knapp 100 Euro per annum.

Die durchaus kritische Studie präsentiert hierzu einen überraschend einfachen Lösungsvorschlag: Vernetzte Systeme sollten teilweise oder ganzheitlich abgeschaltet werden können. Technisch ist das leicht zu realisieren, der Elektromeister muss hierzu aber die individuellen Präferenzen der Bewohner kennen, um energieeffiziente Lösungen planen zu können.

Trotzdem fragt sich das PT-Magazin: "Sollte der Umwelt zuliebe also lieber auf ein Smart Home verzichtet werden?" Die Antwort darauf ist eindeutig: nein, sollte man nicht. Richtig ist, dass Vernetzung allein noch keinen Klimaschutz bedeutet. Richtig ist aber auch, dass Vernetzung Energieeinsparpotenzial vor allem beim Heizen besitzt – während beim Strom auch andere Komponenten mit berücksichtigt werden müssen, etwa die Eigenversorgung mit selbstproduziertem Strom, Stichwort Photovoltaik. Um hier effizient zu sein, braucht es aber vernetzte Systeme aus dem Smart Home.

Hier geht es zur Studie des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz

17. Jun 2019

Smartes Wohnen auf kleinstem Raum
Gira als Ausstatter auf der Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour

Aktuell gibt es mehrere wegweisende Trends und Entwicklungen im Bereich Bauen und Wohnen. Die Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour vereint drei davon zu einem Live-Erlebnis für Bauherren und Modernisierer: Tiny Houses, Smart Home und Nachhaltigkeit. Gira ist auf der Tour als exklusiver Ausstatter mit dabei und präsentiert gemeinsam mit anderen führenden Marken intelligente Gebäudetechnik und andere innovative Lösungen rund ums Haus.

Initiator der Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour ist Schwäbisch Hall. Deutschlands größte Bausparkasse greift mit der Veranstaltungsreihe wegweisende Entwicklungen auf und gibt Baufamilien Orientierung im Smart Home-Markt. Namensgebend für die Tour ist "Wohnglück", Europas größtes Magazin für Bauen und Wohnen.

Im Fokus der Deutschland-Tournee steht das Wohnglück-SMARTHAUS. Das Tiny House besteht aus ökologisch abbaubaren Materialien und ist mit intelligent vernetzter Markentechnik ausgestattet. Es zeigt Bauherren und Modernisierern, wie sich smarter Komfort, hohe Wohnqualität und Leben auf kleinstem Raum vereinen lassen: live zum Anfassen und Ausprobieren. Präsentiert wird in 18 ausgewählten Städten jeweils an zwei bis drei Aktionstagen bei den Volks-, Raiffeisen- und Genossenschaftlichen Banken vor Ort. Die Veranstaltungsreihe ist bereits im Mai in Schwäbisch Hall gestartet und tourt bis Ende Oktober 2019 durch die gesamte Bundesrepublik.

Smartes Wohnen auf kleinstem Raum

Die bauliche Basis für das Wohnglück-SMARTHAUS lieferten Simon Becker und Andreas Rauch mit ihrem Cabin Konzept. 2016 gründeten die beiden Architekten ihr Start-up Cabin Spacey in Berlin. Ihr Ziel: mobile und unabhängige Wohnlösungen im urbanen Raum für eine neue Generation zu schaffen. Für optimal genutzten Wohnraum und einen bewusst minimalistischen Lebensstil. Mit ihrem Ansatz kamen sie in die Top 3 der Smart Urban Pioneer Competition.

Die Cabin ist ein funktional gestalteter Holzsystembau aus nachhaltigen Materialien, der die eigene Energie erzeugt und das Leben darin mit smarter Technik unterstützt. Das mobile Tiny House vereint auf einer Grundfläche von 2,7 x 10 m Wohn- und Schlafbereich, Badezimmer und Küche. Es ist vom Dachflächenfenster über den Durchlauferhitzer bis hin zum Licht- und Soundsystem mit smarten Produkten und der zugehörigen Steuerungstechnik ausgestattet. Die integrierten Lösungen sind miteinander vernetzt, lassen sich zentral steuern und zeigen, wie smarte Technik mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz im eigenen Zuhause möglich macht.

