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Architekten

KNX

10. Dez 2019

Weihnachten intelligent steuern
Smart Home-Technik macht's möglich

Am Weihnachtsbaume, die Lichter brennen – was in keinem akustischen Weihnachtsrepertoire fehlen darf, treibt der Feuerwehr so mache Schweißperle auf die Stirn. Denn was eigentlich festlich, lieb und mild glänzen soll, hat schon so manches Heim in einen Haufen Asche verwandelt, der im Dunkeln nur noch glimmt. Zur Weihnachtszeit brennt's deutlich öfter als sonst – die Feuerwehr kann ein Lied davon singen.

Doch es geht auch anders und vor allem sicherer. Elektrische Kerzen mögen weniger stimmungsvoll sein, doch sie neigen nicht dazu, die weihnachtliche Wohnstatt abzufackeln. Zumal es heute ja nicht mehr nur die Einheitsbeleuchtung gibt, sondern LED-Lichterketten in jeder Dimension und Geschmacksrichtung. Die zudem den Vorteil haben, deutlich weniger Strom zu fressen als einst Omas erstes Leuchtendisaster. Und auch sicherer sind. Denn hochwertige LEDs werden weder zu heiß noch brennen sie durch – für den Weihnachtsbaum schlicht optimal.

Wer der glückliche Besitzer eines Smart Homes mit einem KNX-System ist, kann sich eine Weihnachtsbeleuchtung programmieren lassen, die sich alle Jahre wieder aktivieren lässt. Der Gira HomeServer steuert diese Beleuchtung zeitabhängig oder in Abstimmung mit einem Dämmerungssensor. Soll die Leucht-Deko im Garten installiert werden, sind die Gira Energiesäulen genau das richtige Produkt dafür. Und nachts schaltet sie sich automatisch ab – da sieht sie ohnehin niemand mehr. Natürlich sind auch Steuerungen per Funk möglich, Gira bietet hierzu das System eNet SMART HOME an.

Entscheidend bei allen Smart Home-Techniken ist ein Plus an Komfort und Sicherheit. Damit zu Weihnachten der Baum leuchtet und nicht die Bude brennt. Und falls je doch, sind Rauchwarnmelder Lebensretter. Selbstverständlich bieten wir Rauchwarnmelder an, und zwar mit dem Q-Label, dem Qualitätszeichen für hochwertige Produkte. Als Einzellösungen, aber auch vernetzt und eingebunden in das Gira KNX-System.

Und wer Weihnachten gar nicht Zuhause ist, sondern lieber durch den Tiefschnee kurvt? Kann sich auf das neue Gira Sicherheitssystem Alarm Connect verlassen. Es schützt das eigene Heim zuverlässig und umfassend vor (fast) jeder Bedrohung von außen. Wer noch sicherer gehen will, kann über den Gira HomeServer eine Anwesenheitssimulation laufen lassen. Das schreckt zumindest Einbrecher ab. Und die Lichter am Baum? Die sind ausgeschaltet, denn Strom brauchen bei Abwesenheit nur noch der Kühlschrank und die Tiefkühltruhe. Smart Home-Technik macht's möglich.

Hier gibt es mehr Informationen zum Gira Sicherheitssystem Alarm Connect

26. Jul 2019

System-Integrator Dirk Beyer:
Smart Home-Lösungen für den gewerblichen Wohnungsbau

Der Geschosswohnungsbau boomt – nicht nur in den Innenstädten, sondern auch bei der Erschließung neuer Wohngebiete. Dass Smart Home-Lösungen auch für den gewerblichen Wohnungsbau attraktiv sind, ist den meisten Bauträgern und Projektentwicklern allerdings noch nicht bekannt. System-Integrator Dirk Beyer aus Neumünster, mit dem wir schon viele Projekte gemeinsam realisiert haben, kennt die Gründe dafür und macht Lösungsvorschläge.

In seinem Beitrag für das Fachmagazin elektrobörse smarthouse weist Dirk Beyer zu Recht darauf hin, dass die Vorzüge einer Smart Home-Ausstattung nicht nur für das Einfamilienhaus gelten, sondern auch für den gewerblichen Wohnungsbau. So gibt es eine Vielzahl praktischer Funktionen für mehr Wohnkomfort, mehr Sicherheit und eine höhere Energieeffizienz. Die Aufwertung von Immobilien durch eine zukunftsfähige Vernetzung gehört auch dazu.

