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Bewegungsmelder

14. Mai 2018

Einbruchschutz
Fördern lassen oder von der Steuer absetzen?

Glaubt man den offiziellen Statistiken, dann gehen die Einbruchszahlen nach jahrelangen Steigerungen endlich wieder zurück. Mit dazu beigetragen haben vermutlich ein verstärkter mechanischer Einbruchschutz und Maßnahmen zur Einbruchsprävention, etwa der Einbau von Alarmanlagen, Türsprechanlagen oder Bewegungsmeldern. Sie sind auch aus finanzieller Hinsicht interessant, denn sie lassen sich entweder steuerlich absetzen – oder staatlich fördern. Das renommierte Baufachmagazin baulinks.de weist darauf hin, dass sich Bauherren, Renovierer und Modernisierer in dieser Frage aber für die eine oder die andere Variante entscheiden müssen.

Privatpersonen, die beim selbst genutzten Haus oder der selbst genutzten Wohnung auf Einbruchschutz setzen, können die anfallenden Kosten in der Regel und zumindest teilweise steuerlich geltend machen. Allerdings müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: (1) Die Arbeiten sind von einem professionellen Handwerker auszuführen. (2) Anfahrts-, Arbeits-, Maschinen-, Entsorgungs- und Verbrauchsmittelkosten lassen sich absetzen, nicht aber Materialkosten. Deshalb müssen die verschiedenen Kostenarten in der Rechnung getrennt ausgewiesen werden. (3) Als Belege verlangt das Finanzamt nicht nur eine ordnungsgemäße Rechnung, sondern auch einen geeigneten Nachweis über die Begleichung der Summe. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) weist darauf hin, dass der Rechnungsbetrag immer überwiesen werden muss – Barzahlungen gegen Quittung akzeptiert der Fiskus nicht. Insgesamt 20% der jeweiligen Kosten (außer dem Material) lassen sich steuerlich absetzen. Maximal 1.200 Euro können pro Jahr als Handwerkerleistungen geltend gemacht werden.

Doch statt des Steuervorteils gibt es auch eine andere Möglichkeit, Geld zu sparen: die Förderung durch den Staat. Der bietet beim Einbruchschutz verschiedene Optionen, etwa durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) – hier gibt es spezielle Zuschüsse und Kredite rund um den Einbruchschutz. Allerdings: Wer diese Förderangebote in Anspruch nimmt, kann dann die dabei erbrachten Handwerkerleistungen nicht mehr steuerlich geltend machen. Durch diese Regelung will der Staat eine Doppelförderung – sowohl über die KfW als auch über die Steuerermäßigung – ausschließen. Bauherren, Renovierer und Modernisierer müssen sich also vorher entscheiden, welchen Weg sie beim Sparen gehen wollen.

Hier geht es zum Artikel auf "baulinks.de"

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