Gira als Ausstattungspartner

Ins Wohnglück-SMARTHAUS sind auch zahlreiche Gira Produkte integriert. Als exklusiver Ausstattungspartner liefert Gira entscheidende Komponenten. So wird die Cabin mit einem KNX System unter Einbindung von Gira X1 und S1 smart vernetzt. Außerdem kommen das neue Gira Sicherheitssystem Alarm Connect, die Türsprechanlage Gira System 106 und das Schalterprogramm Gira E2 zum Einsatz. Neben intelligenter Gebäudetechnik werden auch von anderen Herstellern smarte Lösungen präsentiert.

Beratung vor Ort

An den Tour-Standorten haben Besucher nicht nur die Möglichkeit, das Wohnglück-SMARTHAUS zu besichtigen, sie können sich auch fachlich beraten lassen. Gira Aktiv Partner aus der Region sowie Ansprechpartner der Schwäbisch Hall und der anderen Partnermarken sind ebenfalls vor Ort.

Mehr Informationen zum Wohnglück-SMARTHAUS und Tourdaten

25. Mär 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (7)
Intelligente Vernetzung per Funk

Die Alternative zu einem kabelgebundenen Bus-System besteht in der Gebäudesteuerung per Funk. Sie eignet sich vor allem für Arztpraxen oder in Einrichtungen des betreuten Wohnens.

Mit eNet hat eine Allianz führender Anbieter der Gebäudesystemtechnik – zu der selbstverständlich auch Gira gehört –, bereits einen herstellerübergreifenden Branchenstandard entwickelt. Mit eNet SMART HOME steht inzwischen eine Ausbaustufe dieses Funk-Systems zur Verfügung. Sie bietet die Möglichkeit, Gebäudetechnik nun auch von unterwegs per Smartphone zu steuern und zu überwachen.

Die eNet SMART HOME App erlaubt zahlreiche Anwendungen, die das Wohnen leichter und sicherer machen: So lassen sich Beschattung, Beleuchtung und die Temperatur bei Abwesenheit automatisch steuern, die Wohlfühltemperatur auch daheim einstellen, ohne alle Heizungsregler einzeln bedienen zu müssen, und die Jalousien per Fingertipp steuern. Außerdem kann die Türkommunikation von innen bedient und das Licht vom Bett aus geregelt werden.

Das Herzstück des eNet SMART HOME Systems ist der Gira eNet Server. Mit ihm lässt sich das gesamte System programmieren, visualisieren, steuern und bei Bedarf auch dokumentieren. Als leistungsstarke Steuerzentrale ermöglicht der Server die Konfiguration von verschiedenen Lichtszenen, Zeitschaltvorgängen und Wenn-Dann-Regeln.

Natürlich kann eNet SMART HOME auch im Neubau eingesetzt werden – das Funk-System empfiehlt sich immer dann, wenn der Verkabelungsaufwand gering gehalten werden soll und die exakten Funktionen zum Zeitpunkt der Planung noch nicht bestimmt werden können. Sein ganzes Leistungsspektrum aber spielt eNet SMART HOME in der Renovierung und Modernisierung aus, weil mit ihm keine Wände aufgerissen und Kabel neu verlegt werden müssen. Besonders einfach ist die Umrüstung auf das Funk-Bussystem, weil die Funk-Bedienaufsätze von Gira leicht zu montieren sind und so eine konventionelle Elektroinstallation schnell funktauglich machen.

Neben der Steuerung per Smartphone lässt sich eNet SMART HOME auch mit verschiedenen Bediengeräten von Gira kontrollieren und regeln. Zur Auswahl stehen nachrüstbare Wandsender, Handsender und Bedienaufsätze. Über einen speziellen Gira eNet SMART HOME Client kann sogar der Gira G1 als Bedienzentrale für das Funksystem genutzt werden.

Mehr zu eNet SMART HOME

21. Feb 2019

Gira Home Assistent
Neuer Kundenberater für das Handwerk

Die Bauwirtschaft boomt, das Handwerk kann sich vor Aufträgen kaum retten, die Schwarzarbeit auf dem Bau ist weitgehend ausgetrocknet. Das ist die eine, die positive Seite der momentanen Situation. Die andere Seite ist weniger schön, zumindest für das Elektrohandwerk: Smart Home-Installationen, die nicht bloß auf Gimmicks setzen, sondern durchgängige Systemlösungen realisieren, erfordern eine hohe Beratungsleistung durch den Fachmann. Zumal viele Bauherren und Renovierer sich bereits aus dem Internet erste Informationen gezogen haben – die in den meisten Fällen aber unvollständig, wenn nicht gar fehlerhaft sind.

