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Architekten

Gebäudetechnik

13. Jul 2018

Doch kein Deckel für das Baukindergeld
Koalition einigt sich, Kritik ebbt nicht ab

Man kann es ja auch mal so sehen: Die Regierungsparteien liefern uns ein Sommertheater, wie es sich spektakulärer kaum inszenieren lässt. Das erinnert nicht zufällig an Shakespeare, in dessen Dramen es oft gewaltsam, meist blutrünstig, aber nie zimperlich zugeht. Beispiel gefällig? Macbeth. Horst S. in der Rolle des Tyrannen, der Angela M., die Widerspenstige, zähmen will. Was nicht gelingt, so die Meinung der einen, aber doch zu großen Teilen, so die der anderen. Noch Fragen? Fakt ist: Die Koalition steht. Noch. Aber wenn die jetzt Richtung Hamlet abdriftet, dann ist was faul im Staate Deutschland. Und damit ist nicht das Ausscheiden der Nationalmannschaft schon in der Vorrunde gemeint. Dann geht es tatsächlich auch hierzulande um Sein oder Nichtsein.

Bei dem ganzen Theaterdonner ist das "Baukindergeld" etwas in den Hintergrund geraten. Aber hier hat es, bevor das Koalitionsdrama so richtig in Fahrt kam, tatsächlich eine Einigung gegeben. Die Deckelung – eine Obergrenze bei der Wohnfläche – kommt nun doch nicht: Am 27. Juni wurde beschlossen, die geplante Begrenzung wieder aufzuheben. Dafür aber wird der Zuschuss zeitlich begrenzt: Er kann jetzt nur bis Ende 2020 beantragt werden. Kostenpunkt: 2,7 Milliarden Euro. In dieser Legislaturperiode.

Doch die Kritik ebbt nicht ab. Nicht nur weil der Koalitionsbeschluss das Grundübel dieser Subventionsmaßnahme unberührt lässt – letztlich ist und bleibt sie ein teures Gegensteuern einer verfehlten Steuerpolitik, die Familien bei Wohnungskauf und -unterhalt immer mehr belastet. Sondern auch, weil die zeitliche Beschränkung dazu führen dürfte, dass die Preise auf den ohnehin überhitzten Immobilienmärkten noch einmal deutlich anziehen werden – weil sich viele Familien die Förderung sichern wollen, bevor sie ausläuft. Die Zeit spricht in diesem Zusammenhang Klartext und bezeichnet den Kompromiss als "die unsinnigste aller Einsparvarianten".

So weit, so schlecht. Hauptsache, es wird gebaut. Möglichst mit intelligenter Gebäudetechnik. Und wir schauen mal, ob es das Baukindergeld in dieser Saison noch einmal auf die große Bühne schafft. Vielleicht als episches Drama, wie es Bertold Brecht vorschwebte. Wenn nicht, dann "stehen wir selbst enttäuscht und seh'n betroffen / den Vorhang zu und alle Fragen offen". Der Rest, um es wieder mit Shakespeare zu sagen, ist Schweigen.

Hier zeichnet "Die Zeit" den Weg des "Subventionsdramas in fünf Akten" nach. Titel: "Pfusch am Bau".

7. Jun 2018

Bundesregierung plant 1,5 Mio. neue Wohnungen und Eigenheime
Schub für die intelligente Gebäudetechnik?

Mit der Bildung der GroKo hat es ja ein bisschen gedauert – aber jetzt will die Regierung Worten dann doch Taten folgen lassen. Was im Koalitionsvertrag noch als Absichtserklärung formuliert war, sagt die Kanzlerin nun verbindlich zu: Die Bundesregierung wird auf den eklatanten Mangel an bezahlbarem Wohnraum mit einer Wohnraumoffensive reagieren. Angela Merkel kündigte an, dass innerhalb der nächsten vier Jahre 1,5 Mio. neue Wohnungen und Eigenheime entstehen sollen. Dafür will die Regierung Mittel in Höhe von mehr als 6 Milliarden Euro bereitstellen.

