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6. Mai 2018

Ingenieure widersprechen
Kostendebatte im Wohnungsbau wird falsch geführt

Die FDP-Fraktion ist zwar nicht in der Regierungskoalition vertreten, will aber aus der Opposition heraus den Wohnungsbau entbürokratisieren. Ziel ist es, die Kostensteigerungen einzudämmen. Diese würden, so argumentieren die Freien Demokraten, durch bürokratische Vorgaben, technische Regelwerke und besonders durch die technische Gebäudeausrüstung verursacht. In dem entsprechenden Antrag der FDP heißt es wörtlich: "Gerade die überdurchschnittlich gestiegenen Preise für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) und der durch Verordnungen und Regelwerke hervorgerufene erhöhte Planungsaufwand zeigen den problematischen Einfluss des immer komplexer werdenden Bauplanungs-, Bauordnungs- und Baunebenrechts."

Dieser Auffassung widerspricht nun der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) entschieden. Als Kostentreiber sieht er vielmehr die stark gestiegenen Grundstückspreise, die Grunderwerbssteuer sowie kommunale Bebauungsvorgaben für Grundstücke.

Speziell was die Kosten für die Umsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV) betrifft, kann Thomas Terhorst, Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, den Freien Demokraten überhaupt nicht folgen. Er beruft sich stattdessen auf eine Studie des Instituts für technische Gebäudeausrüstung (iTG Dresden). Diese hatte errechnet, dass die EnEV – einschließlich der Anhebung in 2016 – für nur etwa 3% der Kosten eines Mehrfamilienhauses verantwortlich ist. Seine Folgerung: "Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit schließen sich wirklich nicht aus."

Und Terhorst legt nach: Zur Erreichung der Klimaschutzziele sei die energetische Verbesserung des Gebäudebestands zwingend notwendig. Rund 40% der Endenergie wird nach wie vor in Gebäuden verbraucht. Deshalb mache es keinen Sinn, die Energiewende gerade an dieser Stelle zurückzudrehen. Hier würde die Kostendebatte im Wohnungsbau einfach falsch geführt: "Wir bauen in Deutschland weniger als 1% unseres Gebäudebestands pro Jahr neu. Gebäude, die wir heute nicht nach modernen energetischen Standards bauen, vermiesen unseren Kindern und Enkelkindern in den nächsten hundert Jahren die Effizienzstatistik."

Hier geht es zum Beitrag des VDI zur Kostendebatte

21. Feb 2017

Weißer Würfel im Grünen
Einfamilienhaus mit Raumvolumen und modernster Gebäudetechnik

Zugegeben – der Bauplatz hatte Seltenheitswert: Direkt davor liegt ein Naturschutzgebiet, das einen unverbaubaren Blick ins Grüne garantiert, rückwärtig zieht sich ein Wäldchen mit altem Baumbestand. Trotzdem befindet sich das Grundstück ganz in der Nähe einer Großstadt mit Autobahnanschluss in nur wenigen Kilometern Entfernung. Doch darauf das Traumhaus zu bauen war für die Bauherrenfamilie gar nicht so einfach.

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22. Dez 2016

Studie bestätigt Trend
Das Smart Home wird immer interessanter

Der Trend zum "Smart Home" ist allüberall spürbar. Schön, dass er von einer Studie jetzt auch mit Zahlen belegt wird. Das Ergebnis: Sechs von zehn Deutschen wollen künftig intelligent wohnen – wenn das Smart Home als eine Möglichkeit verstanden wird, die den Wohnkomfort steigert und die Energiekosten senkt. Das berichtet der Blog Kroker’s Look @ It, auf dem der Journalist Michael Kroker – hauptberuflich tätig für die WirtschaftsWoche – zu Themen rund um IT, Internet und Neue Medien schreibt.

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2. Dez 2016

Unter die Lupe genommen
Vorurteile gegen KNX

Das Smart Home ist "in", viele Bauherren und Renovierer wollen heute smarte Gebäudetechnik einsetzen. Und trotzdem: Die Vorurteile gegen leistungsfähige gebäudetechnische Systeme wie etwa KNX halten sich hartnäckig – so mancher Elektromeister muss nach wie vor echte Überzeugungsarbeit leisten. Die Zeitschrift inwohnen hat sich in der aktuellen Ausgabe die gängigsten Mythen rund um KNX vorgenommen und diese argumentativ zerpflückt.