Dass Smart Home-Technik dort aber noch ein Schattendasein fristet, hat für den System-Integrator mehrere Ursachen: das Fehlen ganzheitlicher Konzepte, der Mangel an entsprechend spezialisiertem Know-How, eine unübersichtliche Marktsituation mit einer Vielzahl an Systemen samt großer Unterschiede bei Preis, Stabilität und Marktakzeptanz sowie die komplexe Schnittstellenproblematik.

Dirk Beyer hat auf diesem Gebiet bereits Erfahrungen gesammelt und zwei Lösungsvorschläge parat. Zum einen empfiehlt er KNX, das herstelleroffene und inzwischen zum weltweiten Standard gewordene Bus-System, als Grundlage. Und zum anderen den Einsatz eines System-Integrators bei der Planung und Umsetzung entsprechender Projekte: Denn er ist "der Experte, der gewerkeübergreifend funktionierende Lösungen kennt bzw. entwirft und der als »technischer Architekt« alle losen Fäden miteinander verknüpft."

Voraussetzung erfolgreicher Projekte ist aber, dass der System-Integrator frühzeitig in die Planungen mit eingebunden wird und im Teamwork mit dem Projektentwickler die smarten Funktionen beschreiben kann. Der Projektentwickler ist deshalb so wichtig, weil er die Schnittstelle bildet zwischen dem Endkunden – also dem Käufer oder Mieter – und der smarten Technik mit ihren Möglichkeiten. Der System-Integrator wiederum kennt die Wünsche der Kunden an ein Smart Home und er ist in der Lage, technisch komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.

Letztlich resultiert aus diesen Forderungen ein Angebotskonzept. Dabei muss allen Baubeteiligten klar sein: In erster Linie werden Funktionen verkauft – nicht so sehr Technik oder Produkte – und diese Funktionen müssen präzise beschrieben werden, damit sie den Nutzer überzeugen.

Für unverzichtbar hält Dirk Beyer eine Basis-KNX-Installation, eventuell noch ohne konkrete smarte Funktionen. Hierbei fallen einerseits die Mehrkosten gegenüber einer konventionellen Installation kaum ins Gewicht, andererseits wäre damit "der Grundstein für ein echtes Smart Home gelegt." Das von ihm geforderte definierte Angebotskonzept entfaltet noch mehr Überzeugungskraft, wenn darin mehrere Ausstattungsvarianten oder Funktionspakete enthalten sind, unter denen der Kunde wählen kann. Mit diesen Maßnahmen, so Dirk Beyer, ließe sich das Smart Home auch im gewerblichen Wohnungsbau vorantreiben. Wir teilen seinen Glauben!

Hier geht es zur Online-Ausgabe des Berichts in der elektrobörse smarthouse

25. Jul 2019

Neue Landingpage "Gira Smart Home":
Fit für die Zukunft

Das Smart Home boomt, dem Elektrohandwerk eröffnen sich enorme Chancen. Das Problem dabei: Der Markt ist extrem unübersichtlich, neben Systemoptionen gibt es zahllose Insellösungen. Um zielgerichtet beraten und kompetent installieren zu können, ist ein Überblick über die verschiedenen Systeme und ihre Möglichkeiten unverzichtbar. Genau diesen liefert jetzt die neue Landingpage "Gira Smart Home".

"Gira Smart Home - fit für die Zukunft" bietet einen kompakten Systemüberblick über Lösungen und die dazugehörigen Produkte, die sich sowohl funkbasiert als auch kabelgebunden realisieren lassen. Die Systemgrundlage ist entweder das Gira eNet SMART HOME System oder das Gira KNX System. Beide eröffnen dem Elektrofachhandwerk die Chance, ganze Gebäude oder nur einzelne Wohnungen zukunftsfähig zu machen und zugleich neue Kundenpotenziale zu erschließen.

Damit gibt Gira dem Fachmann Lösungen an die Hand, die er im Neubau und im Altbau – also bei der Renovierung – einsetzen kann. Sie lassen sich individualisieren und nachträglich erweitern. Und wer bei komplexen Aufgaben doch an Grenzen stößt, kann sich von professionellen Systemintegratoren unterstützen lassen. Ein weiterer Pluspunkt: Es besteht die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren, der künftig regelmäßig zum Thema Smart Home informiert.

