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Architekten

Sensotec

20. Jul 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (22)
Kliniken

Zeit ist knapp und entsprechend teuer. Das gilt für Kliniken und Krankenhäuser mehr denn je. Dort kann intelligente Gebäudetechnik aber das Personal entlasten und unterstützen – und zwar auf vielfältige Weise. Denn viele Funktionen im Raum kann der Patient selbst vom Bett aus steuern. Andere wiederum kann die Pflegekraft zentral im Dienstzimmerterminal auslösen – ohne eigens das Patientenzimmer aufsuchen zu müssen. Licht, Jalousien und Heizung lassen sich zudem automatisch steuern. Voraussetzung dafür sind Systemlösungen, wie sie die Gira System-Integratoren realisieren. Grundlage ist zumeist das herstelleroffene KNX System. Mit ihm verbinden sich alle Funktionen der Gebäudetechnik zu einem Gesamtsystem – bei Gira sogar in einem durchgängigen Design.

Für eine optimale medizinische Versorgung sollten die benötigten medizinischen Geräte möglichst nah am Bett angeschlossen sein. Selbstverständlich sind die Schalterprogramme von Gira mit den gängigen Bettenversorgungseinheiten kompatibel, so dass alle benötigten Funktionen darin integriert werden können. Zumal ein Schalter sehr viel mehr kann, als nur Licht ein- und auszuschalten. Über das Gira System 55 lassen sich mehr als 300 Funktionen der modernen Elektroinstallation in die Abdeckrahmen der Schalterprogramme von Gira installieren. Die Gira Tastsensoren steuern sogar Komponenten des KNX Systems.

Mit intelligenter Gebäudetechnik lässt sich vieles zentral bedienen und regeln. Ein Beispiel: Zum Sortiment des Gira Rufsystems 834 Plus gehört das Zimmerterminal, die zentrale Bedieneinheit für das Patientenzimmer. Über dieses Terminal mit seinen großflächigen Tasten kann der Patient, dem es in seinem Zimmer zu warm ist, einen Ruf auslösen, der an das IP-DECT-Telefon weitergeleitet wird. Per Wandbediengerät Gira Control 9 Client 2 können dann die Fenster geöffnet und die Heizung heruntergeregelt werden – und zwar von der Pflegekraft, die dazu das Dienstzimmer nicht verlassen muss.

Damit Patienten, Pflegekräfte, Ärzte und auch Besucher in Kliniken den Überblick behalten, bietet Gira für Krankenhausflure Orientierungshilfen an. Die Gira LED-Orientierungsleuchten mit Piktogramm beispielsweise zeigen zuverlässig den Weg. Sie sind für die Gira Schalterprogramme Standard 55, Event, Esprit und E2 erhältlich. Daran einstellen lassen sich die Lichtfarben Weiß, Blau, Rot, Grün oder Orange. Auch die Helligkeit lässt sich regulieren und so den individuellen Bedürfnissen anpassen.

Die Zimmersignalleuchte aus dem Gira Rufsystem 834 bzw. Gira Rufsystem 834 Plus zeigt im Flur an, ob im Patientenzimmer Hilfe benötigt wird oder ob sich eine Schwester respektive ein Arzt im Raum aufhalten. Die Signalleuchte passt in die Rahmen der Gira Schalterprogramme. Das Gira Flur-Display informiert über ausgelöste Notrufe und zeigt zudem Datum sowie Uhrzeit an.

Hygiene wird im Krankenhaus großgeschrieben. Aber konventionelle Schalter werden hier von vielen Menschen betätigt, was dem hygienischen Schutz eher abträglich ist. Mit dem Gira Sensotec dagegen lassen sich das Licht berührungslos einschalten und sogar Türen öffnen – mit einer Handbewegung in der unmittelbaren Nähe des Geräts. Die Übertragung von Keimen wird dadurch zuverlässig unterbunden.

18. Apr 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (13)
Gira Sensotec LED

Noch komfortabler als der Gira Sensotec ist der Gira Sensotec LED. Er besitzt alle Eigenschaften des Hochfrequenzsensors Gira Sensotec, hat aber zwei weitere Vorteile: Für die Funktion des automatisch eingeschalteten Orientierungslichts nutzt er eine integrierte LED-Leuchte. Und er vereint die Funktionen eines Bewegungsmelders, einer LED-Orientierungsleuchte und eines berührungslosen Schalters in einem Gerät.