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5. Okt 2016

Neue Studie
Zwei Drittel der Deutschen wünschen sich ein Smart Home

Es ist ja kein Geheimnis: Wir sind bekennende Smart Home-Fans. Und freuen uns darüber, wenn auch andere Branchen unsere Begeisterung teilen und darüber berichten, wie beispielsweise der „SolarServer. Das Internetportal zur Sonnenenergie“. Hier wurde jüngst die Studie „Wohneigentum und Baufinanzierung“ veröffentlicht, die das IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung“ im Auftrag der PSD Bank Nord im Hamburg durchgeführt hat. Ergebnis: Durchschnittlich 65 Prozent der Bundesbürger wünscht sich ein Zuhause mit vernetzter und intelligenter Technik – und wollen in den nächsten fünf Jahren in einem Smart Home leben.

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26. Sep 2016

Modern, intelligent und energieeffizient
Das Video zu dem etwas anderen Holzhaus

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wenn man die Bilder überdies zum Laufen bringt, wird ein Film draus. Und der sagt noch mehr als tausend Bilder. Haben wir uns auch gedacht und ein Video gedreht zu einem mal etwas anderen Holzhaus. An ihm lässt sich zeigen, wie sich heute modern und ansprechend auf kleinem Grundstück bauen lässt. Mit hohem Wohnkomfort und viel Sicherheit, mit einem cleveren Energiemanagement und natürlich mit einem Gira KNX System. Praktisch, dass die Bauherrin die Architektin ist, eine Menge von moderner Gebäudetechnik versteht und deren Vorteile auch noch anschaulich erläutern kann. Aber was machen wir hier unnötig viele Worte – einfach selber reinschauen ins Video! Denn das sagt bekanntlich mehr als …
Hier geht es zum Video

6. Sep 2016

Moderne Haustechnik
Mit Weitsicht gebaut

Hell, offen und großzügig ist das Haus, klassische und moderne Elemente harmonieren miteinander. Vor allem aber ist es zukunftssicher und mit Weitsicht gebaut: Ebenerdig und barrierefrei sind alle Wohnbereiche angeordnet, intelligente Haustechnik sorgt für mehr Komfort, für höchste Sicherheit und hilft Energie effizient einzusetzen. Bedient wird die Technik zentral an PCs und Touchscreens oder von unterwegs via iPhone oder iPad.

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18. Jul 2016

Gira eNet oder Gira KNX in der Renovierung
Welches Bussystem ist das richtige?

Wer renoviert, will manchmal nur die eigenen vier Wände verschönern, in anderen Fällen aber komplett neu gestalten und grundlegend umbauen. Fast immer steht der Wunsch nach höherem Wohnkomfort und mehr Sicherheit auf der Liste ganz oben, nicht selten auch ein effizienteres Energiemanagement des Gebäudes. All das lässt sich mit Bussystemen realisieren. Grundsätzlich kann sich der Renovierer zwischen einem leitungsgebundenen und einem funkbasierten System entscheiden – Gira bietet beide an. Im ersten Fall empfiehlt sich ein KNX System, das sich in den letzten 25 Jahren als weltweit gültiger Standard etabliert hat. Für Funk-Lösungen stellt Gira eNet zur Verfügung. Aber welches der beiden kommt für die Renovierung infrage?

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10. Jul 2016

"Smart Home"
Was steckt eigentlich hinter dem Begriff?

Jeder spricht vom "Smart Home". Das ist gut so! Und fast jeder will ein "Smart Home" haben oder bauen. Das ist noch besser! Doch was ist damit eigentlich gemeint? Wer genau hinhört, erkennt schnell, dass darin ganz viele Facetten anklingen. Was also steckt hinter dem Begriff "Smart Home"?

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8. Jul 2016

Gira Designkonfigurator
Sehen, wie es später aussieht

Architekten können das – und zwar aus dem Effeff. Der versierte Elektromeister kann es auch – aus Erfahrung: sich vorstellen, wie ein geplantes Gebäude nachher wirklich aussieht, wie Schalter und Steckdosen auf den Wänden tatsächlich wirken. Bauherren und Renovierer dagegen müssen sich beraten lassen. Oder sie nehmen den Gira Designkonfigurator zur Hilfe. Idealerweise beim Beratungsgespräch ihres Elektromeisters.

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