Hier geht es zur neuen Landingpage "Gira Smart Home - fit für die Zukunft"

20. Jul 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (22)
Kliniken

Zeit ist knapp und entsprechend teuer. Das gilt für Kliniken und Krankenhäuser mehr denn je. Dort kann intelligente Gebäudetechnik aber das Personal entlasten und unterstützen – und zwar auf vielfältige Weise. Denn viele Funktionen im Raum kann der Patient selbst vom Bett aus steuern. Andere wiederum kann die Pflegekraft zentral im Dienstzimmerterminal auslösen – ohne eigens das Patientenzimmer aufsuchen zu müssen. Licht, Jalousien und Heizung lassen sich zudem automatisch steuern. Voraussetzung dafür sind Systemlösungen, wie sie die Gira System-Integratoren realisieren. Grundlage ist zumeist das herstelleroffene KNX System. Mit ihm verbinden sich alle Funktionen der Gebäudetechnik zu einem Gesamtsystem – bei Gira sogar in einem durchgängigen Design.

Für eine optimale medizinische Versorgung sollten die benötigten medizinischen Geräte möglichst nah am Bett angeschlossen sein. Selbstverständlich sind die Schalterprogramme von Gira mit den gängigen Bettenversorgungseinheiten kompatibel, so dass alle benötigten Funktionen darin integriert werden können. Zumal ein Schalter sehr viel mehr kann, als nur Licht ein- und auszuschalten. Über das Gira System 55 lassen sich mehr als 300 Funktionen der modernen Elektroinstallation in die Abdeckrahmen der Schalterprogramme von Gira installieren. Die Gira Tastsensoren steuern sogar Komponenten des KNX Systems.

Mit intelligenter Gebäudetechnik lässt sich vieles zentral bedienen und regeln. Ein Beispiel: Zum Sortiment des Gira Rufsystems 834 Plus gehört das Zimmerterminal, die zentrale Bedieneinheit für das Patientenzimmer. Über dieses Terminal mit seinen großflächigen Tasten kann der Patient, dem es in seinem Zimmer zu warm ist, einen Ruf auslösen, der an das IP-DECT-Telefon weitergeleitet wird. Per Wandbediengerät Gira Control 9 Client 2 können dann die Fenster geöffnet und die Heizung heruntergeregelt werden – und zwar von der Pflegekraft, die dazu das Dienstzimmer nicht verlassen muss.

Damit Patienten, Pflegekräfte, Ärzte und auch Besucher in Kliniken den Überblick behalten, bietet Gira für Krankenhausflure Orientierungshilfen an. Die Gira LED-Orientierungsleuchten mit Piktogramm beispielsweise zeigen zuverlässig den Weg. Sie sind für die Gira Schalterprogramme Standard 55, Event, Esprit und E2 erhältlich. Daran einstellen lassen sich die Lichtfarben Weiß, Blau, Rot, Grün oder Orange. Auch die Helligkeit lässt sich regulieren und so den individuellen Bedürfnissen anpassen.

Die Zimmersignalleuchte aus dem Gira Rufsystem 834 bzw. Gira Rufsystem 834 Plus zeigt im Flur an, ob im Patientenzimmer Hilfe benötigt wird oder ob sich eine Schwester respektive ein Arzt im Raum aufhalten. Die Signalleuchte passt in die Rahmen der Gira Schalterprogramme. Das Gira Flur-Display informiert über ausgelöste Notrufe und zeigt zudem Datum sowie Uhrzeit an.

Hygiene wird im Krankenhaus großgeschrieben. Aber konventionelle Schalter werden hier von vielen Menschen betätigt, was dem hygienischen Schutz eher abträglich ist. Mit dem Gira Sensotec dagegen lassen sich das Licht berührungslos einschalten und sogar Türen öffnen – mit einer Handbewegung in der unmittelbaren Nähe des Geräts. Die Übertragung von Keimen wird dadurch zuverlässig unterbunden.

16. Jul 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (20)
Pflegeeinrichtungen

Pflegebedürftige Menschen sind in besonderem Maße auf eine gesicherte Wohnumgebung angewiesen. In einem Pflegeheim sollten sie sich – im Rahmen ihrer individuellen körperlichen Fähigkeiten – weitestgehend frei und mobil bewegen können. Intelligente Lösungen von Gira sorgen aber nicht nur für mehr Sicherheit und Lebensqualität der Bewohner, sie entlasten auch das Personal von Aufgaben, indem sie vieles automatisch regeln – so bleibt mehr Zeit für die persönliche Pflege.