Besonders der soziale Wohnungsbau wird davon profitieren: Die Länder erhalten dafür vom Bund 2 Milliarden Euro – zusätzlich zu den Anstrengungen, die sie ohnehin in diesem Sektor unternehmen. Aber auch "normaler" bezahlbarer Wohnraum soll gefördert werden, vor allem in den Ballungsgebieten. Familien, so die Kanzlerin, sollen sich nicht zwischen Wohneigentum oder Kindern entscheiden müssen. Sie bringt dabei das – nicht unproblematische – Baukindergeld ins Spiel (Newsroom-Beitrag vom 18. April) und nennt außerdem verbilligtes Bauland für Kommunen sowie ein vereinfachtes Baurecht.

Für alle, die Wohneigentum erwerben wollen oder bezahlbaren Wohnraum suchen, sind das gute, sehr gute Nachrichten. Für alle am Bau Beteiligten – und dazu gehört selbstverständlich auch Gira – ebenso. Zumal sich hier die Chance eröffnet, modern und zukunftsfähig zu bauen und damit die angestrebte Energiewende zu unterstützen. Tatsache ist, dass nach wie vor etwa 40% des Energieverbrauchs auf Gebäude entfallen. Wer die Ziele der Energiewende erreichen will, muss diesen Ausstoß senken, und zwar möglichst schnell. Dazu steht eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung, von der effizienten Dämmung bis zur modernen Heiztechnik. Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang, dass auch die intelligente Verteilung der Wärme (oder Kälte) einen erheblichen Beitrag zur Energieeffizienz eines Gebäudes leistet. Denn so wird Energie nur dann und dort eingesetzt, wann und wo sie tatsächlich benötigt wird.

Intelligente Gebäudetechnik ermöglicht dieses Zusammenspiel verschiedener Komponenten, teilweise sogar in Form gewerkeübergreifender Lösungen. Grundlage dessen sind Bussysteme – seien es kabelgebundene wie KNX oder funkbasierte wie eNet SMART HOME. Beide bieten bewährte und bezahlbare Systemlösungen, die individuell auf Anforderungen für Eigentums- oder Mietwohnungen zugeschnitten werden können. Dann werden nur die gewünschten Systemkomponenten installiert, was wiederum die Kosten senkt. Beide Lösungen leisten einen Beitrag zur Energetik im Gebäude – und garantieren den Bewohnern zudem einen hohen Wohnkomfort und mehr Sicherheit.

Die Bundesregierung hat die Chance, mit der Wohnraumoffensive auch für einen Schub der intelligenten Gebäudetechnik zu sorgen. Bezahlbarer Wohnraum für viele Menschen ist tatsächlich eines der brennenden Themen unserer Zeit. Energetisch sinnvoll gestalteter Wohnraum mit geringem Energieverbrauch und entsprechend niedrigen Heizkosten ist aber ebenso wichtig. Denn nach wie vor gilt der Satz: Wer heute einen Neubau ohne moderne Gebäudetechnik plant, errichtet im Grunde einen Altbau. Und das ist teuer – im Betrieb und bei der Miete.

Hier informiert Kanzlerin Merkel über die Wohnraumoffensive der Bundesregierung

2. Nov 2017

Modern, intelligent und energieeffizient
Das etwas andere Holzhaus

Im Oberbergischen Land steht ein Holzhaus der modernen Art: architekten-like in Schwarz, schnörkellos mit klarer Geometrie, energieeffizient und smart bis ins Detail. Obwohl kostenbewusst gebaut, fällt es nicht nur optisch ins Auge, sondern ist auch technisch herausragend: Ein KNX System vernetzt die Gebäudetechnik, die mit ihren Automatikfunktionen für jede Menge Komfort sorgt, die Sicherheit für Haus und Grund erhöht und dabei hilft, Energie clever und sparsam einzusetzen. In Summe ist ein wohngesundes, energetisch vorbildliches KfW-Effizienzhaus 55 entstanden.

