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Neubau

30. Nov 2018

Industrieästhetik 4.0
(Rück-)Blick in unser neues Produktionszentrum

Inzwischen läuft der Umzug, füllen sich die Läger, zieht Leben ein in unser neues Produktions-, Entwicklungs- und Logistikzentrum am Standort in Radevormwald. Bald wird hier das Herz von Gira schlagen.

Die Eröffnungsfeierlichkeiten mit allen Mitarbeitern sind jetzt auch schon ein paar Tage her und verblassen allmählich zu einer schönen Erinnerung. Doch gleichzeitig markieren sie den Mittelpunkt im Leben dieses Gebäudes: genau zwischen der Fertigstellung und dem Beginn des Betriebs.

Das war ein fast magischer Moment. Die Zeit schien für einen Augenblick stillzustehen. Der Stress der Baufertigstellung wich der Stille – bevor dann die Hektik des Umzugs und des Probebetriebs einsetzte.

Wir haben diesen Moment genutzt und sind an jenem Tag noch einmal durchs Gebäude flaniert, gemeinsam mit dem Architekten und seinem Team sowie den Gira Bau- und Projektleitern. Was wir dabei gesehen haben? Ästhetik pur. Die Ästhetik eines Industriegebäudes, das noch ganz leer ist. Industrieästhetik. Oder besser: Industrieästhetik 4.0.

Wir wissen, dass niemand nach uns das Produktions-, Entwicklungs- und Logistikzentrum in dieser Stille und Schönheit je wieder so wird erleben können. Denn das Herz von Gira ist laut, rege und betriebsam. Es hat hier schon zu schlagen begonnen.

Wir freuen uns, dass wir diesen Moment "dazwischen" erleben durften.

 

7. Jun 2018

Bundesregierung plant 1,5 Mio. neue Wohnungen und Eigenheime
Schub für die intelligente Gebäudetechnik?

Mit der Bildung der GroKo hat es ja ein bisschen gedauert – aber jetzt will die Regierung Worten dann doch Taten folgen lassen. Was im Koalitionsvertrag noch als Absichtserklärung formuliert war, sagt die Kanzlerin nun verbindlich zu: Die Bundesregierung wird auf den eklatanten Mangel an bezahlbarem Wohnraum mit einer Wohnraumoffensive reagieren. Angela Merkel kündigte an, dass innerhalb der nächsten vier Jahre 1,5 Mio. neue Wohnungen und Eigenheime entstehen sollen. Dafür will die Regierung Mittel in Höhe von mehr als 6 Milliarden Euro bereitstellen.

Besonders der soziale Wohnungsbau wird davon profitieren: Die Länder erhalten dafür vom Bund 2 Milliarden Euro – zusätzlich zu den Anstrengungen, die sie ohnehin in diesem Sektor unternehmen. Aber auch "normaler" bezahlbarer Wohnraum soll gefördert werden, vor allem in den Ballungsgebieten. Familien, so die Kanzlerin, sollen sich nicht zwischen Wohneigentum oder Kindern entscheiden müssen. Sie bringt dabei das – nicht unproblematische – Baukindergeld ins Spiel (Newsroom-Beitrag vom 18. April) und nennt außerdem verbilligtes Bauland für Kommunen sowie ein vereinfachtes Baurecht.

Für alle, die Wohneigentum erwerben wollen oder bezahlbaren Wohnraum suchen, sind das gute, sehr gute Nachrichten. Für alle am Bau Beteiligten – und dazu gehört selbstverständlich auch Gira – ebenso. Zumal sich hier die Chance eröffnet, modern und zukunftsfähig zu bauen und damit die angestrebte Energiewende zu unterstützen. Tatsache ist, dass nach wie vor etwa 40% des Energieverbrauchs auf Gebäude entfallen. Wer die Ziele der Energiewende erreichen will, muss diesen Ausstoß senken, und zwar möglichst schnell. Dazu steht eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung, von der effizienten Dämmung bis zur modernen Heiztechnik. Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang, dass auch die intelligente Verteilung der Wärme (oder Kälte) einen erheblichen Beitrag zur Energieeffizienz eines Gebäudes leistet. Denn so wird Energie nur dann und dort eingesetzt, wann und wo sie tatsächlich benötigt wird.

Intelligente Gebäudetechnik ermöglicht dieses Zusammenspiel verschiedener Komponenten, teilweise sogar in Form gewerkeübergreifender Lösungen. Grundlage dessen sind Bussysteme – seien es kabelgebundene wie KNX oder funkbasierte wie eNet SMART HOME. Beide bieten bewährte und bezahlbare Systemlösungen, die individuell auf Anforderungen für Eigentums- oder Mietwohnungen zugeschnitten werden können. Dann werden nur die gewünschten Systemkomponenten installiert, was wiederum die Kosten senkt. Beide Lösungen leisten einen Beitrag zur Energetik im Gebäude – und garantieren den Bewohnern zudem einen hohen Wohnkomfort und mehr Sicherheit.

Die Bundesregierung hat die Chance, mit der Wohnraumoffensive auch für einen Schub der intelligenten Gebäudetechnik zu sorgen. Bezahlbarer Wohnraum für viele Menschen ist tatsächlich eines der brennenden Themen unserer Zeit. Energetisch sinnvoll gestalteter Wohnraum mit geringem Energieverbrauch und entsprechend niedrigen Heizkosten ist aber ebenso wichtig. Denn nach wie vor gilt der Satz: Wer heute einen Neubau ohne moderne Gebäudetechnik plant, errichtet im Grunde einen Altbau. Und das ist teuer – im Betrieb und bei der Miete.

Hier informiert Kanzlerin Merkel über die Wohnraumoffensive der Bundesregierung

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