Eine wichtige elektrotechnische Grundfunktion in Pflegeheimen ist die barrierefreie Bedienung von Lichtschaltern. Sie ist nach DIN 18040 in Einrichtungen dieser Art sogar vorgeschrieben. Um dieses Ziel zu erfüllen, können die kontrastreichen oder farbigen Rahmen verschiedener Gira Schalterprogramme installiert werden – sie heben sich deutlich sichtbar von der Wand ab.

Wippschalter und -taster mit großen, abtastbaren Symbolen für Licht, Klingel und Tür erleichtern Menschen mit vermindertem Sehvermögen das Leben. Zusätzlich kann ein Akustik-Element eingesetzt werden. Dann ist auch das Einschalten des Lichts deutlich zu hören, während beim Ausschalten kein akustisches Signal ertönt.

Gira bietet zahlreiche weitere Produkte an, die den Bewohnern eines Pflegeheims ein Plus an Sicherheit garantieren. Dazu gehört die SCHUKO-Steckdose – wahlweise auch mit integriertem erhöhten Berührungsschutz – sowie LED-Orientierungsleuchten oder der Gira Sensotec LED. Die beiden letztgenannten Geräte verbessern die Orientierung im Dunkeln, so dass die Bewohner auch nachts sicher ihren Weg finden.

Der Gira Automatikschalter schaltet selbsttätig das Licht ein, sobald jemand den Raum betritt, und wieder aus, wenn er verlassen wird. Außerdem lässt sich eine tageslichtabhängige Steuerung in die Beleuchtung einbinden. Bei ihr wird das Licht bei vorgegebenen Helligkeitswerten selbsttätig ein- oder ausgeschaltet.

Entlastung für das Personal garantiert die automatische Steuerung von bestimmten gebäudetechnischen Funktionen: Licht und Beschattung in einzelnen Räumen oder einem Gebäudeteil zentral schalten und regeln, Raumtemperaturen anpassen nach Bedarf, Fenster und Tür überwachen sowie Statusmeldungen über die Aktivität in einem Zimmer (Vitalitätskontrolle) zu erhalten sind nur einige der Möglichkeiten, die sich heute realisieren lassen.

Besonders leistungsfähig und daher auch für Pflegeeinrichtungen geeignet ist das kabelgebundene KNX System. Es kann beispielsweise unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Raumsituationen regeln. Über den Gira Tastsensor 3 – dahinter verbirgt sich ein intelligenter Schalter – können für Tätigkeiten des Pflegepersonals, Familienbesuche oder Tag- und Nachtfunktion mehrere Raumszenarien gespeichert und per Tastendruck einfach abgerufen werden. Beispiel: Für die morgendliche Pflege wird belebendes Licht mit einem hohen Blauanteil hochgedimmt und zugleich das Fenster geöffnet.

Der Gira HomeServer, das leistungsstarke „Gehirn“ einer KNX Installation, garantiert, dass auch verschiedene Systeme, die in einer Pflegestation zum Einsatz kommen, problemlos aufeinander abgestimmt werden können und dann zuverlässig zusammenarbeiten. Dazu bindet der Server Funktionen der Gebäudetechnik, der Türkommunikation und andere IP-Technologien ein, die alle leicht über eine Nutzeroberfläche (Interface) bedienbar sind. Der Zugriff erfolgt wahlweise über fest installierte Geräte – wie etwa den Gira G1 – als auch mobil per Tablet oder Smartphone.

Mit den Gira Rufsystemen und Notrufsets kann bei Bedarf jederzeit ein Ruf ausgelöst und bei entsprechenden Geräten auch die Kommunikation zwischen Bewohner und dem Personal aufgenommen werden. Die Pflegekraft kann den Notruf am Dienstzimmerterminal entgegennehmen und dann im Gespräch klären, welche Schritte eingeleitet werden müssen.

12. Jul 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (19)
Betreutes Wohnen

Wer in einer Einrichtung für betreutes Wohnen lebt, wünscht sich, sein Leben möglichst selbstbestimmt und nach eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen zu gestalten – auch wenn es bereits körperliche Einschränkungen gibt. Dieser Wunsch lässt sich erfüllen: mit Konzepten, wie sie aus dem Smart Home bekannt sind. Intelligente Lösungen von Gira begleiten und unterstützen die Bewohner im Alltag, indem sie etwa bestimmte Steuerungs- und Kontrollfunktionen übernehmen. Oder sie helfen dabei, Unfälle zu vermeiden. Und im Fall der Fälle ermöglichen sie es, dass schnell Hilfe herbeigerufen werden kann, wenn sie tatsächlich benötigt wird.