Das Problem für das Fachhandwerk: Häufig wird erst nach mehreren Terminen klar, welche Lösungen Kunden wollen und welche tatsächlich sinnvoll sind. Und ob daraus am Ende ein lukrativer Auftrag entsteht, ist oft und lange ungewiss. Für den Elektromeister gilt es derzeit also, die richtigen Aufträge anzunehmen, um aus bestehenden Kapazitäten das Beste zu machen.

Um in dieser verzwickten Situation das Handwerk zu entlasten, haben wir den Gira Home Assistenten entwickelt. Als führender Anbieter von Gebäudesystemtechnik unterstützen wir das Elektro-Fachhandwerk in zwei wesentlichen Punkten: Zum lassen sich mit dem Gira Home Assistenten Endkunden-Anfragen vorqualifizieren. Zum anderen können diese mit allen relevanten Informationen an das Fachhandwerk weitergereicht werden. Auf dieser Grundlage kann der Elektromeister dann entscheiden, ob er das jeweilige Projekt annehmen und weiter verfolgen möchte. Das spart ihm einerseits Zeit und sichert andererseits den Zugang zu attraktiven neuen Aufträgen.

Torben Bayer, Leiter Marketing und Markenentwicklung bei Gira: "Wir setzen also genau beim problematischsten Punkt mit unserem digitalen Kundenberater an, der fast so arbeitet wie ein zusätzlicher Kollege im Betrieb." Der digitale Kollege ersetzt gewissermaßen den echten – der aufgrund des derzeitigen Arbeitskräftemangels ohnehin nur sehr schwer zu finden wäre.

Der Gira Home Assistent ist ein Online-Konfigurator, mit dem Bauherren und Renovierer ihre Bauprojekte vorplanen können. Neubau oder Sanierung, Haus oder Wohnung, einzelne Räume oder ein ganzes Objekt – der Gira Home Assistent leitet den Endkunden Schritt für Schritt zur der für ihn passenden Lösung. Mit ihm legt er Räume an, definiert anhand der Steuerungsgeräte, ob für ihn eine konventionelle Elektroinstallation oder eher ein Smart Home sinnvoll ist, und legt sein Wunschdesign für Schalter und Steckdosen fest.

Der Gira Home Assistent schlägt anschließend verschiedene Ausstattungspakete vor – mit einer ersten Preisindikation für die Produkte von Gira. Zusätzlich liefert er Details und weitere Anregungen zu den einzelnen Geräten. Der Endkunde wählt am Ende ein Paket aus und kann diese Daten an seinen angestammten Handwerker weiterreichen oder an andere Elektrofachbetriebe aus einer Vorschlagsliste. Eine Stückliste der Geräte kann aber nur der Fachbetrieb einsehen, der zudem selbst entscheidet, ob er den Kontakt übernehmen möchte. In jedem Fall erhält er über den Gira Home Assistenten umfassende Projektdaten, für die er sonst schon zumindest einen Termin hätte investieren müssen.

15. Feb 2019

Wohnen in seiner schönsten Form
Die Gira Wohnungsstation Video AP 7

An der Haustür haben wir ja schon gezeigt, dass Türkommunikation höchste Designansprüche erfüllen kann. Und was wir draußen mit unserem Gira System 106 können, das können wir selbstverständlich auch drinnen: mit der leistungsstarken und optisch ansprechenden Gira Wohnungsstation Video AP 7. Im Smart Home verbindet sie Wohnkomfort mit Sicherheit in einer vollkommen neuen Dimension. Das puristisches Design gibt es in zwei Farbvarianten mit jeweils passender Glasoberfläche: Reinweiß glänzend mit weißem Glas sowie Schwarz matt mit schwarzem Glas. Beide Varianten lassen sich stimmig in jede Wohn- oder Bürosituation integrieren. Die Maße betragen 123 mm x 181 mm x 21 mm.