Mehr zu dem etwas anderen Holzhaus

27. Okt 2017

Vom Smart Home zum Smart Office
Die Zukunft des Büros

Die Online-Plattform Techtag.de hat sich von den Innovationen inspirieren lassen, die auf der IFA in Berlin vorgestellt wurden. Dort spielte das Thema Smart Home und seine Möglichkeiten eine riesige Rolle. Davon ausgehend wagt Techtag einen Blick in die Zukunft und fragt sich: Kommt nun auch das Smart Office?

Im ersten Moment sind wir etwas verblüfft. Wissen wir doch, dass die System-Integratoren smarte Lösungen mit Techniken von Gira schon seit Jahren in Büros und Bürogebäuden realisieren. Dabei geht es um eine automatische, teilweise tageslichtabhängige Lichtsteuerung, um Verschattung sowie um clevere Heizkonzepte unter Nutzung der Abwärme von benachbarten Produktionsanlagen.

Doch Techtag geht es um etwas anderes. Und zwar um die digitale Vernetzung im Büro und wer diese in welcher Form nutzt. Dazu gehört neben dem klassischen Datenaustausch auch der Café-Vollautomat, der sich per App auf dem Weg zum Büro ansteuern lässt. Ein wirklicher Treiber der Vernetzung jedoch ist die Verknüpfung von betrieblichen mit privaten Endgeräten. Mit ihnen lassen sich Termine schon am Morgen festmachen oder komplett vom Home Office beiwohnen. Die Cloud stellt dafür Daten und Software zur Verfügung, die EDV Server, Netzwerkzubehör und Laptops.

Doch die Technik ist nur der eine Teil des Smart Office. Der andere sind die Mitarbeiter. Und hier macht Techtag zwei Gruppen aus, die im smarten Büroalltag aufeinanderprallen – aber zueinander finden müssen. Auf der einen Seite die "Digital Natives", die mit der Digitalisierung aufgewachsen sind, auf der anderen die "Digital Immigrants", die diese erst im Erwachsenenalter kennengelernt haben. Sie trauen der Cloud nicht so recht über den Weg und archivieren lieber Ausgedrucktes, halten nichts von Facebook – und Social Media generell für überbewertet.

Wie finden diese beiden Gruppen zueinander? Techtag hat einen Effekt beobachtet, den wir aus dem Alltag kennen: "Der Enkel ist der erste Ansprechpartner, wenn die ältere Generation technisch aufrüstet und Oma plötzlich ein Smartphone bekommt." Exakt das muss auch im Büro passieren, wenn dort – trotz aller Modernisierung – Personal beschäftigt ist, das zu den Digital Immigrants zählt.

Deshalb kommt Techtag zu dem Fazit: Nur um der Neuerung willen sollten keine eingeführt werden. Taktgeber sind die spezifischen Voraussetzungen im Unternehmen und eine sensible Kommunikation mit der Belegschaft – vor allem ein Austausch zwischen den ungeduldigen Natives und den zögerlichen Immigrants. Der große Vorteil, der sich hieraus ergibt: "Auf diese Weise wird niemand schlagartig vor gänzlich neue Herausforderungen gestellt oder muss völlig umlernen." Auch wenn die Natives manchmal die Augen verdrehen.

Und auf eine weitere Veränderung unserer Arbeitswelt im Smart Office weist Techtag hin: Die scharfe Trennung zwischen Beruflichem und Privatem wird zunehmend verwischen. "Man wird Arbeiten quasi unbewusst mit nach Hause nehmen und am Abend noch schnell erledigen und private Interessen ebenso am Arbeitsplatz bedienen können." Im Smart Office ist das Büro längst nicht mehr nur reiner Arbeitsplatz, sondern zu einem sehr viel umfassenderen sozialen Raum geworden.