Ein Beispiel dafür sind unsere Wohnungsstationen. Mit ihnen sieht der Bewohner, wer draußen vor der Tür steht. Und er kann mit dem Besucher sprechen, ohne dafür die Tür öffnen zu müssen. Will er das aber doch, genügt ein Knopfdruck am Gerät.

Ein anderes Beispiel für mehr Schutz ist ein zentraler Aus-Schalter. Mit einem Tastendruck können dann sämtliche vorher festgelegten Verbraucher ausgeschaltet werden, etwa einzelne Leuchten, aber auch Leuchtschienen und sogar ganze Stromkreise. So ist sichergestellt, dass diese Verbraucher deaktiviert sind, wenn der Bewohner das Haus verlässt.

Mit dem kabelgebundenen KNX System lassen sich verschiedene Aktionen miteinander verknüpfen und dann gleichzeitig abrufen und ausführen. Etwa beim Szenarium „Schlafen gehen“: Dabei wird die Raumtemperatur heruntergeregelt, die Jalousien werden heruntergefahren und das Licht wird ausgeschaltet – mit Ausnahme der Orientierungsbeleuchtung im Flur.

Bad und WC gehören zu den unfallträchtigen Orten in Haus und Wohnung. Kommt es zu einem Unglück, kann mit unserem Notrufset schnell ein Hilferuf ausgelöst werden. Er wird außen an der Tür akustisch und optisch angezeigt und lässt sich auch an externe Geräte weiterleiten. Der Zugtaster ist über eine lange Zugschnur auch vom Boden aus erreichbar.

Alle diese intelligenten Lösungen von Gira folgen dem einen Ziel: älteren oder bewegungseingeschränkten Menschen die größtmögliche Lebensqualität zu bieten – verbunden mit dem erhöhten Schutz, auf den sie in Einrichtungen des betreuten Wohnens angewiesen sind.

10. Jul 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (18)
Sensoren für bessere Luft im Raum

Für das Wohlbefinden ist nicht nur die richtige Raumtemperatur wichtig, sondern auch die Güte der Raumluft. Umso mehr, wenn Senioren nicht mehr selbstständig und regelmäßig lüften können. Gira hat die geeigneten Produkte im Portfolio, um hier Abhilfe zu schaffen.

Der Gira Hygrostat reguliert die Luftfeuchtigkeit und sorgt so für ein angenehmes und gesundes Raumklima. Und weil er eine erhöhte  Luftfeuchtigkeit verhindert, beugt er außerdem schädlicher Schimmelbildung vor. Dazu erfasst das Gerät den Feuchtegehalt und die Temperatur im Raum über interne Sensoren. Übersteigt die Luftfeuchtigkeit den eingestellten Sollwert, schaltet das Gerät einen externen Ventilator zur Entfeuchtung des Raumes ein. Dabei ist der Sollwert „dynamisch“: Der Hygrostat berücksichtigt, dass wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kältere, und lässt dann entsprechend mehr Luftfeuchtigkeit zu. Da der Gira Hygrostat zur Plattform Gira System 55 gehört, kann er in die Gira Schalterprogramme integriert werden.

Doch nicht nur eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zieht das Raumklima in Mitleidenschaft, auch eine CO₂-Konzentration ist nachteilig – bereits 0,08 % beeinträchtigen das Wohlbefinden. Der nach DIN 1946 empfohlene maximale Wert von 0,1 % wird bei heutigen Baustandards mit hochabgedichteten Gebäudehüllen sehr häufig überschritten. Dem beugt der Gira Raumluft-Sensor CO₂ vor, indem er die Raumluft überwacht und die jeweilige Luftgüte per LED in Grün, Gelb oder Rot anzeigt. Wird der festgelegte Grenzwert – zwischen 800 ppm und 1.500 ppm – überschritten, sollten Fenster geöffnet oder Lüfter eingeschaltet werden. Ein interner Summer kann auf die erhöhte Kohlendioxid-Konzentration hinweisen. Zudem ist es möglich, eine angeschlossene Leuchte, etwa die Gira LED-Signalleuchte – anzusteuern, um die Notwendigkeit zum Lüften anzuzeigen. Auch der Gira CO₂-Sensor kann passend zu einem der Gira Schalterprogramme in einer Unterputzdose installiert werden.