Optischer Blickfang ist das 7 Zoll (= 17,78 cm) große Touchdisplay mit seiner homogenen Glasfront. Das nicht nur hochwertig ist, sondern mit seinem hochauflösenden TFT-Monitor auch ein großes Sichtfeld mit hervorragender Bildqualität bietet – selbst bei seitlichem Betrachtungswinkel und sowohl für kleine als auch große Nutzer. Sobald es an der Tür klingelt, schaltet sich das Display automatisch ein. Alternativ kann es von Hand über "Hotkeys" aktiviert oder deaktiviert werden.

Im Display lässt sich die Gira Wohnungsstation Video AP 7 über ein intuitiv gestaltetes Menü komfortabel bedienen und einstellen. Favorisierte Funktionen können vom Nutzer selbst im Startbildschirm definiert werden. Zudem stehen unter dem Bildschirm "Direktwahltasten" zur Verfügung, die es erlauben, auch ohne eingeschaltetes Display beispielsweise Licht zu schalten oder die Tür zu öffnen.

Eine der vielen technischen Neuerungen überzeugt besonders: die taktile Rückmeldung der Volltouch-Bedienung durch Vibration – ähnlich wie bei heutigen Smartphones. Diese Funktion unterstützt vor allem Menschen mit eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen. Und noch ein Vorteil: Die Gira Wohnungsstation Video AP 7 wird allein durch den Gira TKS 2-Draht-Bus mit Strom versorgt. Damit eignet es sich nicht nur für den Neubau, sondern gerade auch für den Umbau oder die Nachrüstung. In einem Mehrfamilienhaus können bis zu 28 Gira Wohnungsstationen Video AP 7 aus dem TKS-Bus versorgt werden, ohne dass dafür eine zusätzliche Spannungsversorgung an jeder Wohnungsstation erforderlich ist.

Die Gira Wohnungsstation Video AP 7 kann per Aufputzinstallation an der Wand montiert oder mit einem Standfuß auf dem Mobiliar platziert werden, etwa beim Empfang in Praxen oder auf dem Schreibtisch in Büros. An der Wand beträgt die Aufbauhöhe lediglich 24 mm. Die Inbetriebnahme erfolgt über die bekannte "Push-Button-Inbetriebnahme" oder schnell, intuitiv und komfortabel über den Gira Projekt Assistenten (GPA). Der voraussichtliche Liefertermin der Gira Wohnungsstation Video AP 7 ist im Mai 2019.

Mehr zur Gira Wohnungsstation Video AP 7

13. Feb 2019

Gemeinsame Lösungen für die vernetzte Gebäudetechnik
Gira und Schüco starten Kooperation

Die moderne Gebäudetechnik ist leistungsstark, aber auch anspruchsvoll und nicht selten komplex. Für die Hersteller von Produkten zum Smart Home bedeutet dies, das Rad nicht immer einzeln neu zu erfinden. Sondern miteinander zu kooperieren und gemeinsam die besten Lösungen für das Elektrohandwerk und den Architekten zu entwickeln. In der Vergangenheit ist Gira bereits einige Kooperationen eingegangen, beispielsweise mit eNet SMART HOME oder Connected Comfort. Nun kommt eine weitere, ganz herausragende dazu. Und zwar – darauf sind wir mächtig stolz – mit Schüco.

Als weltweit führendes Unternehmen steht Schüco für ganzheitliche Systemlösungen bei Glasfassaden, Türen, Fenstern und beim Sonnenschutz. Außerdem für das innovative TipTronic Beschlagsystem sowie Zutritts- und Türmanagementsysteme. Gira und Schüco wollen mit ihrer Zusammenarbeit im Markt die Kräfte für die vernetzte Gebäudetechnik bündeln und Synergien in der Marktbearbeitung schaffen. "Gemeinsam stehen wir für das ganzheitlich integrierte Smart Building", so lautet unser gemeinsamer Anspruch.

Beide Unternehmen wenden sich im Rahmen der Kooperation in erster Linie an Architekten und Entscheider – sowohl bei Projektentwicklungen im Objektbereich als auch im gehobenen, individuellen Wohnungsbau. Gemeinsam wollen wir ganzheitlich vernetzte Projekte fördern, wobei Architekten dafür Planungshilfen erhalten werden. Die technische Basis für die Integration der jeweiligen Systeme ist der weltweit führende Standard KNX.

Mehr zur Kooperation von Gira und Schüco

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