 

Hier geht es zum Beitrag auf Techtag.de

25. Okt 2017

Smart Up Your Life
Smart Wohnen im Alter

Beim Smart Home gibt es eine Vielzahl von intelligenten Produkten und Systemen, die die Lebensqualität im Alter steigern. Ihr Ziel ist es, älteren oder bewegungseingeschränkten Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

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19. Okt 2017

Smart Up Your Life
Smarte Küche

Der wahre Lebensmittelpunkt ist die Küche. Das lässt sich gleich mehrfach belegen. So ist die Küchen-Ausstattung meist die hochwertigste Investition, die Bauherren in Sachen Einrichtung tätigen. Heute sind Küchen oftmals in den Essbereich integriert, manchmal gehen sie nahtlos in die Wohnlandschaft über. Und bei den Hausarbeiten – die ja weniger gern gemacht werden – belegen Einkaufen und Kochen hierzulande unangefochten den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Kein Wunder, denn smarte Geräte und Systeme haben inzwischen die Küche erobert.

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28. Apr 2017

Gira G1 Release 1
Jetzt auch als Home Server Client

Leistungsstark, kompakt und einfach schön – das sind die drei herausragenden Attribute unseres Raumbediengeräts Gira G1. Jetzt ist ein neues Leistungsspektrum hinzugekommen: In Anlagen mit einem Gira Home Server kann der G1 jetzt auch als Client verwendet werden. Voraussetzung ist das Release 1. Es erlaubt die Darstellung des Interface-Designs für den Gira Home Server auf dem G1. Dabei werden fast alle Funktionen unterstützt, die im Serienlieferumfang des Gira Home Servers vorhandenen sind. Doch das ist noch nicht das Ende der berühmten Fahnenstange: Für die zusätzlichen Funktionen Türkommunikation und Wetterdienst sind bereits weitere Releases in Planung. Der Elektromeister kann das neue Firmware-Update im Downloadbereich der Gira Homepage herunterladen.

Mehr zum Gira G1 Release 1

1. Mär 2017

Intelligente Renovierung
Einfamilienhaus in New Forest, Hampshire, Großbritannien

Thornby ist ein elegantes Einfamilienhaus in New Forest, einem District in der englischen Grafschaft Hampshire. Es besticht durch seinen Baustil und die Größe: ein traditionelles Backsteinhaus, umgeben von einem parkähnlichen Garten. Die Familie hat sich für eine umfangreiche Renovierung entschieden, bei der die intelligente Gebäudetechnik von Gira für höchsten Komfort und Energieeffizienz sorgt.

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27. Feb 2017

Smarte Doppelhaushälfte
Intelligente Haustechnik, flexibel und zukunftsfähig

Lange wurde intelligente Gebäudetechnik als Spielerei und Luxus abgetan. Heute lässt sich eine KNX Installation auch mit normalem Budget realisieren. Die Vernetzung sorgt für Sicherheit und Komfort im Haus und hilft dabei, Energie zu sparen. In Erlangen ist so eine clevere Doppelhaushälfte entstanden, mit einer Basis-Installation, die alle wichtigen Grundfunktionen abdeckt, die sich aber jederzeit den Bedürfnissen anpassen und nachträglich aufrüsten lässt.

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22. Feb 2017

Lauswiesenhalle Schorndorf-Haubersbronn
Gewinner in Sachen Effizienz

Mit ihrer Lauswiesenhalle kann das schwäbische Schorndorf-Haubersbronn optimistisch in die Zukunft blicken: Die 1.466 qm große Sporthalle in Holzbauweise und Passivhausstandard ist schon jetzt ein Sieger, was Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit betrifft. Allein mit der cleveren Vernetzung aller haustechnischen Gewerke können bis zu 35% der herkömmlichen Betriebskosten eingespart werden. Zudem muss der Betreiber seltener persönlich vor Ort sein, da Störmeldungen automatisch übermittelt und offenstehende Fenster und Türen aus der Ferne erkannt werden. Verantwortlich für Konzeption und Ausführung der Elektroinstallation und Gebäudeautomation zeichnete Schlotz Gebäudetechnik aus Schorndorf, die mit ihrem durchdachten Projekt den Gira System-Integratoren Award 2014 in der Kategorie "Technische Detaillösung" gewonnen hat und für den Energieeffizienzpreis 2014 des ZVEH/ZVEI nominiert wurde.

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