Noch mehr Komfort verspricht der Gira KNX CO₂-Sensor, der zusätzlich mit einem Luftfeuchte- und Raumtemperatur-Regler ausgestattet ist. Voraussetzung für ihn ist das kabelgebundene KNX System – auf dieser Basis überwacht das Gerät nicht nur Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Kohlendioxid-Konzentration im Gebäude, sondern aktiviert über den KNX Bus auch Maßnahmen zum Erhalt oder zur Verbesserung des Raumklimas. Beim Überschreiten bestimmter Grenzwerte sorgt er dafür, dass beispielsweise Fenster automatisch geöffnet, Lüfter eingeschaltet oder die Heizung reguliert werden. Weil der Gira KNX CO₂-Sensor über KNX gesteuert wird, besitzt er keine Bedien- oder Anzeigeelemente. Selbstverständlich lässt auch er sich unterputz und passend zur restlichen Elektroinstallation in den Gira Schalterprogrammen installieren. Die Stromzufuhr erfolgt über die KNX Leitung – eine eigene Spannungsversorgung ist daher nicht nötig.

Mehr zu den Sensoren für ein besseres Raumklima von Gira

8. Jul 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (17)
Raumtemperatur regulieren

Die richtige Raumtemperatur ist wichtig für das Wohlbefinden, das gilt nicht nur für ältere Menschen. Doch gerade sie benötigen oft höhere Wärmegrade für ihre Behaglichkeit. Aber ständig das Heizungsventil zu betätigen und nachzuregulieren – das macht niemand. Muss er auch nicht, denn bei Gira gibt es automatisierte Lösungen für die stets richtige Raumtemperatur.

Der Gira Raumtemperatur-Regler kommt zum Einsatz, wenn die Steuerung in einzelnen Räumen erfolgt. Er ermöglicht eine exakte Einstellung der Innenraumtemperatur zwischen +5 °C und +30 °C. Bei Bedarf kann eine Zeitschaltuhr angeschlossen werden, die punktgenau von Tag- auf Nachttemperatur umschaltet. Außerdem lässt sich der Raumtemperatur-Regler auch für die Steuerung der Fußbodenheizung einsetzen.

Über den Gira Raumtemperaturregler mit Uhr können drei verschiedene Temperaturstufen gewählt werden: die Komforttemperatur für Anwesenheit, eine Absenktemperatur für die Nacht sowie eine Frostschutztemperatur für Zeiten längerer Abwesenheit. Das Zeitprogramm erlaubt eine detailgenaue Regelung der Raumtemperatur, die Umstellung auf Sommer- oder Winterzeit erfolgt automatisch. Die Bedienung ist durch eine selbsterklärende Benutzerführung sehr einfach. Der Gira Raumtemperaturregler mit Uhr bietet übrigens – zusätzlich zu den integrierten Heizprogrammen – auch ein Kühlprogramm. Eine tolle Funktion im heißen Sommer.

Noch mehr Komfort ist garantiert, wenn im Haus oder Wohnheim ein KNX System verbaut ist, also das bewährte und herstelleroffene kabelgebundene Bussystem. Der Gira KNX Stetigregler sorgt selbstständig für eine konstante Raumtemperatur rund um die Uhr. Dafür erfasst der eingebaute Regler mit einem internen bzw. externen Temperaturfühler die aktuelle Raumtemperatur und passt sie an die Vorgaben der Bewohner an. Der Gira KNX Stetigregler bietet fünf unterschiedliche Betriebsarten: Komfort, Stand-by, Nacht, Frost-/Hitzeschutz und eine Reglersperre, beispielsweise für den Taupunktbetrieb. Dadurch genießen Bewohner einen hohen Bedienkomfort und können gleichzeitig ihren Energieverbrauch weitaus präziser steuern als mit einer herkömmlichen Heizung.

Der Gira KNX Objektregler ist eine Variante des Stetigreglers. Auch er sorgt automatisch für eine konstante Raumtemperatur rund um die Uhr. Das Gerät besitzt aber keine Bedien- oder Anzeigeelemente. Es kommt zum Einsatz, wenn die Temperatur nicht im Raum selbst, sondern zentral gesteuert werden soll. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über den KNX Bus.