Der Gira Sensotec LED arbeitet ebenfalls mit Sensortechnik auf Basis des Dopplereffekts: Bei erkannter Bewegung erhellt die integrierte LED-Leuchte die Umgebung dezent und sorgt so für Orientierung im Raum. Um eine ungewünschte Blendwirkung zu vermeiden, lässt sich die Beleuchtungsstärke auf den gewünschten Helligkeitswert einstellen. Ist mehr Licht notwendig, kann der Nutzer – wie beim Gira Sensotec – die volle Raumbeleuchtung berührungslos mit einer Bewegung einschalten.

Der Gira Sensotec und der Gira Sensotec LED eignen sich überall dort, wo automatisches Licht zur Orientierung erforderlich oder wünschenswert ist. Dabei überzeugen beide Geräte auch optisch: Sie tragen kaum auf – beim Rahmenprogramm E2 beispielsweise weniger als 2 mm – und wirken in ihrem flachen Design auf der Wand überaus elegant und gleichzeitig unauffällig. Beide passen in die Rahmen aus dem Gira System 55 und – mit Adapterrahmen – in den Gira Flächenschalter. Fünf Farbvarianten eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Beide Geräte haben die Hochfrequenztechnik erstmals in die Gira Schalterwelt integriert.

Mehr zum Gira Sensotec LED

15. Apr 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (12)
Gira Sensotec

Auch der Gira Sensotec sorgt automatisch für mehr Sicherheit im Dunkeln: Er schaltet das Raumlicht gedimmt ein, sobald er eine Bewegung in einem vordefinierten Fernbereich erkennt. Das funktioniert nach dem Prinzip des Dopplereffekts: Der Hochfrequenzsensor sendet elektromagnetische Wellen mit einer Frequenz von 5,8 GHz aus. Trifft das Signal auf einen unbeweglichen Körper – etwa ein Möbelstück –, wird es mit derselben Frequenz reflektiert. Bewegt sich dagegen ein Mensch im Raum auf den Sensor zu (oder von ihm weg), erhöht beziehungsweise verringert sich die Frequenz des reflektierten Signals. Diese Veränderung registriert der Gira Sensotec als Bewegung und schaltet daraufhin das gedimmte Raumlicht ein.

Dieser Dopplereffekt hat gegenüber einer passiven Infraroterfassung einen entscheidenden Vorteil: Ab ca. 28°C kann ein herkömmlicher pyroelektrischer Sensor eine Person kaum mehr von ihrer Umgebung unterscheiden – Bewegungen werden dann nicht mehr sicher erkannt.

Montiert wird der Gira Sensotec wie ein normaler Schalter in einer Höhe von ca. 1,10 m. Die optimale Erkennung ist dann sichergestellt, wenn sich der Körper direkt auf das Gerät zu bewegt – der Installationsort für das Gerät sollte also auf die Bewegungsrichtungen im Raum abgestimmt werden.

Die Erkennung funktioniert auch durch Wände hindurch – wie Glas, Stein, Gipskarton und Holz. So können beispielsweise in Toilettenanlagen in Pflegeeinrichtungen sämtliche Kabinen mit nur wenigen Geräten abgedeckt werden. Metallische Flächen und Wände aus Beton oder massivem Mauerwerk dagegen dämpfen beziehungsweise reflektieren die Signale. Durch sie hindurch ist eine Erkennung nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Im freien Feld deckt die Reichweite des Gira Sensotec eine Fläche von etwa 4 x 6 m ab. Die Empfindlichkeit des Sensors lässt sich aber genauer einstellen – die Erfassung kann auch in geringerer Distanz erfolgen. Auf Grund der präzisen Justierbarkeit kann der Sensor so eingerichtet werden, dass er eine unerwünschte Erfassung in benachbarten Räumen vermeidet.

Im Fernbereich vermeidet das gedimmte Licht unerwünschte Blendung. Im Nahbereich wird die volle Raumbeleuchtung eingeschaltet, wenn sich der Nutzer dem Gira Sensotec auf ca. 5 cm nähert. Dazu reicht eine Handbewegung vollkommen aus. Lichtschalten wird dadurch besonders einfach und komfortabel – vor allem für Menschen mit taktilen Einschränkungen.

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