Über das KNX System selbst können nicht nur Funktionen wie Licht, Jalousien, Belüftung und Sicherheitstechnik gesteuert oder automatisiert werden, sondern eben auch die Heizung. Sensoren und Aktoren liefern und verarbeiten die entsprechenden Daten oder Vorgaben, die sich über verschiedene Bediengeräte einstellen, aber auch jederzeit ändern lassen. Möglich ist das über das kompakte Raumbediengerät Gira G1 oder die Wandgeräte Gira Control 9 Client 2 bzw. Gira Control 19 Client 2 mit unterschiedlich großen Bedienoberflächen. Zwei leistungsfähige Apps von Gira machen aber auch Smartphones und Tablets zu mobilen und nutzerfreundlichen Steuereinheiten. Unsichtbar hinter der KNX Technik stehen entweder der Gira HomeServer für ganze Wohnanlagen oder der kompakte Server Gira X1 für das Einfamilienhaus oder die Wohnung.

Mehr zur Klima- und Heizungssteuerung von Gira

17. Jun 2019

Smartes Wohnen auf kleinstem Raum
Gira als Ausstatter auf der Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour

Aktuell gibt es mehrere wegweisende Trends und Entwicklungen im Bereich Bauen und Wohnen. Die Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour vereint drei davon zu einem Live-Erlebnis für Bauherren und Modernisierer: Tiny Houses, Smart Home und Nachhaltigkeit. Gira ist auf der Tour als exklusiver Ausstatter mit dabei und präsentiert gemeinsam mit anderen führenden Marken intelligente Gebäudetechnik und andere innovative Lösungen rund ums Haus.

Initiator der Wohnglück-SMARTHAUS-Deutschland-Tour ist Schwäbisch Hall. Deutschlands größte Bausparkasse greift mit der Veranstaltungsreihe wegweisende Entwicklungen auf und gibt Baufamilien Orientierung im Smart Home-Markt. Namensgebend für die Tour ist "Wohnglück", Europas größtes Magazin für Bauen und Wohnen.

Im Fokus der Deutschland-Tournee steht das Wohnglück-SMARTHAUS. Das Tiny House besteht aus ökologisch abbaubaren Materialien und ist mit intelligent vernetzter Markentechnik ausgestattet. Es zeigt Bauherren und Modernisierern, wie sich smarter Komfort, hohe Wohnqualität und Leben auf kleinstem Raum vereinen lassen: live zum Anfassen und Ausprobieren. Präsentiert wird in 18 ausgewählten Städten jeweils an zwei bis drei Aktionstagen bei den Volks-, Raiffeisen- und Genossenschaftlichen Banken vor Ort. Die Veranstaltungsreihe ist bereits im Mai in Schwäbisch Hall gestartet und tourt bis Ende Oktober 2019 durch die gesamte Bundesrepublik.

Smartes Wohnen auf kleinstem Raum

Die bauliche Basis für das Wohnglück-SMARTHAUS lieferten Simon Becker und Andreas Rauch mit ihrem Cabin Konzept. 2016 gründeten die beiden Architekten ihr Start-up Cabin Spacey in Berlin. Ihr Ziel: mobile und unabhängige Wohnlösungen im urbanen Raum für eine neue Generation zu schaffen. Für optimal genutzten Wohnraum und einen bewusst minimalistischen Lebensstil. Mit ihrem Ansatz kamen sie in die Top 3 der Smart Urban Pioneer Competition.

Die Cabin ist ein funktional gestalteter Holzsystembau aus nachhaltigen Materialien, der die eigene Energie erzeugt und das Leben darin mit smarter Technik unterstützt. Das mobile Tiny House vereint auf einer Grundfläche von 2,7 x 10 m Wohn- und Schlafbereich, Badezimmer und Küche. Es ist vom Dachflächenfenster über den Durchlauferhitzer bis hin zum Licht- und Soundsystem mit smarten Produkten und der zugehörigen Steuerungstechnik ausgestattet. Die integrierten Lösungen sind miteinander vernetzt, lassen sich zentral steuern und zeigen, wie smarte Technik mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz im eigenen Zuhause möglich macht.

Gira als Ausstattungspartner

Ins Wohnglück-SMARTHAUS sind auch zahlreiche Gira Produkte integriert. Als exklusiver Ausstattungspartner liefert Gira entscheidende Komponenten. So wird die Cabin mit einem KNX System unter Einbindung von Gira X1 und S1 smart vernetzt. Außerdem kommen das neue Gira Sicherheitssystem Alarm Connect, die Türsprechanlage Gira System 106 und das Schalterprogramm Gira E2 zum Einsatz. Neben intelligenter Gebäudetechnik werden auch von anderen Herstellern smarte Lösungen präsentiert.

Beratung vor Ort

An den Tour-Standorten haben Besucher nicht nur die Möglichkeit, das Wohnglück-SMARTHAUS zu besichtigen, sie können sich auch fachlich beraten lassen. Gira Aktiv Partner aus der Region sowie Ansprechpartner der Schwäbisch Hall und der anderen Partnermarken sind ebenfalls vor Ort.

Mehr Informationen zum Wohnglück-SMARTHAUS und Tourdaten

23. Mär 2019

Gira für die Gesundheitswirtschaft (6)
Intelligent vernetzt mit KNX

KNX bezeichnet ein kabelgebundenes Bus-System, das herstelleroffen und gleichzeitig der weltweite Standard ist. Durch Automatisierung und Fernsteuerung garantiert es mehr Wohnkomfort, höhere Sicherheit und mehr Wirtschaftlichkeit, weil damit Energie effizient verteilt und genutzt werden kann. Über KNX sind verschiedene Komponenten der Gebäudetechnik intelligent miteinander vernetzt – Licht, Jalousien, Heizung, Belüftung und Sicherheitstechnik. Das wiederum ermöglicht ein abgestimmtes Zusammenwirken unterschiedlicher Funktionen ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer.

Voraussetzung für die Vernetzung via KNX ist ein Kabel, das beim Neubau zusammen mit der Stromversorgung verlegt wird. Die Intelligenz des Systems steckt in einem Server, der eingehende Informationen analysiert, verarbeitet und dann entsprechende Befehle verschickt, etwa das Licht zu dimmen. Je nach Größe und gewünschtem Leistungsumfang des KNX-Systems kommt dafür der Gira X1 oder der Gira HomeServer in Frage. Während der X1 sämtliche Funktionen anbietet, die in einer Wohn- oder Gewerbeeinheit sinnvoll sind – Licht ein- und ausschalten, Jalousien herauf- bzw. herunterfahren, Wohlfühltemperatur einstellen –, ist der HomeServer für größere Wohnbauten oder Wirtschaftsbauten ausgelegt. In Pflegeeinrichtungen oder Kliniken bewältigt er auch komplexe Aufgaben. Als Schnittstelle zwischen moderner Elektroinstallation und Computernetzwerken bietet er außerdem die Möglichkeit, weitere Technologien in das Bus-System zu integrieren, beispielsweise Türkommunikationsanlagen, Kameras oder Audiosysteme.

Dank Internetanbindung können alle Funktionen leicht bedient werden, auch von unterwegs aus. Dazu eignen sich mobile Bediengeräte – wie Smartphones oder Tablets mit entspechenden Apps von Gira – ebenso wie Touchscreens an der Wand, die Gira in verschiedenen Größen anbietet. Kompakt, aber trotzdem leistungsstark ist der Gira G1, über dessen Multitouch-Display sich alle Funktionen komfortabel per Fingertipp oder Geste bedienen lassen. In Verbindung mit dem Gira TKS-IP-Gateway kann der G1 zudem als Wohnungsstation für die Türkommunikation genutzt werden.

Je nach Anforderung und Situation erfolgt die Bedienung des KNX-Systems durch das Personal oder auch durch Patienten beziehungsweise durch Bewohner und Besucher. Ein enormer Vorteil dieses Systems ist seine hohe Flexibilität, so dass es sich jederzeit verändern und erweitern oder an neue Anforderungen anpassen lässt. Zudem sorgt der Gira HomeServer für mehr Sicherheit. Denn er ist in der Lage, Mitteilungen via SMS, E-Mail, Telefonanruf oder Push-Nachricht zu versenden und Alarm zu schlagen, wenn Automatikschalter, Bewegungsmelder, Fensterkontakte, Glasbruchsensoren oder auch ein Tastsensor aktiviert werden.

Sicherheit innerhalb eines KNX-System betrifft aber auch die Datensicherheit. Das Fernzugriffsmodul Gira S1 garantiert Nutzern, sich von unterwegs aus ebenso einfach wie absolut sicher mit ihrem KNX-System zu verbinden. Der Grund: Die Kommunikation wird zuverlässig verschlüsselt. Damit ist ausgeschlossen, dass Unbefugte Zugriff auf das System bekommen.

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